<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Bonds of all Kinds - Storyline]]></title>
		<link>https://jaykay.bplaced.net/Bonds/</link>
		<description><![CDATA[Bonds of all Kinds - https://jaykay.bplaced.net/Bonds]]></description>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 06:04:06 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Welcome to „Tropical Waters“]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=829</link>
			<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 17:48:44 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Bonds/member.php?action=profile&uid=7">Magister Ludi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=829</guid>
			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Welcome to „Tropical Waters“<br />
</div>
<div id="Blah">Neu eröffnetes Tropenparadies für alle, die es sich leisten können, kurz vor New York City<br />
<br />
Wenn man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann, ist das entweder ein großer Glücksfall oder hervorragende Planung. Die Werbung für dieses – nun, nennen wir es einfach mal Freizeitresort – findet sehr diskret statt und verspricht den Kunden, für die Geld keine Rolle spielt, unvergessliche Erlebnisse unter Palmen, sogar im tiefsten Winter, ganz in der Nähe von New York City. Ungefähr 70 Meilen westlich der Großstadt liegt das „Tropical Waters“, ist somit sogar mit dem Auto schnell genug zu erreichen, um dort auch mal für nur einen Tag abzutauchen. Aber natürlich steht für Leute, die eine weitere Anreise haben, auch ein kleiner Flugplatz zur Verfügung. Das Vergnügen hat seinen Preis, aber den zahlt man gerne, wenn man dafür unter sich ist.<br />
<br />
<br />
Gut, das alles ist also Teil des Angenehmen, aber wo liegt das Nützliche?<br />
<br />
Nun, das Nützliche liegt darin, dass die Investoren, die dieses kleine Urlaubsparadies hochgezogen haben, damit ihr schmutziges Mafiageld blütenweiß waschen können. Außerdem bietet das Resort genügend Platz für das organisierte Verbrechen, um sich in einer freundlich gesinnten Umgebung zu treffen und Geschäfte zu machen. Dabei gilt das „Tropical Waters“ als neutraler Boden. Man kann hier nicht nur der italienischen Mafia über den Weg laufen, sondern auch der russischen, ebenso den Triaden oder der Yakuza. Aber man findet hier auch Geschäftsleute, die nichts mit den Bösewichten zu tun haben, ebenso Filmstars oder andere Promis, die mal ein bisschen Luxusluft brauchen, ohne dabei von den Paparazzi verfolgt zu werden, die in New York und auch sonst überall ja eine echte Plage sein können. Ja, und während also die unbedarften Reichen sich hier einfach nur entspannen, bestimmen die Bösewichte in den Konferenzräumen, wie die Kartelle die Städte unter sich aufteilen, welche Politiker aus dem Weg geräumt werden müssen und gegen welche Familien man leider wohl demnächst Krieg führen muss.<br />
<br />
<br />
Was genau erwartet einen Besucher hier?<br />
<br />
Wenn sich das große schmiedeeiserne Tor in der hohen Mauer für den Gast öffnet, nämlich falls er angemeldet ist und sein Ruf einem Besuch nicht im Wege steht, fährt er mit seinem Auto durch einen schön angelegten und sehr gepflegten Park auf ein großes, modern wirkendes Gebäude zu, das zunächst mal keine Rückschlüsse auf seinen Zweck zulässt. Es könnte ein Hotel sein, ein Bürogebäude oder eine Chemiefabrik. Letzteres ist es auf keinen Fall, aber es ist sowohl ein Hotel als auch ein Bürohaus, und vor allem ist es ein riesiges Freizeit- und Badeparadies, von dem man aber ebenfalls von außen nichts erkennen kann.<br />
<br />
Während ein Bediensteter das teure Auto des Gastes in der großen Garage parkt, tritt der Gast schon in die Empfangshalle, die von einem großen Tresen dominiert wird. Hinter dem Tresen wird sich immer mindestens ein Mitarbeiter aufhalten, je nachdem, wie viel Andrang gerade herrscht. Falls der Gast geschäftlich hier ist, wird man ihm den Weg zum Konferenzraum weisen. Falls er zum Vergnügen hier ist und länger als einige Stunden bleibt, wird man ihm sein geräumiges Zimmer oder sein Apartment zeigen, bevor er mit dem Fahrstuhl nach unten – und zwar ziemlich weit nach unten - fährt und dort das weitläufige unterirdische Tropenparadies erkundet. Das Plätschern von Wasser, der Gesang tropischer Vögel, Wärme und Sonnenlicht umgeben ihn, während er sich umsieht und vielleicht schon einige Plätze entdeckt, die ihm besonders gut gefallen. Wenn er erst am Abend eintrifft, findet er mondbeschienene Wasserläufe vor, einen Wasserfall, der im Mondlicht glitzert und dazu den Duft tropischer Blüten, die erst nach Einbruch der Dunkelheit ihre Kelche öffnen. Man fühlt sich wirklich wie in der Karibik, es ist eine hervorragend gestaltete Illusion, und sehr schnell vergisst man, dass man durch ein kühles Bürogebäude hereinkam.<br />
<br />
Wer sich einfach nur vom Arbeitsalltag entspannen will, kann das hier tun. Im Liegestuhl, im warmen Wasser der kleinen Lagune oder im glitzernden Bachlauf, unter dem Wasserfall, vielleicht auch an einem der kleinen Seen, die diese unterirdische Tropenlandschaft prägen. Man liegt unter Palmen, wird von aufmerksamem Personal mit Cocktails oder auch mit Kaffee oder üppigen Mahlzeiten versorgt, es gibt hier alles, was das Herz begehrt. Wer ohne Begleitung hier ist, kann sich natürlich jederzeit jemanden suchen, der die Rolle des Begleiters übernimmt, falls er noch niemanden dafür gebucht hat. Das ist natürlich nicht im normalen Preis inbegriffen, aber das weiß man ja vorher. Außerdem wäre man ja nicht hier, wenn man es sich nicht leisten könnte. Man kann alleine oder in Begleitung an der Strandbar sitzen oder sich im Wasser vergnügen, oder man spaziert gemächlich weiter, bis man auf eine der kleinen Hütten stößt, in denen besondere Leistungen angeboten werden. Das können Massagen sein, Moorbäder gegen das Zipperlein, aber auch erotische Dienstleistungen jeder Art. Vielleicht will sich ein Gast ja auch so eine Hütte mieten, um mit dem mitgebrachten Begleiter ein paar schöne Stunden zu genießen. Aber das kann er natürlich auch „draußen“ tun, in diesem tropischen Setting, das eigentlich nur ein riesiges unterirdisches Gewächshaus ist und sich nicht nur unter dem Hotel, sondern auch unter dem Parkgelände befindet und damit ausgedehnt genug ist, um „echt“ zu wirken.<br />
<br />
<br />
Wer hält sich hier auf?<br />
<br />
Das organisierte Verbrechen, wie schon erwähnt, hat dieses Resort aufgebaut und nutzt es gewinnbringend. Außerdem findet man hier alle, die sich den Aufenthalt hier leisten können. Hier sind die Reichen als Gäste wirklich ungestört. Aber – man vergisst es ja leicht – hier findet man nicht nur reiche Leute. Vor allem wird das Resort bevölkert von Scharen an Personal, den fleißigen Ameisen, die dafür sorgen, dass alles immer sauber und ordentlich ist, dass es für alle genügend zu essen und zu trinken gibt, dass es den Pflanzen gutgeht und dass die Reichen hier jeden nur erdenklichen Service erhalten. Jeden!<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Welcome to „Tropical Waters“<br />
</div>
<div id="Blah">Neu eröffnetes Tropenparadies für alle, die es sich leisten können, kurz vor New York City<br />
<br />
Wenn man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann, ist das entweder ein großer Glücksfall oder hervorragende Planung. Die Werbung für dieses – nun, nennen wir es einfach mal Freizeitresort – findet sehr diskret statt und verspricht den Kunden, für die Geld keine Rolle spielt, unvergessliche Erlebnisse unter Palmen, sogar im tiefsten Winter, ganz in der Nähe von New York City. Ungefähr 70 Meilen westlich der Großstadt liegt das „Tropical Waters“, ist somit sogar mit dem Auto schnell genug zu erreichen, um dort auch mal für nur einen Tag abzutauchen. Aber natürlich steht für Leute, die eine weitere Anreise haben, auch ein kleiner Flugplatz zur Verfügung. Das Vergnügen hat seinen Preis, aber den zahlt man gerne, wenn man dafür unter sich ist.<br />
<br />
<br />
Gut, das alles ist also Teil des Angenehmen, aber wo liegt das Nützliche?<br />
<br />
Nun, das Nützliche liegt darin, dass die Investoren, die dieses kleine Urlaubsparadies hochgezogen haben, damit ihr schmutziges Mafiageld blütenweiß waschen können. Außerdem bietet das Resort genügend Platz für das organisierte Verbrechen, um sich in einer freundlich gesinnten Umgebung zu treffen und Geschäfte zu machen. Dabei gilt das „Tropical Waters“ als neutraler Boden. Man kann hier nicht nur der italienischen Mafia über den Weg laufen, sondern auch der russischen, ebenso den Triaden oder der Yakuza. Aber man findet hier auch Geschäftsleute, die nichts mit den Bösewichten zu tun haben, ebenso Filmstars oder andere Promis, die mal ein bisschen Luxusluft brauchen, ohne dabei von den Paparazzi verfolgt zu werden, die in New York und auch sonst überall ja eine echte Plage sein können. Ja, und während also die unbedarften Reichen sich hier einfach nur entspannen, bestimmen die Bösewichte in den Konferenzräumen, wie die Kartelle die Städte unter sich aufteilen, welche Politiker aus dem Weg geräumt werden müssen und gegen welche Familien man leider wohl demnächst Krieg führen muss.<br />
<br />
<br />
Was genau erwartet einen Besucher hier?<br />
<br />
Wenn sich das große schmiedeeiserne Tor in der hohen Mauer für den Gast öffnet, nämlich falls er angemeldet ist und sein Ruf einem Besuch nicht im Wege steht, fährt er mit seinem Auto durch einen schön angelegten und sehr gepflegten Park auf ein großes, modern wirkendes Gebäude zu, das zunächst mal keine Rückschlüsse auf seinen Zweck zulässt. Es könnte ein Hotel sein, ein Bürogebäude oder eine Chemiefabrik. Letzteres ist es auf keinen Fall, aber es ist sowohl ein Hotel als auch ein Bürohaus, und vor allem ist es ein riesiges Freizeit- und Badeparadies, von dem man aber ebenfalls von außen nichts erkennen kann.<br />
<br />
Während ein Bediensteter das teure Auto des Gastes in der großen Garage parkt, tritt der Gast schon in die Empfangshalle, die von einem großen Tresen dominiert wird. Hinter dem Tresen wird sich immer mindestens ein Mitarbeiter aufhalten, je nachdem, wie viel Andrang gerade herrscht. Falls der Gast geschäftlich hier ist, wird man ihm den Weg zum Konferenzraum weisen. Falls er zum Vergnügen hier ist und länger als einige Stunden bleibt, wird man ihm sein geräumiges Zimmer oder sein Apartment zeigen, bevor er mit dem Fahrstuhl nach unten – und zwar ziemlich weit nach unten - fährt und dort das weitläufige unterirdische Tropenparadies erkundet. Das Plätschern von Wasser, der Gesang tropischer Vögel, Wärme und Sonnenlicht umgeben ihn, während er sich umsieht und vielleicht schon einige Plätze entdeckt, die ihm besonders gut gefallen. Wenn er erst am Abend eintrifft, findet er mondbeschienene Wasserläufe vor, einen Wasserfall, der im Mondlicht glitzert und dazu den Duft tropischer Blüten, die erst nach Einbruch der Dunkelheit ihre Kelche öffnen. Man fühlt sich wirklich wie in der Karibik, es ist eine hervorragend gestaltete Illusion, und sehr schnell vergisst man, dass man durch ein kühles Bürogebäude hereinkam.<br />
<br />
Wer sich einfach nur vom Arbeitsalltag entspannen will, kann das hier tun. Im Liegestuhl, im warmen Wasser der kleinen Lagune oder im glitzernden Bachlauf, unter dem Wasserfall, vielleicht auch an einem der kleinen Seen, die diese unterirdische Tropenlandschaft prägen. Man liegt unter Palmen, wird von aufmerksamem Personal mit Cocktails oder auch mit Kaffee oder üppigen Mahlzeiten versorgt, es gibt hier alles, was das Herz begehrt. Wer ohne Begleitung hier ist, kann sich natürlich jederzeit jemanden suchen, der die Rolle des Begleiters übernimmt, falls er noch niemanden dafür gebucht hat. Das ist natürlich nicht im normalen Preis inbegriffen, aber das weiß man ja vorher. Außerdem wäre man ja nicht hier, wenn man es sich nicht leisten könnte. Man kann alleine oder in Begleitung an der Strandbar sitzen oder sich im Wasser vergnügen, oder man spaziert gemächlich weiter, bis man auf eine der kleinen Hütten stößt, in denen besondere Leistungen angeboten werden. Das können Massagen sein, Moorbäder gegen das Zipperlein, aber auch erotische Dienstleistungen jeder Art. Vielleicht will sich ein Gast ja auch so eine Hütte mieten, um mit dem mitgebrachten Begleiter ein paar schöne Stunden zu genießen. Aber das kann er natürlich auch „draußen“ tun, in diesem tropischen Setting, das eigentlich nur ein riesiges unterirdisches Gewächshaus ist und sich nicht nur unter dem Hotel, sondern auch unter dem Parkgelände befindet und damit ausgedehnt genug ist, um „echt“ zu wirken.<br />
<br />
<br />
Wer hält sich hier auf?<br />
<br />
Das organisierte Verbrechen, wie schon erwähnt, hat dieses Resort aufgebaut und nutzt es gewinnbringend. Außerdem findet man hier alle, die sich den Aufenthalt hier leisten können. Hier sind die Reichen als Gäste wirklich ungestört. Aber – man vergisst es ja leicht – hier findet man nicht nur reiche Leute. Vor allem wird das Resort bevölkert von Scharen an Personal, den fleißigen Ameisen, die dafür sorgen, dass alles immer sauber und ordentlich ist, dass es für alle genügend zu essen und zu trinken gibt, dass es den Pflanzen gutgeht und dass die Reichen hier jeden nur erdenklichen Service erhalten. Jeden!<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Syon's Den]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=698</link>
			<pubDate>Tue, 29 May 2018 01:51:38 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Bonds/member.php?action=profile&uid=7">Magister Ludi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=698</guid>
			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Syon’s Den - Dungeons, no Dragons</div>
<div id="Blah">Vor ungefähr 10 Jahren kehrte Syon Pride mit seiner Geschäftsidee eines exklusiven BDSM-Clubs in die Staaten zurück. Was in London ein voller Erfolg gewesen war und noch immer ist, schlug auch hier, in NYC selbst, wie eine Bombe ein. Anfangs war das Glück auf seiner Seite und er konnte einige Häuser in dem Stadtteil Clinton erwerben, der vormals als Hell‘s Kitchen bekannt war. Eines der Gebäude, ein ehemaliges Ladengeschäft, baute er in eine weitläufige Bar um, die einen besonders aufwendigen, teils strengen, dann wieder üppigen Charakter erhielt. Die dort vorherrschenden Farben sind Schwarz, Anthrazit, ein durch Blattgold hervorgerufener Goldton und ein klassisches Bordeaux. Hierbei sind zumeist der Boden und die Wände mit schwarzem Marmor getäfelt. Etwaige Säulen bestehen aus cremefarben gemasertem anthrazitfarbenem Marmor. Der schwarze Marmor des Bodens und der Wände wird gelegentlich durch hellere Einlegearbeiten und Mosaike aufgelockert. Als Vorlagen hierfür und für die Abgrenzungen und Absetzungen in Gold und Bordeaux dienen Ornamente und Schriftzeichen alter Kulturen. Man hatte sorgsam darauf geachtet, dass beides thematisch jeweils in den betreffenden Räumlichkeiten zusammenpasst. Wenig Auslegeware rundet das Bild ab, welches die Räumlichkeiten des Clubs abgeben.<br />
<br />
Im Erdgeschoss, gleich hinter der Information, wie man die Empfangseinheit nennt, befindet sich die Bar, eine kleine Bühne, dahinter Umkleideräume für das Personal, vor der Bühne kleine Tische und bequeme Sessel, an den Seiten ebenfalls Tische und Sessel, jedoch in abgetrennten Nischen. Durch eine weitere Tür gelangt man ins Restaurant, das seit einiger Zeit sogar mit einem Stern im Guide Michelin aufwarten kann. Das Restaurant ist auch von der Straße her zu erreichen, sodass man es betreten kann, ohne mit dem Club in Verbindung gebracht zu werden. Ein Treppenhaus und ein Paternoster verbinden die Stockwerke, sie führen sowohl in den Keller zu den Dungeons, die verschiedene Themen für die Kunden bereithalten, als auch nach oben in den ersten Stock mit dem kleinen Wellnessbereich, in welchem vor allem Lolo mit ihrem Team tätig ist. Auch einige Räume findet man dort, in welchen sich Mitarbeiter oder Subs aus der Gästeschaft bei Bedarf erholen können. Für die Mitarbeiter wird dort eine kleine Kantine vorgehalten, ähnlich wie in Syons Haus, allerdings ein wenig kleiner und mit nicht ganz so umfangreichem Angebot. Zudem ist es möglich, im Notfall eines der Zimmer für einige ruhige Stunden zu mieten. Noch weiter oben gelangt man letztlich zu den Büros des Chefs, seines Stellvertreters und dem Sekretariat. Auch einige Lagerräume gibt es hier für Dinge, die im Lager im Keller neben den Dungeons keinen Platz mehr gefunden haben.<br />
<br />
Was den Club auszeichnet, ist neben dem besonderen Ambiente natürlich sein Thema: BDSM. Hier kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen seitens des "normalen" Bürgers. Mit diesem Club wollte Syon Pride aufzeigen, dass es eine korrekte Art des BDSM gibt, eine Art, in der man in sicherer Umgebung seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Wo es möglich ist, gewissen Neigungen nachzugehen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Denn es ist tatsächlich möglich, das Spiel von Dominanz und Unterwerfung ohne schädliche Folgen, aber mit allerhöchstem Lustgewinn zu betreiben. Sowohl Subs als auch Doms hier im Haus sind gut ausgebildet und absolut integer. Des Weiteren ist es hier möglich, dass Doms und Subs von außerhalb sich verabreden und die Dungeons gemeinsam mieten, ob sie nun als Paare anfragen oder sich erst im Club kennenlernen und eine gemeinsame Session beschließen, ist dabei nicht von Bedeutung. Dass die überwiegende Zahl der Räume und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen häufig und mit weiter zunehmender Nachfrage ausgebucht sind, zeugt durchaus von einem gewissen Bedarf in der Stadt für derlei Dinge. Der Club garantiert vor allem Menschen des öffentlichen Lebens, die sich hier vergnügen wollen, absolute Diskretion. Natürlich gibt es viele Clubs, in denen solche Sessions möglich sind, aber Syon’s Den ist eben doch etwas anders, einerseits nämlich äußerst nobel, andererseits für jeden zugänglich, der sich zu benehmen weiß. An der Bar sitzen auch oft Leute, die mit der hohen Kunst des BDSM gar nichts zu tun haben, die aber das Ambiente schätzen oder nach einem Restaurantbesuch nebenan noch einen Drink nehmen wollen und dies aus lauter Neugier im Den tun, das sie ohne den vorherigen Restaurantbesuch wohl niemals betreten hätten.<br />
<br />
Für die Sicherheit im Club ist die Security zuständig, die tatsächlich einen weiteren Zweig von Syon Prides Geschäften bildet. Diese Security wird nämlich nur zu einem kleinen Teil im Club eingesetzt, sondern vor allem an gut zahlende Kunden vermietet, sie betreibt Personenschutz und Objektschutz und auch öfter mal Dinge, die man vielleicht nicht als unbedingt sauber einstufen würde. Aber wozu hat man eine kleine private Armee, wenn man sie nicht gewinnbringend nutzen darf?<br />
<br />
Zu erwähnen wäre noch eine kleine Einheit weiterer Dungeons, die sich tief unter dem Club in einer ehemaligen Schmugglerhöhle befinden. Dort gibt es kein BDSM, dort gibt es nur Dennis, ein beinahe schon zu profaner Name für den dunklen Gott dieser Hölle. Für jene, die ihn kennen, ein Ort des Schreckens, eine völlig andere Welt, aber kaum jemand kennt den Ort, auch wenn einiges geraunt und geflüstert wird. Die Schmugglerhöhle hatte Syon damals im Zuge der Umbauarbeiten entdeckt. Was zunächst nur wie ein bizarrer Zufall wirkte, wurde in seiner Verborgenheit unter der Erde zu einem weiteren und extrem lukrativen Standbein und führte zu einer weiteren Mehrung von Syons Wohlstand.<br />
<br />
Vor kurzem erst wurden Syon, sein Sohn Dennis und weitere Clubangestellte bei einem Überfall auf den Club getötet. Der Vizechef Nate, dem die Hälfte des Clubs gehört, führt die Geschäfte jetzt alleine weiter, was sich wohl schnell ändern sollte, weil es einfach zu viel zu tun gibt. Syons Lebensgefährte Jaron hat Syons Hälfte des Clubs geerbt, aber von Geschäftsführung hat er absolut keine Ahnung. Vielleicht wächst er ja noch in die Aufgabe hinein, aber wer ihn kennt, geht davon aus, dass es länger dauern wird. Auch ohne Syon Pride bleibt der Name des Clubs bestehen, erstens ist er in den Jahren seit seinem Bestehen zu einer echten Marke geworden, und zweitens finden alle, dass sie es Syon schuldig sind.<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Syon’s Den - Dungeons, no Dragons</div>
<div id="Blah">Vor ungefähr 10 Jahren kehrte Syon Pride mit seiner Geschäftsidee eines exklusiven BDSM-Clubs in die Staaten zurück. Was in London ein voller Erfolg gewesen war und noch immer ist, schlug auch hier, in NYC selbst, wie eine Bombe ein. Anfangs war das Glück auf seiner Seite und er konnte einige Häuser in dem Stadtteil Clinton erwerben, der vormals als Hell‘s Kitchen bekannt war. Eines der Gebäude, ein ehemaliges Ladengeschäft, baute er in eine weitläufige Bar um, die einen besonders aufwendigen, teils strengen, dann wieder üppigen Charakter erhielt. Die dort vorherrschenden Farben sind Schwarz, Anthrazit, ein durch Blattgold hervorgerufener Goldton und ein klassisches Bordeaux. Hierbei sind zumeist der Boden und die Wände mit schwarzem Marmor getäfelt. Etwaige Säulen bestehen aus cremefarben gemasertem anthrazitfarbenem Marmor. Der schwarze Marmor des Bodens und der Wände wird gelegentlich durch hellere Einlegearbeiten und Mosaike aufgelockert. Als Vorlagen hierfür und für die Abgrenzungen und Absetzungen in Gold und Bordeaux dienen Ornamente und Schriftzeichen alter Kulturen. Man hatte sorgsam darauf geachtet, dass beides thematisch jeweils in den betreffenden Räumlichkeiten zusammenpasst. Wenig Auslegeware rundet das Bild ab, welches die Räumlichkeiten des Clubs abgeben.<br />
<br />
Im Erdgeschoss, gleich hinter der Information, wie man die Empfangseinheit nennt, befindet sich die Bar, eine kleine Bühne, dahinter Umkleideräume für das Personal, vor der Bühne kleine Tische und bequeme Sessel, an den Seiten ebenfalls Tische und Sessel, jedoch in abgetrennten Nischen. Durch eine weitere Tür gelangt man ins Restaurant, das seit einiger Zeit sogar mit einem Stern im Guide Michelin aufwarten kann. Das Restaurant ist auch von der Straße her zu erreichen, sodass man es betreten kann, ohne mit dem Club in Verbindung gebracht zu werden. Ein Treppenhaus und ein Paternoster verbinden die Stockwerke, sie führen sowohl in den Keller zu den Dungeons, die verschiedene Themen für die Kunden bereithalten, als auch nach oben in den ersten Stock mit dem kleinen Wellnessbereich, in welchem vor allem Lolo mit ihrem Team tätig ist. Auch einige Räume findet man dort, in welchen sich Mitarbeiter oder Subs aus der Gästeschaft bei Bedarf erholen können. Für die Mitarbeiter wird dort eine kleine Kantine vorgehalten, ähnlich wie in Syons Haus, allerdings ein wenig kleiner und mit nicht ganz so umfangreichem Angebot. Zudem ist es möglich, im Notfall eines der Zimmer für einige ruhige Stunden zu mieten. Noch weiter oben gelangt man letztlich zu den Büros des Chefs, seines Stellvertreters und dem Sekretariat. Auch einige Lagerräume gibt es hier für Dinge, die im Lager im Keller neben den Dungeons keinen Platz mehr gefunden haben.<br />
<br />
Was den Club auszeichnet, ist neben dem besonderen Ambiente natürlich sein Thema: BDSM. Hier kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen seitens des "normalen" Bürgers. Mit diesem Club wollte Syon Pride aufzeigen, dass es eine korrekte Art des BDSM gibt, eine Art, in der man in sicherer Umgebung seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Wo es möglich ist, gewissen Neigungen nachzugehen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Denn es ist tatsächlich möglich, das Spiel von Dominanz und Unterwerfung ohne schädliche Folgen, aber mit allerhöchstem Lustgewinn zu betreiben. Sowohl Subs als auch Doms hier im Haus sind gut ausgebildet und absolut integer. Des Weiteren ist es hier möglich, dass Doms und Subs von außerhalb sich verabreden und die Dungeons gemeinsam mieten, ob sie nun als Paare anfragen oder sich erst im Club kennenlernen und eine gemeinsame Session beschließen, ist dabei nicht von Bedeutung. Dass die überwiegende Zahl der Räume und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen häufig und mit weiter zunehmender Nachfrage ausgebucht sind, zeugt durchaus von einem gewissen Bedarf in der Stadt für derlei Dinge. Der Club garantiert vor allem Menschen des öffentlichen Lebens, die sich hier vergnügen wollen, absolute Diskretion. Natürlich gibt es viele Clubs, in denen solche Sessions möglich sind, aber Syon’s Den ist eben doch etwas anders, einerseits nämlich äußerst nobel, andererseits für jeden zugänglich, der sich zu benehmen weiß. An der Bar sitzen auch oft Leute, die mit der hohen Kunst des BDSM gar nichts zu tun haben, die aber das Ambiente schätzen oder nach einem Restaurantbesuch nebenan noch einen Drink nehmen wollen und dies aus lauter Neugier im Den tun, das sie ohne den vorherigen Restaurantbesuch wohl niemals betreten hätten.<br />
<br />
Für die Sicherheit im Club ist die Security zuständig, die tatsächlich einen weiteren Zweig von Syon Prides Geschäften bildet. Diese Security wird nämlich nur zu einem kleinen Teil im Club eingesetzt, sondern vor allem an gut zahlende Kunden vermietet, sie betreibt Personenschutz und Objektschutz und auch öfter mal Dinge, die man vielleicht nicht als unbedingt sauber einstufen würde. Aber wozu hat man eine kleine private Armee, wenn man sie nicht gewinnbringend nutzen darf?<br />
<br />
Zu erwähnen wäre noch eine kleine Einheit weiterer Dungeons, die sich tief unter dem Club in einer ehemaligen Schmugglerhöhle befinden. Dort gibt es kein BDSM, dort gibt es nur Dennis, ein beinahe schon zu profaner Name für den dunklen Gott dieser Hölle. Für jene, die ihn kennen, ein Ort des Schreckens, eine völlig andere Welt, aber kaum jemand kennt den Ort, auch wenn einiges geraunt und geflüstert wird. Die Schmugglerhöhle hatte Syon damals im Zuge der Umbauarbeiten entdeckt. Was zunächst nur wie ein bizarrer Zufall wirkte, wurde in seiner Verborgenheit unter der Erde zu einem weiteren und extrem lukrativen Standbein und führte zu einer weiteren Mehrung von Syons Wohlstand.<br />
<br />
Vor kurzem erst wurden Syon, sein Sohn Dennis und weitere Clubangestellte bei einem Überfall auf den Club getötet. Der Vizechef Nate, dem die Hälfte des Clubs gehört, führt die Geschäfte jetzt alleine weiter, was sich wohl schnell ändern sollte, weil es einfach zu viel zu tun gibt. Syons Lebensgefährte Jaron hat Syons Hälfte des Clubs geerbt, aber von Geschäftsführung hat er absolut keine Ahnung. Vielleicht wächst er ja noch in die Aufgabe hinein, aber wer ihn kennt, geht davon aus, dass es länger dauern wird. Auch ohne Syon Pride bleibt der Name des Clubs bestehen, erstens ist er in den Jahren seit seinem Bestehen zu einer echten Marke geworden, und zweitens finden alle, dass sie es Syon schuldig sind.<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Warriors of the Dark Surge]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=686</link>
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 16:43:58 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Bonds/member.php?action=profile&uid=7">Magister Ludi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=686</guid>
			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">The Dark Surge</div>
<div id="Blah">Die „Warriors of the Dark Surge“ folgen in aller Hingabe und Demut ihrem allwissenden Führer Graham LaVey, dem „Großmeister“, wie er sich offiziell ansprechen lässt. Er behauptet von sich, mit dem berühmten Satanisten LaVey verwandt zu sein, wobei er ihm natürlich weit überlegen ist, ist ja klar. Jeder einzelne seiner Anhänger ist ihm vollkommen ergeben, dies mit einer Hingabe, die ihn über Ehepartner, Eltern oder Kinder weit erhebt, kein lebendes Wesen kann an ihn heranreichen. Niemals würden sie zugeben, dass er sie gehirngewaschen hat, dass sie sich freiwillig in eine ungesunde Abhängigkeit begeben haben, dass sie für ihn ihr eigenes Wohl und das Wohl ihrer Kinder opfern. Aber so ist es: Der hochgewachsene, grauhaarige Mann in den 50ern mit dem undurchschaubaren Lächeln und dem strengen, durchdringenden Blick ist nichts anderes als ein Sklavenhalter, dem sich die Menschen gerne aus freiem Willen übereignen. Natürlich nicht nur sich, nicht nur ihre Kinder, sondern vor allem ihr Geld, denn – wie er ihnen immer wieder erklärt – Geld macht nicht glücklich, wenn man es hortet, aber man kann es nutzen, um zu größerem Wissen und höherer Macht zu gelangen. Natürlich vor allem dann, wenn man es dem Großmeister gibt, um für sie bei den düsteren Mächten, die er vertritt, zu vermitteln.<br />
<br />
Der, an den sie glauben und den sie anbeten, ist kein klassischer Höllenfürst, sondern eine kosmische Entität von göttlicher Macht, The Devourer, die allerdings nichts von der klassischen göttlichen Güte an sich hat. Es ist ein grausamer, düsterer Herrscher mit dämonischen Qualitäten, der völlige Unterwerfung verlangt. Dafür allerdings belohnt er seine Gläubigen mit Macht und Reichtum, mit ewigem Leben. Letzteres klingt ja irgendwie schon wieder vertraut.<br />
<br />
In ganz Amerika verteilt gibt es „Filialen“ dieser Sekte, Gemeinden, wie sie sich nennen, aber eigentlich trifft der Begriff „Filialen“ es sehr viel genauer. Schließlich geht es ja in Wirklichkeit nicht um Glauben, sondern um die wunderbare Geldvermehrung in den Kassen des Großmeisters. Hier in NYC befindet sich das Anwesen der Sekte in Queens, direkt am East River. Es ist riesig, und es beherbergt einige Dutzend Erwachsene und über hundert Kinder und Jugendliche. Die Leute wohnen in großen Häusern, immer mehrere Familien zusammen, denn niemand soll in der Lage sein, ein unbeobachtetes Leben zu führen, womöglich noch seine Kinder anders als nach seinen Wünschen und Vorgaben zu erziehen. Da wir gerade von Erziehung reden: Zu einer erfolgreichen Erziehung gehören natürlich auch harte Strafen! Diese müssen nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen über sich ergehen lassen, und sie können sehr drastisch ausfallen, sogar bei kleinen Vergehen. Oft werden die Strafen in den dunklen Messen durchgeführt, angefangen mit dem Scheren des Hauptes über Auspeitschungen, Brandings, rituellen Vergewaltigungen, sogar Kastrationen bis hin zum Menschenopfer. Eine ständige Atmosphäre der Angst wird hier erzeugt, man weiß nie so genau, wen die nächsten Strafen treffen, und warum.<br />
<br />
Radio und Fernsehen gibt es natürlich in den gemeindeeigenen Häusern, dort können aber nur die Sender der Sekte empfangen werden. Surge Radio und Surge TV heißen sie und geben nur das an Informationen heraus, was der allwissende Großmeister für angemessen hält.<br />
<br />
Für die Kinder und Jugendlichen gibt es in jeder Siedlung eine eigene Schule. Dort wird dafür gesorgt, dass die Kinder nicht zu viel lernen, denn zu viel Bildung macht kritisch, und das will man vermeiden. Wenn die Kinder zu jungen Erwachsenen herangereift sind, schickt man sie los, um das Wort des Großmeisters zu verkünden. Falls es hilfreich scheint, sich den Interessenten körperlich anzubieten, damit sie zuhören, dann tut man auch das. Mit Erfolg, denn die Sekte wächst und gedeiht, und die Bankkonten LaVeys platzen aus allen Nähten.<br />
<br />
Arme Leute nimmt man natürlich nur unter besonderen Umständen auf, Anwärter sollten schon ein anständiges Vermögen besitzen, das sie dem Großmeister bereitwillig übereignen müssen. Wer arm ist, sollte zumindest andere Qualitäten besitzen, zum Beispiel einen besonders schönen Körper, den man gewinnbringend verkaufen kann. Auch dürfen die Anhänger natürlich weiterhin ihrer Arbeit nachgehen, wenn es dem Gelderwerb dient, aber wenn der Großmeister entscheidet, dass ein anderer Beruf mehr einbringt, dann muss eben der andere Beruf aufgenommen werden. Im Kreis der New Yorker Gemeinde finden sich reiche Geschäftsleute, Juristen, sogar ein hochrangiger Staatsanwalt, zwei Kongressabgeordnete, ein bekannter Schauspieler, der sogar Oscarpreisträger ist, und ein paar Schauspieler, die man vom Broadway her kennt. Für diese Leute gibt es Sonderregelungen, sie müssen nicht im abgeschotteten Bereich leben, denn sie sollen ja in der Öffentlichkeit stehen und allein schon dadurch für die Sekte werben. Komischerweise gibt es in den Reihen des Dark Surge keine Wissenschaftler, aber das ist sicher Zufall. Auf alle Fälle nimmt man jeden, wenn er nur in der Lage ist, ausreichend zum Gemeindeleben beizutragen, also: wenn er wohlhabend oder anderweitig charismatisch genug ist, um interessant zu sein.<br />
<br />
Natürlich kann der Großmeister nicht überall sein. Um aber seine Augen und Ohren trotzdem überall zu haben, hat er Helfer in seiner Sekte, seine Stellvertreter, die mit besonderen Privilegien ausgestattet sind. Er nennt sie seine Offiziere, von ihnen gibt es in jeder Gemeinde eine Handvoll. Sie leiten die Messen, wenn er nicht da ist, und sorgen dafür, dass alles in seinem Sinn weiterläuft. Offiziell wird aber nicht von Offizieren gesprochen, denn es soll ja nicht nach Militär klingen, sondern nach Religion. Man spricht also von den Bewahrern der Regeln, welche dafür sorgen, dass überall dieselbe Lehre verbreitet wird, wie sie der Vater verlangt, und von den Verkündern des Wortes, welche die Funktion von Priestern besitzen, die für die rituelle Umsetzung der Lehren in den regelmäßigen Messen zuständig sind. Der Großmeister selbst ist in seiner allwissenden Grandiosität sowohl ein Bewahrer der Lehren als auch ein Verkünder des Wortes, so wie auch einige seiner Söhne, von denen ja einer schon zu seinem Nachfolger erklärt wurde. Bei diesem handelt es sich um einen jungen Mann, dessen Schönheit ihn besonders anspricht und der intelligent und skrupellos genug zu sein scheint, um seine Nachfolge auch wirklich antreten zu können.<br />
<br />
Außer den Bewahrern der Regeln und den Verkündern des Wortes gibt es noch die Hüter des Pfades. Auch sie gibt es überall, in jeder Gemeinschaft. Sie bilden die Exekutive, sorgen dafür, dass Ketzer bestraft werden, sie nutzen Folter, um Geständnisse zu erzwingen, wenn sie anders nicht zum Ziel kommen, und sie nutzen auch Gewalt in Form von Folter, um die Strafen auszuführen, die Graham oder ein anderer Meister verhängt haben. Die Hüter selbst verhängen keine Strafen, aber sind bei allen gefürchtet, da sie dafür bekannt sind, jede verhängte Strafe gnadenlos umzusetzen.<br />
<br />
Aus den Reihen seiner Offiziere hat er sich seine zwölf „Auserwählten“ ernannt, ausnahmslos besonders schöne, junge Männer und Frauen, die immer in seiner Nähe sind, ihn auf all seinen Reisen begleiten und natürlich auch sein Bett teilen, wenn er es für nötig hält. Zwar hat er auch eine Frau, deutlich jünger als er, die ihm schon vier Kinder geboren hat, aber auch seine weiblichen Jünger dürfen seine Kinder gebären, denn er braucht viele Kinder, viel mehr, als eine einzelne Frau ihm liefern kann, um sein Imperium auch in der Zukunft stark und wehrhaft zu halten.<br />
<br />
Wenn nun eine Mutter seiner Kinder durch die Geburten seinen hohen Ansprüchen an eine Frau nicht mehr genügt, wird sie in ihrem Rang von einer anderen, unverbrauchten Frau ersetzt, aber sie selbst darf sich nun immerhin als Matrone bezeichnen, was zwar keinen Platz mehr im Bett des Vaters mit sich bringt, aber zumindest ein bisschen Ehre bedeutet. Zwei Matronen gibt es mittlerweile, beide haben ihm einige Kinder geboren, von denen aber noch nicht alle alt genug sind, um zum Kreis seiner Jünger zu zählen. Auch andere Frauen haben ihm Kinder geboren, aber nur wenige davon hat er anerkannt, denn nicht für jedes Kind hat er Verwendung.<br />
<br />
Außerdem gibt es ein paar Wächter, die man zu anderen Zeiten in anderen Welten vielleicht einfach Security genannt hätte, sie sind mit Sonderrechten ausgestattet, um den Großmeister zu schützen. Auch gibt es Verwalter, die die einzelnen Siedlungen kaufmännisch und technisch führen, und es gibt natürlich die sogenannten Weisen, die als Lehrer in den Schulen fungieren.<br />
<br />
Wer nicht zu diesen besonderen, privilegierten Gruppen gehört, gehört zunächst zu den einfachen Kriegern, laut dem Großmeister auch eine sehr ehrenwerte Gruppe, denn ihnen obliegt es ja in erster Linie, das Geld heranzuschaffen und allgemein die Drecksarbeit zu machen.<br />
<br />
Jeder Krieger ist natürlich bestrebt, aus diesem unteren Rang aufzusteigen und dann endlich gewisse Privilegien zu genießen. Eine bessere Unterkunft mit weniger Mitbewohnern. Ein bisschen mehr Ausgang. Mehr Nähe zum Großmeister. Was Leute eben so schätzen. Aber klar ist auch, dass es nicht so leicht ist, aufzusteigen. Das wäre ja zu simpel, wenn es einfach automatisch liefe. Nein, die Leute sollen sich anstrengen für ihre Vergünstigungen. Sie sollen dafür hart arbeiten. Sie sollen zunächst hunderte von Malen ihre Loyalität beweisen. Sie sollen vor dem Großmeister im Staub kriechen und ihre Demut bezeugen, bevor er sie vielleicht erwählt, um zu seinen Auserwählten zu gehören.<br />
<br />
Erst vor einigen Wochen ist das Sektenleben in ein neues Stadium eingetreten. Der Großmeister hat seinen Leuten den Weltuntergang verkündet, wie es ihn The Devourer angeblich hat wissen lassen. Noch mehr Gebet, noch mehr Rituale, denn sie alle wollen ja gerettet werden. The Devourer wird kommen, kurz bevor das Ende der Welt tatsächlich hereinbricht, und er wird seine treuen Anhänger entrücken und auf einer fernen Welt wieder ansiedeln. Aber nur die wirklich treuen Anhänger werden davon profitieren, The Devourer wird alle, deren Hingabe nicht echt ist, verschlingen und nur seine wahren Anhänger retten. Seither ist die ständig vorhandene Angst noch schwerer zu ertragen, denn so ganz sicher kann sich ja niemand sein, egal, wie stark er glaubt, da man nie weiß, wie so ein kosmischer Dämon es sehen mag.<br />
<br />
Update: Die Sache mit dem Weltuntergang hat nicht geklappt. Aber wer weiß, das kann ja noch werden. Das FBI hat einen Agenten in die Sekte eingeschleust, der nun dafür gesorgt hat, dass man den Laden hochnehmen kann. Dummerweise ist Graham LaVey rechtzeitig geflüchtet, er hat wohl einen Maulwurf im FBI, so lauscht man und wird belauscht, man spitzelt und wird bespitzelt, und wie es weitergeht, muss sich erst zeigen. Gerade jetzt hat das FBI erstmal damit begonnen, das Sektengelände zu stürmen, und wenn die Jünger des alten LaVey sich zusammenreißen, wird vielleicht niemand verletzt. <br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">The Dark Surge</div>
<div id="Blah">Die „Warriors of the Dark Surge“ folgen in aller Hingabe und Demut ihrem allwissenden Führer Graham LaVey, dem „Großmeister“, wie er sich offiziell ansprechen lässt. Er behauptet von sich, mit dem berühmten Satanisten LaVey verwandt zu sein, wobei er ihm natürlich weit überlegen ist, ist ja klar. Jeder einzelne seiner Anhänger ist ihm vollkommen ergeben, dies mit einer Hingabe, die ihn über Ehepartner, Eltern oder Kinder weit erhebt, kein lebendes Wesen kann an ihn heranreichen. Niemals würden sie zugeben, dass er sie gehirngewaschen hat, dass sie sich freiwillig in eine ungesunde Abhängigkeit begeben haben, dass sie für ihn ihr eigenes Wohl und das Wohl ihrer Kinder opfern. Aber so ist es: Der hochgewachsene, grauhaarige Mann in den 50ern mit dem undurchschaubaren Lächeln und dem strengen, durchdringenden Blick ist nichts anderes als ein Sklavenhalter, dem sich die Menschen gerne aus freiem Willen übereignen. Natürlich nicht nur sich, nicht nur ihre Kinder, sondern vor allem ihr Geld, denn – wie er ihnen immer wieder erklärt – Geld macht nicht glücklich, wenn man es hortet, aber man kann es nutzen, um zu größerem Wissen und höherer Macht zu gelangen. Natürlich vor allem dann, wenn man es dem Großmeister gibt, um für sie bei den düsteren Mächten, die er vertritt, zu vermitteln.<br />
<br />
Der, an den sie glauben und den sie anbeten, ist kein klassischer Höllenfürst, sondern eine kosmische Entität von göttlicher Macht, The Devourer, die allerdings nichts von der klassischen göttlichen Güte an sich hat. Es ist ein grausamer, düsterer Herrscher mit dämonischen Qualitäten, der völlige Unterwerfung verlangt. Dafür allerdings belohnt er seine Gläubigen mit Macht und Reichtum, mit ewigem Leben. Letzteres klingt ja irgendwie schon wieder vertraut.<br />
<br />
In ganz Amerika verteilt gibt es „Filialen“ dieser Sekte, Gemeinden, wie sie sich nennen, aber eigentlich trifft der Begriff „Filialen“ es sehr viel genauer. Schließlich geht es ja in Wirklichkeit nicht um Glauben, sondern um die wunderbare Geldvermehrung in den Kassen des Großmeisters. Hier in NYC befindet sich das Anwesen der Sekte in Queens, direkt am East River. Es ist riesig, und es beherbergt einige Dutzend Erwachsene und über hundert Kinder und Jugendliche. Die Leute wohnen in großen Häusern, immer mehrere Familien zusammen, denn niemand soll in der Lage sein, ein unbeobachtetes Leben zu führen, womöglich noch seine Kinder anders als nach seinen Wünschen und Vorgaben zu erziehen. Da wir gerade von Erziehung reden: Zu einer erfolgreichen Erziehung gehören natürlich auch harte Strafen! Diese müssen nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen über sich ergehen lassen, und sie können sehr drastisch ausfallen, sogar bei kleinen Vergehen. Oft werden die Strafen in den dunklen Messen durchgeführt, angefangen mit dem Scheren des Hauptes über Auspeitschungen, Brandings, rituellen Vergewaltigungen, sogar Kastrationen bis hin zum Menschenopfer. Eine ständige Atmosphäre der Angst wird hier erzeugt, man weiß nie so genau, wen die nächsten Strafen treffen, und warum.<br />
<br />
Radio und Fernsehen gibt es natürlich in den gemeindeeigenen Häusern, dort können aber nur die Sender der Sekte empfangen werden. Surge Radio und Surge TV heißen sie und geben nur das an Informationen heraus, was der allwissende Großmeister für angemessen hält.<br />
<br />
Für die Kinder und Jugendlichen gibt es in jeder Siedlung eine eigene Schule. Dort wird dafür gesorgt, dass die Kinder nicht zu viel lernen, denn zu viel Bildung macht kritisch, und das will man vermeiden. Wenn die Kinder zu jungen Erwachsenen herangereift sind, schickt man sie los, um das Wort des Großmeisters zu verkünden. Falls es hilfreich scheint, sich den Interessenten körperlich anzubieten, damit sie zuhören, dann tut man auch das. Mit Erfolg, denn die Sekte wächst und gedeiht, und die Bankkonten LaVeys platzen aus allen Nähten.<br />
<br />
Arme Leute nimmt man natürlich nur unter besonderen Umständen auf, Anwärter sollten schon ein anständiges Vermögen besitzen, das sie dem Großmeister bereitwillig übereignen müssen. Wer arm ist, sollte zumindest andere Qualitäten besitzen, zum Beispiel einen besonders schönen Körper, den man gewinnbringend verkaufen kann. Auch dürfen die Anhänger natürlich weiterhin ihrer Arbeit nachgehen, wenn es dem Gelderwerb dient, aber wenn der Großmeister entscheidet, dass ein anderer Beruf mehr einbringt, dann muss eben der andere Beruf aufgenommen werden. Im Kreis der New Yorker Gemeinde finden sich reiche Geschäftsleute, Juristen, sogar ein hochrangiger Staatsanwalt, zwei Kongressabgeordnete, ein bekannter Schauspieler, der sogar Oscarpreisträger ist, und ein paar Schauspieler, die man vom Broadway her kennt. Für diese Leute gibt es Sonderregelungen, sie müssen nicht im abgeschotteten Bereich leben, denn sie sollen ja in der Öffentlichkeit stehen und allein schon dadurch für die Sekte werben. Komischerweise gibt es in den Reihen des Dark Surge keine Wissenschaftler, aber das ist sicher Zufall. Auf alle Fälle nimmt man jeden, wenn er nur in der Lage ist, ausreichend zum Gemeindeleben beizutragen, also: wenn er wohlhabend oder anderweitig charismatisch genug ist, um interessant zu sein.<br />
<br />
Natürlich kann der Großmeister nicht überall sein. Um aber seine Augen und Ohren trotzdem überall zu haben, hat er Helfer in seiner Sekte, seine Stellvertreter, die mit besonderen Privilegien ausgestattet sind. Er nennt sie seine Offiziere, von ihnen gibt es in jeder Gemeinde eine Handvoll. Sie leiten die Messen, wenn er nicht da ist, und sorgen dafür, dass alles in seinem Sinn weiterläuft. Offiziell wird aber nicht von Offizieren gesprochen, denn es soll ja nicht nach Militär klingen, sondern nach Religion. Man spricht also von den Bewahrern der Regeln, welche dafür sorgen, dass überall dieselbe Lehre verbreitet wird, wie sie der Vater verlangt, und von den Verkündern des Wortes, welche die Funktion von Priestern besitzen, die für die rituelle Umsetzung der Lehren in den regelmäßigen Messen zuständig sind. Der Großmeister selbst ist in seiner allwissenden Grandiosität sowohl ein Bewahrer der Lehren als auch ein Verkünder des Wortes, so wie auch einige seiner Söhne, von denen ja einer schon zu seinem Nachfolger erklärt wurde. Bei diesem handelt es sich um einen jungen Mann, dessen Schönheit ihn besonders anspricht und der intelligent und skrupellos genug zu sein scheint, um seine Nachfolge auch wirklich antreten zu können.<br />
<br />
Außer den Bewahrern der Regeln und den Verkündern des Wortes gibt es noch die Hüter des Pfades. Auch sie gibt es überall, in jeder Gemeinschaft. Sie bilden die Exekutive, sorgen dafür, dass Ketzer bestraft werden, sie nutzen Folter, um Geständnisse zu erzwingen, wenn sie anders nicht zum Ziel kommen, und sie nutzen auch Gewalt in Form von Folter, um die Strafen auszuführen, die Graham oder ein anderer Meister verhängt haben. Die Hüter selbst verhängen keine Strafen, aber sind bei allen gefürchtet, da sie dafür bekannt sind, jede verhängte Strafe gnadenlos umzusetzen.<br />
<br />
Aus den Reihen seiner Offiziere hat er sich seine zwölf „Auserwählten“ ernannt, ausnahmslos besonders schöne, junge Männer und Frauen, die immer in seiner Nähe sind, ihn auf all seinen Reisen begleiten und natürlich auch sein Bett teilen, wenn er es für nötig hält. Zwar hat er auch eine Frau, deutlich jünger als er, die ihm schon vier Kinder geboren hat, aber auch seine weiblichen Jünger dürfen seine Kinder gebären, denn er braucht viele Kinder, viel mehr, als eine einzelne Frau ihm liefern kann, um sein Imperium auch in der Zukunft stark und wehrhaft zu halten.<br />
<br />
Wenn nun eine Mutter seiner Kinder durch die Geburten seinen hohen Ansprüchen an eine Frau nicht mehr genügt, wird sie in ihrem Rang von einer anderen, unverbrauchten Frau ersetzt, aber sie selbst darf sich nun immerhin als Matrone bezeichnen, was zwar keinen Platz mehr im Bett des Vaters mit sich bringt, aber zumindest ein bisschen Ehre bedeutet. Zwei Matronen gibt es mittlerweile, beide haben ihm einige Kinder geboren, von denen aber noch nicht alle alt genug sind, um zum Kreis seiner Jünger zu zählen. Auch andere Frauen haben ihm Kinder geboren, aber nur wenige davon hat er anerkannt, denn nicht für jedes Kind hat er Verwendung.<br />
<br />
Außerdem gibt es ein paar Wächter, die man zu anderen Zeiten in anderen Welten vielleicht einfach Security genannt hätte, sie sind mit Sonderrechten ausgestattet, um den Großmeister zu schützen. Auch gibt es Verwalter, die die einzelnen Siedlungen kaufmännisch und technisch führen, und es gibt natürlich die sogenannten Weisen, die als Lehrer in den Schulen fungieren.<br />
<br />
Wer nicht zu diesen besonderen, privilegierten Gruppen gehört, gehört zunächst zu den einfachen Kriegern, laut dem Großmeister auch eine sehr ehrenwerte Gruppe, denn ihnen obliegt es ja in erster Linie, das Geld heranzuschaffen und allgemein die Drecksarbeit zu machen.<br />
<br />
Jeder Krieger ist natürlich bestrebt, aus diesem unteren Rang aufzusteigen und dann endlich gewisse Privilegien zu genießen. Eine bessere Unterkunft mit weniger Mitbewohnern. Ein bisschen mehr Ausgang. Mehr Nähe zum Großmeister. Was Leute eben so schätzen. Aber klar ist auch, dass es nicht so leicht ist, aufzusteigen. Das wäre ja zu simpel, wenn es einfach automatisch liefe. Nein, die Leute sollen sich anstrengen für ihre Vergünstigungen. Sie sollen dafür hart arbeiten. Sie sollen zunächst hunderte von Malen ihre Loyalität beweisen. Sie sollen vor dem Großmeister im Staub kriechen und ihre Demut bezeugen, bevor er sie vielleicht erwählt, um zu seinen Auserwählten zu gehören.<br />
<br />
Erst vor einigen Wochen ist das Sektenleben in ein neues Stadium eingetreten. Der Großmeister hat seinen Leuten den Weltuntergang verkündet, wie es ihn The Devourer angeblich hat wissen lassen. Noch mehr Gebet, noch mehr Rituale, denn sie alle wollen ja gerettet werden. The Devourer wird kommen, kurz bevor das Ende der Welt tatsächlich hereinbricht, und er wird seine treuen Anhänger entrücken und auf einer fernen Welt wieder ansiedeln. Aber nur die wirklich treuen Anhänger werden davon profitieren, The Devourer wird alle, deren Hingabe nicht echt ist, verschlingen und nur seine wahren Anhänger retten. Seither ist die ständig vorhandene Angst noch schwerer zu ertragen, denn so ganz sicher kann sich ja niemand sein, egal, wie stark er glaubt, da man nie weiß, wie so ein kosmischer Dämon es sehen mag.<br />
<br />
Update: Die Sache mit dem Weltuntergang hat nicht geklappt. Aber wer weiß, das kann ja noch werden. Das FBI hat einen Agenten in die Sekte eingeschleust, der nun dafür gesorgt hat, dass man den Laden hochnehmen kann. Dummerweise ist Graham LaVey rechtzeitig geflüchtet, er hat wohl einen Maulwurf im FBI, so lauscht man und wird belauscht, man spitzelt und wird bespitzelt, und wie es weitergeht, muss sich erst zeigen. Gerade jetzt hat das FBI erstmal damit begonnen, das Sektengelände zu stürmen, und wenn die Jünger des alten LaVey sich zusammenreißen, wird vielleicht niemand verletzt. <br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gangs sind auch ein Teil des Ganzen...]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=683</link>
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 16:30:30 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Bonds/member.php?action=profile&uid=7">Magister Ludi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=683</guid>
			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Gangs sind auch ein Teil des Ganzen...<br />
</div>
<div id="Blah">New York City ist eine Stadt, in der man alles findet, von den ganz Reichen, die hier das Sagen haben, bis zu dem Bodensatz, den ganz Armen, den Chancenlosen, die täglich wieder um ihr Überleben kämpfen müssen. Die Gangs gehören sicherlich auch zu diesem Bodensatz, aber keines ihrer Mitglieder ist bereit, sich mit einer von anderen zugewiesenen Opferrolle abzufinden. Sie kämpfen – nicht nur um ihr Überleben, sondern auch um den Status ihrer Gang, um ihren eigenen Status innerhalb ihrer Gang, um ihr Territorium. Wer zu einer der Gangs gehört, ist vermutlich immer noch besser dran als viele der anderen, die hier in der Bronx zu Hause sind.<br />
<br />
Alle Gangmitglieder hier definieren sich natürlich als Amerikaner, aber damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Die Weißen halten sich für die einzig legitimen Amerikaner, weil sie aufgrund ihrer Hautfarbe zum Herrschen geboren sind. Die Schwarzen halten sich für die besseren Amerikaner, weil sie die Freiheit, die sie sich erkämpft haben, als einzige wirklich zu schätzen wissen und sie mit allen nur erdenklichen Mitteln verteidigen. Vor allem gegen die Weißen, aber auch gegen die Latinos, die ihnen nur zu gerne ihren Rang streitig machen würden. Und die Latinos? Auch die sind die einzig legitimen Amerikaner, denn sie sind mindestens genauso lange hier wie die Weißen, aber in den Adern einiger fließt ja sogar ein bisschen von dem Blut der Azteken, der Maya oder Inka.<br />
<br />
<br />
Die 59ers<br />
<br />
Dies ist eine alteingesessene Gang, die nur aus Schwarzen/Afroamerikanern besteht. Ihr Gebiet liegt inmitten der Bronx und hier führen sie seit Jahren einen Straßenkrieg gegen die 'White Bloods'. Sie bestehen darauf, dass das hier ganz allein ihr Revier ist, und sie verteidigen es auch mit Waffengewalt. Die Weißen sind der Erzfeind, der wirklich mit allen verfügbaren Mitteln bekämpft werden muss. Zu allem Überfluss drängen jetzt auch die Latinos immer weiter vor.<br />
<br />
Die Mitglieder stammen allesamt aus der Gegend. Ihre Väter, Brüder und eventuell auch ihre Mütter waren schon bei den 59ers. Die Anzahl der weiblichen Gangmitglieder hat sich allerdings erst in den letzten Jahren verdoppelt. Anfang der 70er Jahre waren es gerade mal eine Handvoll Mädchen, die als Freundinnen der Gangmitglieder Aufnahme fanden. Der einstige Leader BD – eigentlich Jace „Bulldog“ Levin - hat sich vor einiger Zeit aus dem Staub gemacht. Brandon Seabourn hat sich daraufhin den Posten des Leaders mehr oder weniger unter den Nagel gerissen, da so ein Vakuum nun mal schnell gefüllt werden will. Er hat sich vorgenommen, die 59ers wieder zu altem Glanz zu führen.<br />
<br />
Ihren Namen leiten sie von einer Lagerhalle mit der Hausnummer 59 ab. Sie ist auch heute noch ein beliebter Treffpunkt der Gang. Die schwarzen Ghettokids sind längst aus den viel zu weiten Hosen herausgewachsen. Man trägt, was gerade angesagt ist. Es wird sich nicht mehr über die Kleidung definiert, so erkennt man einen 59er auch nicht wie bei den Latinos an der Farbe der Jacke, sondern an dem Tattoo, was sich alle Gangmitglieder in den Nacken oder auf die Schulter/Oberarm stechen lassen müssen. Ausnahmen gibt es keine.<br />
<br />
Man dealt und vertickt Drogen, um zu Geld zu kommen, aber niemals würde ein 59er sein Mädchen auf den Strich schicken, wie es die Gutierrez tun. Klar gibt es auch Nutten unter den Mitgliedern der Gang, doch gezwungen wird hier niemand. Die meisten der Gangmitglieder sind natürlich arbeitslos, wie so viele in der Bronx. Zwar hofft jeder insgeheim auf die große Chance, doch nur wenige haben bisher den Absprung geschafft. Aber dies bedeutet nicht, die Gang im Stich zu lassen: Einmal ein 59er, immer ein 59er!<br />
<br />
<br />
Die Gutierrez<br />
<br />
Auch die Gutierrez gibt es schon länger, benannt nach ihrem Gründer, der aber sein Amt mittlerweile an einen jüngeren Mann – von der Herkunft her ein Puerto-Ricaner wie er – weitergereicht hat. Der jetzige Anführer ist der 30jährige Javier Valdivia, der vor allem von seinem jüngeren Bruder Jadiel unterstützt wird. Die 59ers sind ihm ein absoluter Dorn im Auge. Die Schwarzen reißen seiner Meinung nach das Maul immer viel zu weit auf und nur weil sie denken, die Gegend gehöre ihnen, muss es ja nicht so sein. Mit den White Bloods ist man sich zwar ebenfalls nicht grün, doch man lässt einander weitestgehend zufrieden. Klar kommt es auch da immer mal zu Spannungen, aber die halten sich noch in Grenzen.<br />
<br />
Erkennungszeichen der Gutierrez sind ihre blauen Jacken, die ein weißes, verschnörkeltes G auf dem Ärmel tragen, das von einem stilisierten Dolch gekreuzt wird. Dazu kommt ein Ring, den sie um den linken Ringfinger tätowiert tragen, und natürlich immer ihre große Klappe. Mädchen sind Prestigeobjekte, und wer etwas auf sich hält, hat nicht nur eine Freundin. Das ändert sich, sobald es fester wird. Die Mädchen dealen an den Schulen, was bei ihnen weniger auffällt als bei den Jungen, und etliche gehen anschaffen. Da wird der Freund auch schon mal zum Zuhälter. Doch was solls in einer Gegend, in der sonst kaum etwas an Arbeit zu finden ist.<br />
<br />
Das Hauptquartier dieser Truppe ist ein altes Fabrikgebäude, nicht schön, aber geräumig und vor allem unverwüstlich wie eine kleine Festung. Gutierrez hatte es seinerzeit irgendwie geschafft, den alten Bau zu kaufen, er gehört nun ganz legal der Gang, aber vielen ist das nicht mal bekannt. Hier trifft man sich, hängt rum oder plant den nächsten Einbruch. Hier kann man auch mal schlafen, wenn man gerade nichts anderes hat, alles ganz easy und cool. Das Durchschnittsalter dieser Gang beträgt etwa 25 Jahre. Aufgenommen wird alles, was mindestens einen lateinamerikanischen Elternteil hat. Der neue Anführer hat allerdings weitreichendere Pläne als seinerzeit der Gründer: Er will die Erträge aus den kriminellen Aktivitäten seiner Leute zum Teil nutzen, um ihre Situation langfristig zu verbessern. Mehr Bildung, Ausbildung, Arbeit, und da man ja weiß, dass selbst ein gut ausgebildeter Latino keine Arbeit bekommt, wird man sich halt verstärkt selbständig machen. Das große Fabrikgebäude gibt das nämlich her, man könnte hier mindestens zwei Dutzend kleine Betriebe ansiedeln, ohne dass es eng würde.<br />
<br />
<br />
Die White Bloods<br />
<br />
Wie die 59ers und die Gutierrez haben sie ihr Revier in der Bronx. Der Stadtteil ist definitiv zu klein für mehrere Gangs, die die Straßen markieren und nur darauf warten, dass ein Mitglied der feindlichen Gang die Reviergrenze überschreitet. Im Jahr 2009 starben auf den Straßen mehrere Gangmitglieder. Von 15 Toten waren aber nur 3 Tote Mitglieder der White Bloods. Eine gute Quote, wie man bei den White Bloods immer hervorhebt. Immerhin starben vier 59ers und 5 Gutierrez. Die anderen sind sowieso nicht erwähnenswert.<br />
<br />
Stephen Doyle, der eigentliche Leader der White Bloods, liegt nach einem Schusswechsel im Koma, davon wissen aber bisher nur seine Schwester und Blake Johnston, der Second in Command, der nun stellvertretend für Doyle den Laden in Gang hält. Offiziell ist Doyle in einer anderen Stadt dabei, einen Ableger der Whites aufzubauen.<br />
<br />
Die White Bloods würden niemanden in ihre Reihen aufnehmen, der auch nur den Hauch nichtweißen Blutes in sich trägt. Der Hass auf die Schwarzen, die sich hier im Viertel immer breiter machen, ist groß. Aufgenommen wird auch nur, wer einen Aufnahmeritus durchläuft und sich dann, genau wie bei den 59ers, ein Tattoo stechen lässt. Eine geballte Faust, auf deren Mittel- und Ringfinger die Buchstaben 'W' und 'B' zu erkennen sind. Die White Bloods nehmen prinzipiell keine Frauen auf. Allerdings sind die Mädchen der Gangmitglieder gleich mit eingeschlossen und gehören stillschweigend als Anhängsel dazu.<br />
<br />
Als Treffpunkt dient ihnen ein Club in der Bronx, in dem man die Abende plant und die Aktivitäten der Gang organisiert. Man dealt, man ist mit Hehlerei gut im Geschäft und man hat auch keine Probleme damit, Mädchen auf die Straße zu schicken. Gibt doch genug Chicks, die nur einen kleinen Anreiz brauchen. Immer öfter fahren Mitglieder der White Bloods bis nach Manhattan, um auch hier Fuß zu fassen, denn die Bronx scheint immer enger zu werden.<br />
<br />
Der Aufnahmeritus wird von allen, die ihn bestanden haben, als sehr hart beschrieben. Für ein paar Nächte in einem Keller eingesperrt zu sein, zählt da wohl noch als das geringste Übel. Es gab bisher sogar zwei Fälle, in denen ein Anwärter die Aufnahme nicht lebend überstanden hat.<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Gangs sind auch ein Teil des Ganzen...<br />
</div>
<div id="Blah">New York City ist eine Stadt, in der man alles findet, von den ganz Reichen, die hier das Sagen haben, bis zu dem Bodensatz, den ganz Armen, den Chancenlosen, die täglich wieder um ihr Überleben kämpfen müssen. Die Gangs gehören sicherlich auch zu diesem Bodensatz, aber keines ihrer Mitglieder ist bereit, sich mit einer von anderen zugewiesenen Opferrolle abzufinden. Sie kämpfen – nicht nur um ihr Überleben, sondern auch um den Status ihrer Gang, um ihren eigenen Status innerhalb ihrer Gang, um ihr Territorium. Wer zu einer der Gangs gehört, ist vermutlich immer noch besser dran als viele der anderen, die hier in der Bronx zu Hause sind.<br />
<br />
Alle Gangmitglieder hier definieren sich natürlich als Amerikaner, aber damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Die Weißen halten sich für die einzig legitimen Amerikaner, weil sie aufgrund ihrer Hautfarbe zum Herrschen geboren sind. Die Schwarzen halten sich für die besseren Amerikaner, weil sie die Freiheit, die sie sich erkämpft haben, als einzige wirklich zu schätzen wissen und sie mit allen nur erdenklichen Mitteln verteidigen. Vor allem gegen die Weißen, aber auch gegen die Latinos, die ihnen nur zu gerne ihren Rang streitig machen würden. Und die Latinos? Auch die sind die einzig legitimen Amerikaner, denn sie sind mindestens genauso lange hier wie die Weißen, aber in den Adern einiger fließt ja sogar ein bisschen von dem Blut der Azteken, der Maya oder Inka.<br />
<br />
<br />
Die 59ers<br />
<br />
Dies ist eine alteingesessene Gang, die nur aus Schwarzen/Afroamerikanern besteht. Ihr Gebiet liegt inmitten der Bronx und hier führen sie seit Jahren einen Straßenkrieg gegen die 'White Bloods'. Sie bestehen darauf, dass das hier ganz allein ihr Revier ist, und sie verteidigen es auch mit Waffengewalt. Die Weißen sind der Erzfeind, der wirklich mit allen verfügbaren Mitteln bekämpft werden muss. Zu allem Überfluss drängen jetzt auch die Latinos immer weiter vor.<br />
<br />
Die Mitglieder stammen allesamt aus der Gegend. Ihre Väter, Brüder und eventuell auch ihre Mütter waren schon bei den 59ers. Die Anzahl der weiblichen Gangmitglieder hat sich allerdings erst in den letzten Jahren verdoppelt. Anfang der 70er Jahre waren es gerade mal eine Handvoll Mädchen, die als Freundinnen der Gangmitglieder Aufnahme fanden. Der einstige Leader BD – eigentlich Jace „Bulldog“ Levin - hat sich vor einiger Zeit aus dem Staub gemacht. Brandon Seabourn hat sich daraufhin den Posten des Leaders mehr oder weniger unter den Nagel gerissen, da so ein Vakuum nun mal schnell gefüllt werden will. Er hat sich vorgenommen, die 59ers wieder zu altem Glanz zu führen.<br />
<br />
Ihren Namen leiten sie von einer Lagerhalle mit der Hausnummer 59 ab. Sie ist auch heute noch ein beliebter Treffpunkt der Gang. Die schwarzen Ghettokids sind längst aus den viel zu weiten Hosen herausgewachsen. Man trägt, was gerade angesagt ist. Es wird sich nicht mehr über die Kleidung definiert, so erkennt man einen 59er auch nicht wie bei den Latinos an der Farbe der Jacke, sondern an dem Tattoo, was sich alle Gangmitglieder in den Nacken oder auf die Schulter/Oberarm stechen lassen müssen. Ausnahmen gibt es keine.<br />
<br />
Man dealt und vertickt Drogen, um zu Geld zu kommen, aber niemals würde ein 59er sein Mädchen auf den Strich schicken, wie es die Gutierrez tun. Klar gibt es auch Nutten unter den Mitgliedern der Gang, doch gezwungen wird hier niemand. Die meisten der Gangmitglieder sind natürlich arbeitslos, wie so viele in der Bronx. Zwar hofft jeder insgeheim auf die große Chance, doch nur wenige haben bisher den Absprung geschafft. Aber dies bedeutet nicht, die Gang im Stich zu lassen: Einmal ein 59er, immer ein 59er!<br />
<br />
<br />
Die Gutierrez<br />
<br />
Auch die Gutierrez gibt es schon länger, benannt nach ihrem Gründer, der aber sein Amt mittlerweile an einen jüngeren Mann – von der Herkunft her ein Puerto-Ricaner wie er – weitergereicht hat. Der jetzige Anführer ist der 30jährige Javier Valdivia, der vor allem von seinem jüngeren Bruder Jadiel unterstützt wird. Die 59ers sind ihm ein absoluter Dorn im Auge. Die Schwarzen reißen seiner Meinung nach das Maul immer viel zu weit auf und nur weil sie denken, die Gegend gehöre ihnen, muss es ja nicht so sein. Mit den White Bloods ist man sich zwar ebenfalls nicht grün, doch man lässt einander weitestgehend zufrieden. Klar kommt es auch da immer mal zu Spannungen, aber die halten sich noch in Grenzen.<br />
<br />
Erkennungszeichen der Gutierrez sind ihre blauen Jacken, die ein weißes, verschnörkeltes G auf dem Ärmel tragen, das von einem stilisierten Dolch gekreuzt wird. Dazu kommt ein Ring, den sie um den linken Ringfinger tätowiert tragen, und natürlich immer ihre große Klappe. Mädchen sind Prestigeobjekte, und wer etwas auf sich hält, hat nicht nur eine Freundin. Das ändert sich, sobald es fester wird. Die Mädchen dealen an den Schulen, was bei ihnen weniger auffällt als bei den Jungen, und etliche gehen anschaffen. Da wird der Freund auch schon mal zum Zuhälter. Doch was solls in einer Gegend, in der sonst kaum etwas an Arbeit zu finden ist.<br />
<br />
Das Hauptquartier dieser Truppe ist ein altes Fabrikgebäude, nicht schön, aber geräumig und vor allem unverwüstlich wie eine kleine Festung. Gutierrez hatte es seinerzeit irgendwie geschafft, den alten Bau zu kaufen, er gehört nun ganz legal der Gang, aber vielen ist das nicht mal bekannt. Hier trifft man sich, hängt rum oder plant den nächsten Einbruch. Hier kann man auch mal schlafen, wenn man gerade nichts anderes hat, alles ganz easy und cool. Das Durchschnittsalter dieser Gang beträgt etwa 25 Jahre. Aufgenommen wird alles, was mindestens einen lateinamerikanischen Elternteil hat. Der neue Anführer hat allerdings weitreichendere Pläne als seinerzeit der Gründer: Er will die Erträge aus den kriminellen Aktivitäten seiner Leute zum Teil nutzen, um ihre Situation langfristig zu verbessern. Mehr Bildung, Ausbildung, Arbeit, und da man ja weiß, dass selbst ein gut ausgebildeter Latino keine Arbeit bekommt, wird man sich halt verstärkt selbständig machen. Das große Fabrikgebäude gibt das nämlich her, man könnte hier mindestens zwei Dutzend kleine Betriebe ansiedeln, ohne dass es eng würde.<br />
<br />
<br />
Die White Bloods<br />
<br />
Wie die 59ers und die Gutierrez haben sie ihr Revier in der Bronx. Der Stadtteil ist definitiv zu klein für mehrere Gangs, die die Straßen markieren und nur darauf warten, dass ein Mitglied der feindlichen Gang die Reviergrenze überschreitet. Im Jahr 2009 starben auf den Straßen mehrere Gangmitglieder. Von 15 Toten waren aber nur 3 Tote Mitglieder der White Bloods. Eine gute Quote, wie man bei den White Bloods immer hervorhebt. Immerhin starben vier 59ers und 5 Gutierrez. Die anderen sind sowieso nicht erwähnenswert.<br />
<br />
Stephen Doyle, der eigentliche Leader der White Bloods, liegt nach einem Schusswechsel im Koma, davon wissen aber bisher nur seine Schwester und Blake Johnston, der Second in Command, der nun stellvertretend für Doyle den Laden in Gang hält. Offiziell ist Doyle in einer anderen Stadt dabei, einen Ableger der Whites aufzubauen.<br />
<br />
Die White Bloods würden niemanden in ihre Reihen aufnehmen, der auch nur den Hauch nichtweißen Blutes in sich trägt. Der Hass auf die Schwarzen, die sich hier im Viertel immer breiter machen, ist groß. Aufgenommen wird auch nur, wer einen Aufnahmeritus durchläuft und sich dann, genau wie bei den 59ers, ein Tattoo stechen lässt. Eine geballte Faust, auf deren Mittel- und Ringfinger die Buchstaben 'W' und 'B' zu erkennen sind. Die White Bloods nehmen prinzipiell keine Frauen auf. Allerdings sind die Mädchen der Gangmitglieder gleich mit eingeschlossen und gehören stillschweigend als Anhängsel dazu.<br />
<br />
Als Treffpunkt dient ihnen ein Club in der Bronx, in dem man die Abende plant und die Aktivitäten der Gang organisiert. Man dealt, man ist mit Hehlerei gut im Geschäft und man hat auch keine Probleme damit, Mädchen auf die Straße zu schicken. Gibt doch genug Chicks, die nur einen kleinen Anreiz brauchen. Immer öfter fahren Mitglieder der White Bloods bis nach Manhattan, um auch hier Fuß zu fassen, denn die Bronx scheint immer enger zu werden.<br />
<br />
Der Aufnahmeritus wird von allen, die ihn bestanden haben, als sehr hart beschrieben. Für ein paar Nächte in einem Keller eingesperrt zu sein, zählt da wohl noch als das geringste Übel. Es gab bisher sogar zwei Fälle, in denen ein Anwärter die Aufnahme nicht lebend überstanden hat.<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Szenario]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=147</link>
			<pubDate>Tue, 21 Oct 2014 00:16:37 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Bonds/member.php?action=profile&uid=7">Magister Ludi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=147</guid>
			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Willkommen im Big Apple!<br />
</div>
<div id="Blah">Wir spielen zum Glück im Juni/Juli/August 2014. Bei uns gibt es noch keinen Trump!<br />
<br />
Dieses Forum ist nicht jugendfrei! Eine Registrierung ist erst ab 18 Jahren möglich!<br />
<br />
Bonds - es gibt sie überall. Sie sind alles, was uns und den Rest der Welt in einem gewissen Gleichgewicht hält. Es sind die Beziehungen, die Eltern mit ihren Kindern verbinden, die Liebende aneinanderketten. Es sind die Verpflichtungen zwischen Geschäftspartnern, sei es in Form von Verträgen oder auch in Form von ungeschriebenen Regeln, die das Geschäftsleben prägen, zum Beispiel die Gefälligkeiten, die man einander schuldet. Es sind auch Geldanlagen, die zwar nur für Reiche in Frage kommen, die diese dann aber auch immer reicher machen. Bonds sind die Ehrbegriffe, die es innerhalb ganz besonderer "Familien" gibt, nämlich solcher, in denen Verwandtschaft nicht zwangsläufig die Zugehörigkeit bestimmt und in denen die Loyalität über Leben und Tod entscheiden kann. Bonds sorgen dafür, dass unser Herkunftsland noch nach vielen Jahren Heimat für uns ist, vielleicht auch Fluch, aber nur selten gleichgültig. Bonds sind aber auch die Fesseln, deren Benutzung in gewissen Kreisen dem Lustgewinn dient.<br />
<br />
New York kennt jeder, oder nicht? Wer noch niemals dort war, hat Bilder gesehen, Filme darüber geschaut und täglich in den Nachrichtensendungen darüber erfahren. Eine pulsierende Großstadt, eine echte Metropole ist es, in der es wirklich alle Facetten des Lebens zu beobachten gibt. Es gibt die ganz Reichen, die ganz Armen, natürlich auch einiges dazwischen, es gibt gute Menschen und Bösewichte und - ja, auch wieder einiges dazwischen. Schwarz, Weiß und viele, viele Grauzonen. All diese Schattierungen wollen wir spielen, wollen darüber schreiben und unsere Charaktere leben und wachsen lassen.<br />
<br />
Das in London ansässige Unternehmen Alessian Trading Ltd. unter der Führung des Firmenchefs Vincent Alessian expandiert. Die winzige Zweigstelle in New York wird gerade ausgebaut, dafür ist der Chef höchstpersönlich dorthin gereist, um alles Vorhandene umzuwerfen und Neues aufzubauen. In London weiß man schließlich längst, wie der Laden zu laufen hat. Das Leben eines Unternehmers ist allerdings, wie doch jeder heimlich vermutet, nicht immer so sauber, wie man es sich wünscht. So sind nicht nur Sachbearbeiter notwendig, die sich um das Tagesgeschäft kümmern, sondern vor allem sind immer wieder die versierten Juristen gefragt, damit die Geschäfte auch wasserdicht sind und bleiben. Auch eine funktionierende Security benötigt man selbstverständlich, denn natürlich hat man Feinde, die skrupellos agieren können.<br />
<br />
Nach langen Tagen sehnt man sich nach Entspannung. Das Nachtleben in London sowie in New York zieht auch hart arbeitende Unternehmer an, und für besondere Wünsche bietet sich der höchst exklusive Club „Syon’s Den“ an, in dem auch und vor allem außergewöhnliche Bedürfnisse bedient werden. Syon Pride und einige weitere Master erfüllen die Wünsche der devoten Kunden, während seine reizvollen Subs den dominanteren Besuchern zu Willen sind. Aber auch derjenige, der nur an der Bar sitzen und sich entspannen möchte, kommt auf seine Kosten, denn das Ambiente ist ansprechend und die Gäste gehören recht häufig zur gehobenen Gesellschaft. Unter sich ist man hier jedoch nicht, da in der Szene bekanntermaßen einiges an Paradiesvögeln und auch an dunkleren Gestalten beheimatet ist. Abgesehen vom Erotikgeschäft verdient Syon Pride vor allem unverschämt viel Geld mit Securityleistungen der Sonderklasse, die er wohlhabenden Kunden gerne zur Verfügung stellt. Dabei fragt er nicht danach, womit jene ihre Dollars verdienen, mit denen sie ihn bezahlen. Jemand, der sich wie Syon gerne am Rande oder auch jenseits der Legalität bewegt, macht sich natürlich auch Feinde. Bei einem Überfall wurden vor Kurzem Syon und einige weitere Clubmitarbeiter getötet, den Club führt nun der langjährige Vizechef Natanael de la Cruz weiter. <br />
<br />
Cops gibt es hier auch, wie in jeder Stadt. Sie haben sich vorgenommen, wirklich jedem ans Bein zu pinkeln, sie sehen überall Schurken und Banditen. Vielleicht erwischen sie ja sogar mal jemanden.<br />
<br />
Wer Probleme mit dem Gesetz bekommt - und bekommen nicht alle Unternehmer mal Probleme mit dem Gesetz? - konsultiert einen Anwalt. Wer viel Geld hat, konsultiert Amedeo Ricci, denn der ist bekanntermaßen brillant. Wen er nicht raushaut, den haut keiner raus.<br />
<br />
Die Gangs in der Bronx scheinen gerade wieder zu versuchen, ihre Territorien zu vergrößern. Dort sieht es verstärkt nach Ärger aus.<br />
<br />
Gespielt wird alles, was sich in der Firma, im Club und in deren Umfeld tummelt. Alessian sucht Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner, Securityleute, Putzfrauen, was auch immer man benötigt, um den Laden am Laufen zu halten. Syon’s Den benötigt Master, Subs, ebenso Securityleute, Barpersonal, Tänzer, Türsteher und sicher noch eine Menge mehr, darunter auch Personen, die nicht so gerne gesehen sind, wie zum Beispiel Zuhälter, Drogenhändler oder anderes Gelichter. Ricci sucht übrigens noch gute Anwälte, loyal müssen sie natürlich sein, und ebensolche Angestellte für all das Bürozeug, das den Anwälten zu profan ist. Die Gangs brauchen noch Mitglieder, genau wie die Polizei auf der anderen Seite des Gesetzes. Aber auch der Taxifahrer, der die Leute durch die Stadt kutschiert, dürfte ein interessanter Typ sein, der immer gut informiert ist.<br />
<br />
Auch wenn es für viele offenbar einen ganz besonderen Reiz besitzt, bitten wir doch, von dem übermäßigen Ausspielen eines gemütlichen Familienlebens mit endlosen Beschreibungen der niedlichen Handlungen unzähliger Kinder abzusehen. Es gibt gefühlt einige tausend Foren, in denen genau dies ausgespielt werden soll und kann, aber hier möchten wir solche Themen, wenn überhaupt, ganz am Rande behandelt wissen. Uns interessiert weniger, wie die liebe Ehefrau mit den Kindern Plätzchen backt, als vielmehr, in welcher Weise ihr Gatte sie betrügt und wie sie versucht, ihn zur Strafe dafür aus dem Weg zu räumen. Nur als Beispiel, versteht sich. Dass man eine Familie haben kann, versteht sich von selbst, aber wenn sie lieb, süß und normal ist, muss man das nicht noch ständig erwähnen. Ebenso möchten wir nicht, dass Charaktere im Kindesalter ausgespielt werden. Dafür ist unsere Rahmenhandlung nicht geeignet, und – wie gesagt – dafür gibt es schon genügend Foren.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://bonds.jaykay.bplaced.net/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">ZUM FORUM</a></div>
<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Willkommen im Big Apple!<br />
</div>
<div id="Blah">Wir spielen zum Glück im Juni/Juli/August 2014. Bei uns gibt es noch keinen Trump!<br />
<br />
Dieses Forum ist nicht jugendfrei! Eine Registrierung ist erst ab 18 Jahren möglich!<br />
<br />
Bonds - es gibt sie überall. Sie sind alles, was uns und den Rest der Welt in einem gewissen Gleichgewicht hält. Es sind die Beziehungen, die Eltern mit ihren Kindern verbinden, die Liebende aneinanderketten. Es sind die Verpflichtungen zwischen Geschäftspartnern, sei es in Form von Verträgen oder auch in Form von ungeschriebenen Regeln, die das Geschäftsleben prägen, zum Beispiel die Gefälligkeiten, die man einander schuldet. Es sind auch Geldanlagen, die zwar nur für Reiche in Frage kommen, die diese dann aber auch immer reicher machen. Bonds sind die Ehrbegriffe, die es innerhalb ganz besonderer "Familien" gibt, nämlich solcher, in denen Verwandtschaft nicht zwangsläufig die Zugehörigkeit bestimmt und in denen die Loyalität über Leben und Tod entscheiden kann. Bonds sorgen dafür, dass unser Herkunftsland noch nach vielen Jahren Heimat für uns ist, vielleicht auch Fluch, aber nur selten gleichgültig. Bonds sind aber auch die Fesseln, deren Benutzung in gewissen Kreisen dem Lustgewinn dient.<br />
<br />
New York kennt jeder, oder nicht? Wer noch niemals dort war, hat Bilder gesehen, Filme darüber geschaut und täglich in den Nachrichtensendungen darüber erfahren. Eine pulsierende Großstadt, eine echte Metropole ist es, in der es wirklich alle Facetten des Lebens zu beobachten gibt. Es gibt die ganz Reichen, die ganz Armen, natürlich auch einiges dazwischen, es gibt gute Menschen und Bösewichte und - ja, auch wieder einiges dazwischen. Schwarz, Weiß und viele, viele Grauzonen. All diese Schattierungen wollen wir spielen, wollen darüber schreiben und unsere Charaktere leben und wachsen lassen.<br />
<br />
Das in London ansässige Unternehmen Alessian Trading Ltd. unter der Führung des Firmenchefs Vincent Alessian expandiert. Die winzige Zweigstelle in New York wird gerade ausgebaut, dafür ist der Chef höchstpersönlich dorthin gereist, um alles Vorhandene umzuwerfen und Neues aufzubauen. In London weiß man schließlich längst, wie der Laden zu laufen hat. Das Leben eines Unternehmers ist allerdings, wie doch jeder heimlich vermutet, nicht immer so sauber, wie man es sich wünscht. So sind nicht nur Sachbearbeiter notwendig, die sich um das Tagesgeschäft kümmern, sondern vor allem sind immer wieder die versierten Juristen gefragt, damit die Geschäfte auch wasserdicht sind und bleiben. Auch eine funktionierende Security benötigt man selbstverständlich, denn natürlich hat man Feinde, die skrupellos agieren können.<br />
<br />
Nach langen Tagen sehnt man sich nach Entspannung. Das Nachtleben in London sowie in New York zieht auch hart arbeitende Unternehmer an, und für besondere Wünsche bietet sich der höchst exklusive Club „Syon’s Den“ an, in dem auch und vor allem außergewöhnliche Bedürfnisse bedient werden. Syon Pride und einige weitere Master erfüllen die Wünsche der devoten Kunden, während seine reizvollen Subs den dominanteren Besuchern zu Willen sind. Aber auch derjenige, der nur an der Bar sitzen und sich entspannen möchte, kommt auf seine Kosten, denn das Ambiente ist ansprechend und die Gäste gehören recht häufig zur gehobenen Gesellschaft. Unter sich ist man hier jedoch nicht, da in der Szene bekanntermaßen einiges an Paradiesvögeln und auch an dunkleren Gestalten beheimatet ist. Abgesehen vom Erotikgeschäft verdient Syon Pride vor allem unverschämt viel Geld mit Securityleistungen der Sonderklasse, die er wohlhabenden Kunden gerne zur Verfügung stellt. Dabei fragt er nicht danach, womit jene ihre Dollars verdienen, mit denen sie ihn bezahlen. Jemand, der sich wie Syon gerne am Rande oder auch jenseits der Legalität bewegt, macht sich natürlich auch Feinde. Bei einem Überfall wurden vor Kurzem Syon und einige weitere Clubmitarbeiter getötet, den Club führt nun der langjährige Vizechef Natanael de la Cruz weiter. <br />
<br />
Cops gibt es hier auch, wie in jeder Stadt. Sie haben sich vorgenommen, wirklich jedem ans Bein zu pinkeln, sie sehen überall Schurken und Banditen. Vielleicht erwischen sie ja sogar mal jemanden.<br />
<br />
Wer Probleme mit dem Gesetz bekommt - und bekommen nicht alle Unternehmer mal Probleme mit dem Gesetz? - konsultiert einen Anwalt. Wer viel Geld hat, konsultiert Amedeo Ricci, denn der ist bekanntermaßen brillant. Wen er nicht raushaut, den haut keiner raus.<br />
<br />
Die Gangs in der Bronx scheinen gerade wieder zu versuchen, ihre Territorien zu vergrößern. Dort sieht es verstärkt nach Ärger aus.<br />
<br />
Gespielt wird alles, was sich in der Firma, im Club und in deren Umfeld tummelt. Alessian sucht Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner, Securityleute, Putzfrauen, was auch immer man benötigt, um den Laden am Laufen zu halten. Syon’s Den benötigt Master, Subs, ebenso Securityleute, Barpersonal, Tänzer, Türsteher und sicher noch eine Menge mehr, darunter auch Personen, die nicht so gerne gesehen sind, wie zum Beispiel Zuhälter, Drogenhändler oder anderes Gelichter. Ricci sucht übrigens noch gute Anwälte, loyal müssen sie natürlich sein, und ebensolche Angestellte für all das Bürozeug, das den Anwälten zu profan ist. Die Gangs brauchen noch Mitglieder, genau wie die Polizei auf der anderen Seite des Gesetzes. Aber auch der Taxifahrer, der die Leute durch die Stadt kutschiert, dürfte ein interessanter Typ sein, der immer gut informiert ist.<br />
<br />
Auch wenn es für viele offenbar einen ganz besonderen Reiz besitzt, bitten wir doch, von dem übermäßigen Ausspielen eines gemütlichen Familienlebens mit endlosen Beschreibungen der niedlichen Handlungen unzähliger Kinder abzusehen. Es gibt gefühlt einige tausend Foren, in denen genau dies ausgespielt werden soll und kann, aber hier möchten wir solche Themen, wenn überhaupt, ganz am Rande behandelt wissen. Uns interessiert weniger, wie die liebe Ehefrau mit den Kindern Plätzchen backt, als vielmehr, in welcher Weise ihr Gatte sie betrügt und wie sie versucht, ihn zur Strafe dafür aus dem Weg zu räumen. Nur als Beispiel, versteht sich. Dass man eine Familie haben kann, versteht sich von selbst, aber wenn sie lieb, süß und normal ist, muss man das nicht noch ständig erwähnen. Ebenso möchten wir nicht, dass Charaktere im Kindesalter ausgespielt werden. Dafür ist unsere Rahmenhandlung nicht geeignet, und – wie gesagt – dafür gibt es schon genügend Foren.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://bonds.jaykay.bplaced.net/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">ZUM FORUM</a></div>
<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alessian Trading Ltd]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=146</link>
			<pubDate>Tue, 21 Oct 2014 00:15:48 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Bonds/member.php?action=profile&uid=7">Magister Ludi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Bonds/showthread.php?tid=146</guid>
			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Alessian Trading Ltd</div>
<div id="Blah">Bis vor einigen Jahren firmierte das Unternehmen, das man jetzt als Alessian Trading Ltd. kennt, unter dem Namen Grieco Ltd. Der damalige Inhaber Salvatore Grieco hatte es von seinem Vater übernommen und führte es nun schon in der vierten Generation, wobei die erste Generation seinerzeit noch mit einem kleinen Handwagen über die Märkte gezogen war. Vor allem Salvatore hatte durch geschicktes Ausmanövrieren und Aufkaufen unliebsamer Konkurrenten erreicht, dass er – ganz ohne Aufsehen zu erregen – in einigen Bereichen zum Marktführer avanciert war. Das Kartellrecht hatte ihn nie interessiert, sondern nur die Frage, wie man es geschickt umgehen konnte.<br />
<br />
Der junge Student Vincent, gerade 19 Jahre alt, frisch aus Deutschland eingeflogen, um in London zu studieren, fiel dem damals schon 31jährigen Salvatore direkt bei seiner Ankunft auf. Vincent, geboren in Süditalien als Vincenzo Alessiano, war als kleines Kind mit seinen Eltern nach Münster in Deutschland gekommen, wo diese ein Restaurant eröffneten. Zunächst winzig klein, dann aber wurde es immer größer, weil Vincents Vater wirklich hervorragend kochte. Der Sohn half im Restaurant, wenn er nicht für die Schule lernte, er machte ein gutes Abitur und dann, wie gesagt, stand das Studium in London an. Wie praktisch, dass man dort Verwandte hatte, bei denen der Junge wohnen konnte, denn das Leben in London ist unter normalen Umständen kaum bezahlbar.<br />
<br />
Es dauerte nicht lange, und Vincent zog bei Salvatore ein, der ihm neben dem Studium die notwendigen Praxiskenntnisse vermittelte. Tagsüber in seinem Unternehmen, nach Feierabend folgte dann das speziellere Training, das besondere Kenntnisse im Bereich „uneingeschränkte Dominanz“ beinhaltete. In der Beziehung zu Salvatore jedoch war Vincent niemals dominant, sondern Geliebter, Lebensgefährte und stets gehorsamer Sub. Nach Beendigung des Studiums wurde der noch immer sehr junge Vincent zum Geschäftsführer von Grieco Ltd. ernannt.<br />
<br />
Vor vier Jahren, Vincent war zu dem Zeitpunkt 31 Jahre alt, zerstörte ein Brand das Bürohaus, in dem die Grieco Ltd. ihre Räumlichkeiten hatte. Das Feuer wütete so verheerend, dass einige der dort aufgefunden Leichname nicht mehr identifiziert werden konnten. Salvatore wurde für tot erklärt, da ein Leichnam direkt neben seinem Schreibtisch gefunden wurde und er nach dem Brand verschwunden war. So, wie sie es vorher schon abgesprochen hatten für den Fall, dass Salvatore sterben würde, änderte Vincent daraufhin den Firmennamen, da er nun als Alleinerbe der Eigentümer war. Gerüchte, Vincent sei für den Brand verantwortlich gewesen, sind seither niemals völlig verstummt. Nachweisen allerdings konnte man ihm nichts. Hier mussten sowohl die Justiz als auch die Ermittler der Versicherungen ergebnislos die Untersuchungen einstellen. Vincent führt das Unternehmen seither alleine, stets freundlich, geduldig, sanft lächelnd, und lässt keine Blicke hinter die Fassade zu. Wenn jemand glaubt, etwas gesehen zu haben, so kann man fast sicher sein, dass es genau das war, was er sehen sollte. Aber versucht wird es immer wieder, und wer weiß, vielleicht schafft es ja jemand, ihn besser kennenzulernen.<br />
<br />
Seit einem halben Jahr beschäftigt er einen Verkaufsleiter, einen grünäugigen Iren, mit dem ihn wohl auch mehr als nur das Geschäft verbindet. Was genau es allerdings mit diesem Mann auf sich hat, darüber lässt er nichts verlauten. Anscheinend weiß nicht mal sein Sekretär, um wen es sich dabei wirklich handelt, und der weiß eine ganze Menge.<br />
<br />
Alessian beschäftigt nur die besten Ein- und Verkäufer, um seine Luxuswaren einzukaufen und an interessierte Unternehmen zu verkaufen. Seine Kunden sind in allen Branchen zu finden. Delikatessen aus allen Ländern und die besten Weine und Spirituosen verkauft er natürlich an Luxushotels, Restaurants und Clubs, wobei gerade die Weine vorwiegend aus Italien und Frankreich stammen, zum Teil auch aus Deutschland. Dass ihm ein ganzes Geflecht an Unternehmen gehört, weiß kaum jemand, da er wegen der vielen überflüssigen und lästigen Gesetze gezwungen ist, eine erhebliche Anzahl seiner Geschäfte an den zuständigen Behörden vorbei abzuwickeln.<br />
<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Alessian Trading Ltd</div>
<div id="Blah">Bis vor einigen Jahren firmierte das Unternehmen, das man jetzt als Alessian Trading Ltd. kennt, unter dem Namen Grieco Ltd. Der damalige Inhaber Salvatore Grieco hatte es von seinem Vater übernommen und führte es nun schon in der vierten Generation, wobei die erste Generation seinerzeit noch mit einem kleinen Handwagen über die Märkte gezogen war. Vor allem Salvatore hatte durch geschicktes Ausmanövrieren und Aufkaufen unliebsamer Konkurrenten erreicht, dass er – ganz ohne Aufsehen zu erregen – in einigen Bereichen zum Marktführer avanciert war. Das Kartellrecht hatte ihn nie interessiert, sondern nur die Frage, wie man es geschickt umgehen konnte.<br />
<br />
Der junge Student Vincent, gerade 19 Jahre alt, frisch aus Deutschland eingeflogen, um in London zu studieren, fiel dem damals schon 31jährigen Salvatore direkt bei seiner Ankunft auf. Vincent, geboren in Süditalien als Vincenzo Alessiano, war als kleines Kind mit seinen Eltern nach Münster in Deutschland gekommen, wo diese ein Restaurant eröffneten. Zunächst winzig klein, dann aber wurde es immer größer, weil Vincents Vater wirklich hervorragend kochte. Der Sohn half im Restaurant, wenn er nicht für die Schule lernte, er machte ein gutes Abitur und dann, wie gesagt, stand das Studium in London an. Wie praktisch, dass man dort Verwandte hatte, bei denen der Junge wohnen konnte, denn das Leben in London ist unter normalen Umständen kaum bezahlbar.<br />
<br />
Es dauerte nicht lange, und Vincent zog bei Salvatore ein, der ihm neben dem Studium die notwendigen Praxiskenntnisse vermittelte. Tagsüber in seinem Unternehmen, nach Feierabend folgte dann das speziellere Training, das besondere Kenntnisse im Bereich „uneingeschränkte Dominanz“ beinhaltete. In der Beziehung zu Salvatore jedoch war Vincent niemals dominant, sondern Geliebter, Lebensgefährte und stets gehorsamer Sub. Nach Beendigung des Studiums wurde der noch immer sehr junge Vincent zum Geschäftsführer von Grieco Ltd. ernannt.<br />
<br />
Vor vier Jahren, Vincent war zu dem Zeitpunkt 31 Jahre alt, zerstörte ein Brand das Bürohaus, in dem die Grieco Ltd. ihre Räumlichkeiten hatte. Das Feuer wütete so verheerend, dass einige der dort aufgefunden Leichname nicht mehr identifiziert werden konnten. Salvatore wurde für tot erklärt, da ein Leichnam direkt neben seinem Schreibtisch gefunden wurde und er nach dem Brand verschwunden war. So, wie sie es vorher schon abgesprochen hatten für den Fall, dass Salvatore sterben würde, änderte Vincent daraufhin den Firmennamen, da er nun als Alleinerbe der Eigentümer war. Gerüchte, Vincent sei für den Brand verantwortlich gewesen, sind seither niemals völlig verstummt. Nachweisen allerdings konnte man ihm nichts. Hier mussten sowohl die Justiz als auch die Ermittler der Versicherungen ergebnislos die Untersuchungen einstellen. Vincent führt das Unternehmen seither alleine, stets freundlich, geduldig, sanft lächelnd, und lässt keine Blicke hinter die Fassade zu. Wenn jemand glaubt, etwas gesehen zu haben, so kann man fast sicher sein, dass es genau das war, was er sehen sollte. Aber versucht wird es immer wieder, und wer weiß, vielleicht schafft es ja jemand, ihn besser kennenzulernen.<br />
<br />
Seit einem halben Jahr beschäftigt er einen Verkaufsleiter, einen grünäugigen Iren, mit dem ihn wohl auch mehr als nur das Geschäft verbindet. Was genau es allerdings mit diesem Mann auf sich hat, darüber lässt er nichts verlauten. Anscheinend weiß nicht mal sein Sekretär, um wen es sich dabei wirklich handelt, und der weiß eine ganze Menge.<br />
<br />
Alessian beschäftigt nur die besten Ein- und Verkäufer, um seine Luxuswaren einzukaufen und an interessierte Unternehmen zu verkaufen. Seine Kunden sind in allen Branchen zu finden. Delikatessen aus allen Ländern und die besten Weine und Spirituosen verkauft er natürlich an Luxushotels, Restaurants und Clubs, wobei gerade die Weine vorwiegend aus Italien und Frankreich stammen, zum Teil auch aus Deutschland. Dass ihm ein ganzes Geflecht an Unternehmen gehört, weiß kaum jemand, da er wegen der vielen überflüssigen und lästigen Gesetze gezwungen ist, eine erhebliche Anzahl seiner Geschäfte an den zuständigen Behörden vorbei abzuwickeln.<br />
<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>