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		<title><![CDATA[Magic London - Storyline]]></title>
		<link>https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/</link>
		<description><![CDATA[Magic London - https://jaykay.bplaced.net/Fluesse]]></description>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:32:01 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Just a little Update]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=260</link>
			<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 20:08:54 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/member.php?action=profile&uid=2">Thomas Nightingale</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Just a little Update</div>
<div id="Blah">Es ist inzwischen einiges passiert in London. Jack the Ripper, der mal wieder die Stadt unsicher gemacht hatte, hat sich als uralter Bösewicht aus biblischen Zeiten entpuppt. Er wurde in eine Falle gelockt und in einem magischen Kampf, Ripper gegen viele, besiegt und weitestgehend entmachtet. Er konnte zwar schwer angeschlagen flüchten, aber mittlerweile wurde er gefangen und im Keller des Follys eingesperrt, dort gibt es ein paar magieunterdrückende Zellen, da kann er erstmal nichts anrichten. Mal sehen, wie lange. Das Folly ist das Gebäude, in dem die magische Polizei Londons residiert, es ist außerdem auch der Name dieser magischen Polizei. <br />
<br />
Von den verschwundenen Fae, die offenbar von magiekundigen Menschen gekidnappt worden sind, wurden einige befreit, andere konnten nur noch tot gefunden werden. Viele werden noch vermisst. Einer der Drahtzieher, ein Zauberer, der zu gerne bestimmte Fähigkeiten der Fae auf sich übertragen möchte und dafür ihr Blut braucht, wurde gerade erwischt, aber viele seiner Komplizen laufen noch herum und machen weiter. Die magische Polizei Londons arbeitet daran, sie zu finden und möglichst viele Fae zu retten, aber mit der krassen Unterbesetzung im Folly ist das nicht ganz einfach. Man arbeitet dran, so gut es geht, vor allem muss ein Krieg zwischen Menschen und Fae verhindert werden, denn die Demi-Monde wird langsam ungehalten. Da hat man es ja nicht nur mit eher defensiven Elfchen zu tun oder mit Goblins, die eher laut als wirklich kämpferisch sind, es gehören auch Werwölfe, Vampire, Trolle und andere teils mächtige, teils besonders kampferprobte Wesen dazu. Nicht auszudenken, was passiert, wenn die sich alle zusammentun und gegen die Menschen antreten! Das Folly versucht jedenfalls, das Gleichgewicht zwischen Menschen und Demi-Monde nach Möglichkeit zu erhalten. <br />
<br />
Eine Hexe wird gesucht, die es geschafft hat, einen sehr alten Vampir, der zu den moderaten seiner Art gehörte, zu einem metzelnden Monster zu machen, was damit endete, dass seine Existenz durch das Folly beendet wurde. Nicht nett, aber leider notwendig. Man kann davon ausgehen, dass diese Hexe erneut versuchen wird, sich ein williges Werkzeug zu erschaffen, aber ihre Gründe dafür sind bisher nicht bekannt. Vielleicht will sie nur Ärger machen, aber vielleicht steckt ja viel mehr dahinter. <br />
<br />
Davon abgesehen gibt es natürlich noch all die ganz normalen Problemchen, mit denen sich das Folly herumzuschlagen hat. Randalierender Brückentroll hier, zechprellende Zwerge dort, elfische Trickdiebe, magische Einbrecher, es will ja kein Ende nehmen, und auch dafür muss Zeit sein. Wie gesagt, es ist alles nicht so einfach, aber man arbeitet dran! <br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
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<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Just a little Update</div>
<div id="Blah">Es ist inzwischen einiges passiert in London. Jack the Ripper, der mal wieder die Stadt unsicher gemacht hatte, hat sich als uralter Bösewicht aus biblischen Zeiten entpuppt. Er wurde in eine Falle gelockt und in einem magischen Kampf, Ripper gegen viele, besiegt und weitestgehend entmachtet. Er konnte zwar schwer angeschlagen flüchten, aber mittlerweile wurde er gefangen und im Keller des Follys eingesperrt, dort gibt es ein paar magieunterdrückende Zellen, da kann er erstmal nichts anrichten. Mal sehen, wie lange. Das Folly ist das Gebäude, in dem die magische Polizei Londons residiert, es ist außerdem auch der Name dieser magischen Polizei. <br />
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Von den verschwundenen Fae, die offenbar von magiekundigen Menschen gekidnappt worden sind, wurden einige befreit, andere konnten nur noch tot gefunden werden. Viele werden noch vermisst. Einer der Drahtzieher, ein Zauberer, der zu gerne bestimmte Fähigkeiten der Fae auf sich übertragen möchte und dafür ihr Blut braucht, wurde gerade erwischt, aber viele seiner Komplizen laufen noch herum und machen weiter. Die magische Polizei Londons arbeitet daran, sie zu finden und möglichst viele Fae zu retten, aber mit der krassen Unterbesetzung im Folly ist das nicht ganz einfach. Man arbeitet dran, so gut es geht, vor allem muss ein Krieg zwischen Menschen und Fae verhindert werden, denn die Demi-Monde wird langsam ungehalten. Da hat man es ja nicht nur mit eher defensiven Elfchen zu tun oder mit Goblins, die eher laut als wirklich kämpferisch sind, es gehören auch Werwölfe, Vampire, Trolle und andere teils mächtige, teils besonders kampferprobte Wesen dazu. Nicht auszudenken, was passiert, wenn die sich alle zusammentun und gegen die Menschen antreten! Das Folly versucht jedenfalls, das Gleichgewicht zwischen Menschen und Demi-Monde nach Möglichkeit zu erhalten. <br />
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Eine Hexe wird gesucht, die es geschafft hat, einen sehr alten Vampir, der zu den moderaten seiner Art gehörte, zu einem metzelnden Monster zu machen, was damit endete, dass seine Existenz durch das Folly beendet wurde. Nicht nett, aber leider notwendig. Man kann davon ausgehen, dass diese Hexe erneut versuchen wird, sich ein williges Werkzeug zu erschaffen, aber ihre Gründe dafür sind bisher nicht bekannt. Vielleicht will sie nur Ärger machen, aber vielleicht steckt ja viel mehr dahinter. <br />
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Davon abgesehen gibt es natürlich noch all die ganz normalen Problemchen, mit denen sich das Folly herumzuschlagen hat. Randalierender Brückentroll hier, zechprellende Zwerge dort, elfische Trickdiebe, magische Einbrecher, es will ja kein Ende nehmen, und auch dafür muss Zeit sein. Wie gesagt, es ist alles nicht so einfach, aber man arbeitet dran! <br />
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</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Map of London]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=121</link>
			<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 01:47:11 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/member.php?action=profile&uid=1">WizCount</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Und eigentlich ist es nicht mal eine Karte, sondern nur der Link dazu, weil London so groß ist, dass die Karte den Rahmen hier sprengen würde. Wer sehen möchte, wo das Folly ist oder der Chestnut Tree, der kann hier gucken: <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://www.google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=1Otpz-1jvyof2gYsmSm17ttIBpYE&amp;ll=51.5168458768021%2C-1.0397794999999999&amp;z=9" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Map of London</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Und eigentlich ist es nicht mal eine Karte, sondern nur der Link dazu, weil London so groß ist, dass die Karte den Rahmen hier sprengen würde. Wer sehen möchte, wo das Folly ist oder der Chestnut Tree, der kann hier gucken: <br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://www.google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=1Otpz-1jvyof2gYsmSm17ttIBpYE&amp;ll=51.5168458768021%2C-1.0397794999999999&amp;z=9" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Map of London</a></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Not all of them hide – Magic Creatures]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=47</link>
			<pubDate>Sun, 13 Sep 2020 23:35:10 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/member.php?action=profile&uid=1">WizCount</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
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<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Not all of them hide – Magic Creatures</div>
<div id="Blah"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fae </span><br />
<br />
Es gibt viele verschiedene Arten von Fae. Ob Elfen, Goblins, Wandler, Trolle, was auch immer sie sind, in einem sind sie sich alle gleich: Die Quelle ihrer Magie stammt aus der Natur. Aber selbst innerhalb derselben Gruppe sind die magischen Fähigkeiten häufig sehr unterschiedlich, angefangen mit der Art und Weise, wie sie die Natur anzapfen. Oft ist eine Art einem der vier Elemente zugeordnet, manche mögen sich auch an mehreren davon bedienen. Elfen und Sylphen sind meist luftige Wesen, Salamander holen sich ihre Kraft bekanntermaßen aus dem Feuer, Trolle, Zwerge, Goblins und Gnome sind der Erde verbunden und Flussgötter, aber auch die klassischen Nixen, Undinen, Meermänner etc., beziehen ihre Kraft natürlich aus dem Wasser, dem Element, in dem sie sich ganz oder zumindest sehr häufig aufhalten. Alle Fae nutzen „Glamour“ oder den „Glanz“, um vor allem Menschen zu beeinflussen. Ebenso können sie sich Menschen und auch andere Fae gefügig machen, indem sie einfach „vergessen“, einem Besucher klar zu erklären, dass er keine Verpflichtung eingeht, wenn er Speisen oder Getränke von ihnen annimmt. Im Chestnut Tree, dem bekannten Demi-Monde-Treffpunkt, passiert sowas häufig, da dort immer wieder unbedarfte Menschen hineinstolpern, die einfach nur ein Bier trinken wollen. Oh, diese magisch erzeugte Verpflichtung nennt man in Fachkreisen übrigens Obligation, was aber auch nichts daran ändert, was es ist. Fae sind häufig sehr langlebig, aber es soll auch Arten geben, die kaum älter als Menschen werden. <br />
<br />
Da diese Wesen so verschieden sind und auch ihre Magie auf so unterschiedliche Weise beziehen und nutzen, ist es nicht ganz einfach, diese genauer zu beschreiben. Auch die Stärke dieser Wesen kann durchaus innerhalb einer Gruppe sehr unterschiedlich ausfallen. Betrachtet die folgenden Ausführungen also einfach als den Versuch einer Annäherung, wie es in manchen Kreisen so schön heißt. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genius Loci</span><br />
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Bei den Genius Loci handelt es sich um Verkörperungen natürlicher Orte, wie zum Beispiel den Geist eines Waldes, eines Hains, einer Quelle oder eines Baumes. Wir haben es hier vor allem mit den sogenannten Flussgöttern zu tun. So ein Flussgott ist zunächst mal der Fluss selbst, nämlich das gesamte Bewusstsein des Flusses, all seine Erinnerungen, seine Geschichte, und seine Macht. Er ist also uralt, so alt wie der Fluss, den er verkörpert. Gleichzeitig kann er noch ganz jung sein, was daran liegt, dass so eine Verkörperung durchaus sterben kann. Das ist den Flüssen im Londoner Stadtgebiet im 19. Jahrhundert passiert, als die Wasserverschmutzung dort so gravierend wurde, dass nichts mehr in diesen Flüssen leben konnte. Vater Themse hat sich nach dem Tod seiner Söhne an den Oberlauf des Flusses zurückgezogen und London künftig alleingelassen. Aber die Flüsse waren ja weiterhin da, und als man wirksam gegen die Verschmutzung anging und das Wasser wieder sauberer wurde, suchten sich die Flüsse neue Verkörperungen. Mama Themse war die erste, sie besetzte den Teil des Flusses zwischen Teddington Lock und der Mündung, und überließ Vater Themse die Außenbezirke. Man hat hier also Flussgöttinnen, die ihren Job erst seit einigen Jahren machen, aber über all das Wissen und die Macht all ihrer Vorgänger verfügen. <br />
<br />
Flussgötter betrachten sich selbst nicht als Fae oder Angehörige der Demi Monde. Gerade die Götter großer Flüsse wie zum Beispiel Papa und Mama Themse werden aber von der Demi Monde wie Könige und Königinnen verehrt, was sie auch selber unterstützen, indem sie regelrecht Hof halten und auch rauschende Feste für die Demi Monde geben. Ihre Hauptaufgabe sehen sie aber darin, ihre jeweiligen Flüsse zu schützen. <br />
<br />
Die Magie der Flussgötter ist eng mit dem Wasser verbunden. Wo Wasser ist, da können sie es beeinflussen. Vor allem natürlich das Wasser ihres eigenen Flusses, aber von Beverley Brook ist bekannt, dass sie einmal den Platz vor der Royal Opera geflutet hat, um einen Brand zu löschen. Das Wasser dafür kam aus einem Hydranten, nicht aus einem Fluss. So ein Flussgott kann das Wasser nutzen, um zu reisen, um seine Kräfte zu regenerieren oder auch ganz brutal, um seine Feinde zu vernichten. Wasser kann in den richtigen Händen zu einer wirksamen Waffe werden. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Elfen</span><br />
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Man hat Elfen gesehen, die außer einem leichten Glamour nichts zustande gebracht haben, während andere durchaus machtvolle Magie wirken können. Immerhin sehen sie alle sehr ansprechend aus, das entschädigt dann vielleicht auch für einen gelegentlichen Mangel an Magie. Wenn sie einem Beruf nachgehen, findet man sie oft dort, wo ihr Charme und ihre Schönheit ihnen von Nutzen sind. Models, Tänzer, Schauspieler, Sänger – wer genau hinsieht, kommt dann auch von selber drauf, dass das nicht immer Menschen sind. Auch in der Gastronomie und im Verkauf sind sie gerne gesehen, ihrem Charme können kein Gast und kein Kunde widerstehen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sidhe</span><br />
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Da scheiden sich die Geister. Manche Leute nutzen Sidhe als Oberbegriff für magische Wesen, aber dieser Oberbegriff ist hier eben Fae, während wir als Sidhe das alte, mächtige Feenvolk bezeichnen, das seinen Ursprung in Irland hat. Sidhe neigen dazu, sich für besonders wichtig und wertvoll zu halten, ihre Arroganz ist legendär, allerdings können sie sich diese Arroganz leisten, da auch ihre Magie legendär ist. Sie besitzen davon doch um einiges mehr als die Elfen, die selbst in den mächtigeren Versionen längst nicht an die Sidhe herankommen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zwerge</span><br />
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Zwerge beherrschen die Erde, sie finden Bodenschätze, kennen die tiefen Höhlen in der Erde und den Felsen, sie wissen, wie man an die Erze und Edelsteine kommt, und sie fühlen sich in tiefen Höhlen tatsächlich sogar sehr wohl. In London sollen einige in der Kanalisation leben, auch in stillgelegten U-Bahnschächten, wo sie sich den Raum mit anderen erdgebundenen Wesen wie Goblins und Gnomen teilen. Aber sie können auch in Häusern leben, wenn sie es schaffen, ihren Drang, sich im Dunkeln zu verbergen, ein wenig zu zügeln. Man muss ja mit der Zeit gehen. Es heißt, dass beim Bau der Londoner U-Bahn auch ein, zwei Zwerge beteiligt waren, und der Bergbau hat schon immer von dem Wissen dieser Wesen profitiert. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Goblins</span><br />
<br />
Auch Goblins sind erdgebunden, nutzen das Element aber auf andere Weise. Sie sind häufig Trickser, holen kein Gold aus der Erde, sondern schaffen aus Blech und ihrer Magie die Illusion von Gold, wahlweise auch Silber oder Edelsteinen, um dummen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie mögen nicht hübsch sein, sind auch meist etwas schrill, lärmend und unverschämt, aber wer gerne reich sein mag, ist an der Seite eines dieser Wesen gut aufgehoben. Sehr beliebt sind sie als Autoverkäufer, Marktschreier und Heilpraktiker, außerdem als Filmregisseure. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Trolle</span><br />
<br />
Trolle sind nicht so sehr magiebegabt, ihre Fähigkeiten beschränken sich meist darauf, ihr Äußeres gut genug zu verschleiern, um als Menschen durchzugehen. Als nicht besonders kultivierte Menschen, muss man wohl dazu sagen. Meist hält man sie für Penner, da sie gerne unter Brücken leben und dort in Ruhe Dinge sammeln können, die manchmal sogar einen gewissen Wert haben können. Außerdem besitzen sie die Fähigkeit, Unmengen zu saufen und zu essen. Dass sie einen oft ganz unerträglichen Gestank verbreiten, ist ebenfalls bekannt. Nicht zuletzt sind ihre Körperkräfte legendär. Früher soll es mal einen Kugelstoßer gegeben haben, der ein Troll war und jede Meisterschaft gewonnen hat, aber diese Art von Nutzung ihrer Kräfte wurde den Fae allgemein sehr erschwert, seit Sportler ständigen Blut- und Urinkontrollen unterzogen werden. In Südlondon arbeitet ein Troll für ein Abbruchunternehmen, so heißt es, und auch bei einem Abschleppunternehmen soll man schon einen gesichtet haben. Wer einen Trecker alleine aus dem Graben heben kann, ist anderen gegenüber schon klar im Vorteil. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Brownies</span><br />
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Sie sind Hausgeister und meist unter diesem Namen bekannt, aber es gibt auch viele andere Bezeichnungen. Man kennt sie aus unzähligen Tatsachenberichten, bei denen es meist darum geht, dass ein neugieriger Mensch versucht hat, herauszufinden, wie die hilfreichen Wesen wohl aussehen mögen, die jede Nacht ihre liegengelassene Arbeit erledigen. Dieser Versuch endet regelmäßig damit, dass diese Wesen das Haus verlassen und niemals zurückkehren. Neugier tötet also nicht nur Katzen, sondern vertreibt auch hilfreiche kleine Kerlchen. In den Erzählungen sind sie fast immer männlich, aber vielleicht wohnen die weiblichen Brownies ja in den Wänden oder den Fußböden der Häuser und kümmern sich um die Aufzucht der Browniekinder? Hin und wieder wird auch erzählt, dass sie sich unsichtbar machen oder die Gestalt von Tieren annehmen können. Oft heißt es, sie seien stark behaart, dann wieder heißt es, sie seien nackt und würden aufhören, zu arbeiten, wenn man ihnen Kleidung schenkt… woran erinnert mich nun das bloß wieder? <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Redcaps</span><br />
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Diese gehören zu den wirklich unangenehmen Vertretern unter den Fae. Sie sind blutrünstig, es reicht ihnen aber nicht, Blut zu trinken, sie müssen ihre Opfer töten und ihre Mützen in dem Blut tränken, daher auch der Name dieser putzigen Gesellen. Das Blut in ihren Mützen darf niemals trocknen, darum müssen sie sehr, sehr oft töten. Zum Glück leben sie in verfallenen Schlössern an der schottischen Grenze, dürften also (hoffentlich) in London nicht so oft anzutreffen sein. Sie tragen eisenbeschlagene Schuhe und Eisenspeere, sind so schnell, dass niemand ihnen entkommt und man kann sie nur stoppen, indem man Bibelverse zitiert, so heißt es, und da kommen bei mir nun schon wieder Zweifel auf, denn sicher gibt es sie nicht erst seit Christi Geburt. Da schlägt also wieder der Aberglaube zu. Falls es aber wahr ist, was über die Bibelsprüche gesagt wird, so stimmt es sicher auch, dass dem Redcap, der diese Sprüche hört, ein Zahn ausfällt, den er dann dort lässt, während er selber verschwindet. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Banshees</span><br />
<br />
Diese Damen haben als klassische Todesbotinnen einen schlechten Ruf, aber eigentlich zu Unrecht, denn es sind ja nicht sie, die für die Tode verantwortlich sind. Aber man kennt das ja, der Überbringer schlechter Nachrichten… jedenfalls heißt es, sie würden den Tod von Familienmitgliedern ankündigen. Dabei geht es immer um die jeweiligen Familien, denen eine Banshee zugehörig ist, und das sind immer alteingesessene irische Familien, weshalb man sie in London auch seltener zu sehen bekommt. Das kommt nämlich nur dann vor, wenn sich Mitglieder besagter Familie hier befinden und wichtige Vorkommnisse die Banshee veranlassen, in ihr Schicksal einzugreifen, denn sowas tun sie. Ihre Familien werden von ihnen beschützt, und wer glaubt, dass die alten Beschreibungen wahr sind oder dass sie gar das einzige sind, was man über sie sagen kann, der irrt sich gewaltig. Diese bleichen, rotäugigen Frauen mit langem, weißem oder schwarzem Haar sehen in Wahrheit gar nicht so anders als andere Frauen aus, sofern es sich um schöne, selbstbewusste Frauen handelt. Bleich sind sie wohl, aber diese Blässe dürfte eher vornehm als krankhaft wirken, und das Haar, ob lang oder kurz, kann jede gängige Farbe aufweisen, erst recht im 21. Jahrhundert, da auch Banshees ihre Haare färben können. Die Augen sind auch nicht rot, sondern vorzugsweise grün, manchmal auch blau, grau oder braun. Sie sind intelligent, skrupellos und intrigant, wenn es um den Schutz der Familieninteressen geht, außerdem sagt man ihnen eine enorme Arroganz nach. Wie immer kommt es wohl auch darauf an, wer über sie spricht, denn Familienmitglieder sehen sowas anders als Feinde der Familie. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wandler</span><br />
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Wandler finden sich ebenfalls unter den Fae. Es gibt sie auf alle Fälle als Füchse, Dachse, Riesenotter, Luchse, Bären und Wölfe. Aus anderen Ländern könnten auch mal Löwen, Tiger, Jaguare und andere große Tiere kommen. Von Riesenschlangen ist manchmal die Rede, aber ob sie wirklich existieren, ist nicht bekannt. Die hauptsächliche Fähigkeit dieser Wesen ist, wie schon aus dem Namen hervorgeht, ihre Fähigkeit, zwischen ihrem menschlichen und animalischen Körper zu wechseln. Im Gegensatz zu Werwölfen werden sie nicht durch einen Biss zu etwas anderem, sondern durch Geburt. Falls sich zwei verschiedene Wandlerarten paaren, sind die Kinder eins von beidem, aber keine Mischung verschiedener Tiere, wobei es schon vorkommen kann, dass zwei verschiedene Wölfe dann für reizende Wolfsmischlinge sorgen, aber Wolfskatzen zum Beispiel gibt es nicht. Falls sich ein Mensch mit einem Wandler paart, besteht eine 50:50 Chance, dass die Kinder Wandler werden. Manche behaupten, das Tier stecke in jedem Kind eines Wandlers, aber nicht jedes könne es hervorholen. Wandler sind auch nicht vom Mond abhängig, wie es Werwölfe immer sind, auch wenn Wolfswandler wie alle Wölfe gerne mal den Mond anheulen. Er ist nun mal wunderschön und magisch! Wie andere Fae auch können Wandler ein gewisses Maß an Glamour nutzen, und die Fähigkeit der Obligation können sie ebenfalls gegen Menschen und auch durchaus gegen andere Fae nutzen. In menschlicher Gestalt sind ihre Sinne nicht so stark ausgeprägt wie bei ihren Tieren, aber sie sind viel stärker als bei normalen Menschen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Werwölfe</span><br />
<br />
Werwölfe sind keine Wolfswandler, auch wenn sie leicht mit ihnen verwechselt werden können. Mal Mensch, mal Wolf, wo ist denn da der Unterschied? Zunächst mal in der Herstellung, denn wie schon gesagt, braucht es für einen Wandler nur zwei Wandler-Eltern (oder Mensch plus Wandler), während ein Werwolf nur entsteht, wenn ein Mensch von einem Werwolf gebissen wird, der sich in seiner Wolfsgestalt befindet. Manche sagen, es sei ein Fluch, aber vermutlich steckt wohl eher sowas wie ein Virus dahinter, das von dem Wolf, nicht aber von dem Menschen weitergegeben werden kann. <br />
<br />
Bei Vollmond kann ein Werwolf nicht verhindern, dass er sich in seine Wolfsgestalt wandelt, er kann es aber auch während der anderen Mondphasen tun. In seiner Wolfsgestalt ist er viel stärker als sein Mensch, aber auch stärker als ein gewöhnlicher Wolf, in der Regel auch ein ganzes Stück größer. Als Wölfe sind ihre Sinne so stark ausgeprägt wie bei natürlichen Wölfen auch, aber auch in ihrer Menschengestalt haben sie viel stärkere Sinne als jeder Mensch. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vampire</span><br />
<br />
Auch Vampire werden das, was sie sind, durch einen Biss. Allerdings reicht nicht der Biss allein, um einen Menschen zum Vampir zu machen. Dazu gehört nämlich außerdem, dass der Vampir den Menschen leertrinkt und ihm dann von seinem Blut gibt. Sodann ist es hilfreich, wenn man ein paar Blutspender in der Nähe hat, meist sind es unfreiwillige Spender, die den Blutverlust des neuen Vampirs zunächst wieder ausgleichen. Die unfreiwilligen Spender wurden früher meist leergesaugt und zum Sterben liegengelassen, aber das hat sich geändert. Vampire sind nicht mehr so unvorsichtig wie in früheren Zeiten, man kommt ihnen heute zu schnell auf die Schliche, und die älteren Vampire wissen, was eine Vampirjagd anrichten kann. Zu viele sind diesen Feldzügen gegen Vampire zum Opfer gefallen, nicht immer unverschuldet. Da sie nun aber ihre Opfer meist leben lassen und dafür sorgen, dass sie sich an nichts erinnern (eine der herausragenden Vampirfähigkeiten), ist mit so einem Feldzug derzeit nicht zu rechnen. <br />
<br />
Auf Menschenblut sind Vampire auf jeden Fall angewiesen, Tierblut ist zwar ausnahmsweise mal verträglich, aber auf Dauer würde es diese Wesen nicht mit dem versorgen, was sie brauchen. Dabei handelt es sich vermutlich nicht um chemisch nachweisbare Nährstoffe im Blut, sondern vor allem um die magische Komponente menschlichen Blutes, nämlich die Menschlichkeit darin, mag man es als Energie, als Schwingung oder Kraft bezeichnen, die Tiere nun mal nicht aufweisen. Übrigens gibt es auch bluttrinkende Fae, aber diese haben außer dieser Vorliebe mit Vampiren nichts gemeinsam. <br />
<br />
Neben ihrer Fähigkeit, Menschen zu Vampiren zu machen und ihnen ihren Willen aufzuzwingen, sind sie sehr schnell und sehr stark, wie Jäger es sein sollten. Ihre Sinne sind stark ausgeprägt, außerdem wird ihnen nachgesagt, dass sie auf Menschen besonders attraktiv wirken. Auch das ist sicherlich eine Fähigkeit, die sie besitzen, um ihre Beute anzulocken. So erspart man sich dann oft die kräftezehrende Jagd und bedient sich an denen, die sich freiwillig anbieten. Auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt wissen, was oder wen sie da vor sich haben. <br />
<br />
Vampire gehen nur nach draußen, wenn es Nacht ist oder regnet, auch bei dichtem Nebel, aber eben nicht, wenn die Sonne scheint. Nicht, weil sie glitzern, so einen Unsinn würde kein ehrbarer Vampir machen, sondern weil die Sonne ihnen schadet. Knoblauch allerdings kann ihnen nichts anhaben, manche mögen ihn, andere dann eher nicht. Wer schon als Mensch Knoblauch mochte, wird ihn auch als Vampir im Blut seiner Opfer nicht verschmähen, und umgekehrt. Kurz und gut: Nicht alle Geschichten, die man über Vampire erzählt, sind Unsinn, aber einige schon. Zum Beispiel auch die Erbsenzählerei - nein, die findet auch nicht statt.<br />
<br />
Es ist nicht richtig, dass Vampire nicht essen und trinken können, sie können es durchaus, es nährt sie nur nicht. Darum lassen sie es meistens einfach sein. Sie tun es aber hier und da, um "normal" zu wirken. Einige essen und trinken, weil ihnen der Geschmack der Speisen noch immer Genuss bereitet. Sie können auch Alkohol trinken, auch wenn er so gut wie keine Wirkung auf sie hat. <br />
<br />
Mit einem Pflock ins Herz kann man einen Vampir lähmen, aber nicht töten. Um ihn zu töten, muss man seinen Kopf vom Hals trennen oder ihn verbrennen, entweder im Feuer oder in der Sonne. <br />
<br />
Für Vampire ist es nicht einfach, einer normalen Arbeit nachzugehen. Selbst Nachtschichten, wo auch immer, fangen durchaus mal bei Tageslicht an oder hören bei Tageslicht auf. Man findet aber überdurchschnittlich viele Schriftsteller, Maler oder andere Künstler unter ihnen. Wenn Jungvampire das Pech haben, dass ihr Erschaffer sich nicht um sie kümmert, bleibt ihnen zunächst leider oft nur die Prostitution, wenn sie nicht kriminell werden wollen. Häufig lösen sich solche Skrupel irgendwann ganz von selber auf. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geister</span><br />
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Es gibt sie überall, wo schon Menschen gestorben sind. In einer sehr alten und sehr großen Stadt wie London gibt es also naturgemäß viele, viele Geister. Die meisten von ihnen sind nicht lange da, weil sie dann doch irgendwann die Brücke in das wie auch immer geartete Jenseits überschreiten, über das es ja auch wieder Unmengen an Theorien und Mutmaßungen, aber keinerlei Fakten gibt. <br />
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Warum Geister nicht einfach gehen, sondern dort bleiben, wo sie mal gelebt haben? Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sie noch unerledigte Dinge hinterlassen haben und glauben, darum nicht einfach verschwinden zu dürfen. Bei Übeltätern kann es die Furcht vor der Hölle sein, bei früh gestorbenen Eltern der Wunsch, die Kinder weiter zu behüten, und bei verstorbenen Kindern oder auch Unfallopfern oder Mordopfern die fehlende Einsicht, dass sie tot sind. Sie bleiben also da, werden nur selten auffällig und wissen auch nicht unbedingt, wie sie auf sich aufmerksam machen sollten. Wenn man aber weiß, wo sie sich aufhalten und wie man mit ihnen in Kontakt tritt, kann man sie rufen, kann mit ihnen reden und sie sogar transportieren, wenn man einen Gegenstand hat, der ihnen gehört hat und in dem sie sich freiwillig oder auch gezwungenermaßen niederlassen. Thomas Nightingale hat den Geist eines verstorbenen Zauberers in einem alten Barometer aus seinem früheren Haus ins Folly transportiert, weil dieser Zauberer seinerzeit an den Ermittlungen gegen den Ripper beteiligt war und nun helfen soll, den Mörder endgültig zu fassen. (Alle sind sich darüber einig, dass dieser Geist nervt, aber nun ist er da und wird es wohl auch bleiben, zumindest solange die Ermittlungen noch laufen.) <br />
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Geist oder Gespenst? Als Gespenster bezeichnet man Geister, die spuken. Spuk kann bedeuten, dass so ein Gespenst die Leute absichtlich erschreckt, aber gerade die Geister von früheren Zauberern oder Hexen sind oft auch als Geister noch so machtvoll, dass sie sogar Menschen verletzen können. Wenn sich viele davon zusammentun, kann es gefährlich werden. Oben genannter Geist, der verstorbene Professor Nithercott nämlich, gebärdet sich hin und wieder aus reiner Dreistigkeit als Gespenst, indem er plötzlich laut keifend aus Wänden oder Fußböden geschossen kommt. <br />
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Nicht nur klassische Zauberer, sondern auch zum Beispiel Voodoopriester können Geister beschwören. Katholische Priester sollten nach wie vor zumindest das Gegenteil davon beherrschen, nämlich den Exorzismus, aber diese Versuche enden leider oft ergebnislos. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Magische Menschen</span><br />
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Zunächst mal muss leider festgestellt werden, dass die meisten Menschen von Magie keine Ahnung haben. Sie glauben häufig an Magie, so wie sie an Aliens oder ihre jeweiligen Götter glauben, oder an die Existenz von Echsenmenschen, die uns heimlich regieren, aber sie kennen zumindest bewusst niemanden, der zaubern kann oder der ein magisches Wesen ist. Auch wenn vermutlich jeder Mensch zumindest eine Handvoll solcher Personen kennt. Diese völlig ahnungslosen und unbegabten Menschen taugen höchstens als Deko, wenn sie einigermaßen ansehnlich sind, oder als Futter, wenn man zufällig ein Vampir oder ein Redcap ist. Uns interessieren die wenigen, bei denen es anders ist. <br />
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Zunächst mal gibt es Menschen mit einem Gespür für Magie. Sie können sie vielleicht nicht selber wirken, vielleicht fehlt dafür die Begabung, vielleicht hatten sie nur keine Chance, es zu lernen. Aber sie spüren, wenn etwas „komisch“ ist. Sie haben Vorahnungen, sie merken, wenn ein Mensch anders ist als andere, auch wenn sie nicht sagen könnten, was genau anders ist. Wenn sie einem Fae gegenüberstehen, spüren sie genau, dass da mehr ist als das, was sie sehen, aber definieren können sie es nicht. Wenn ein Zauber gewirkt wird, spüren sie das Kribbeln, und manchmal schaffen sie es sogar für ein paar Sekunden, sich einem Vampir zu widersetzen, der in ihren Kopf eindringen möchte. Nur ein paar Sekunden, denn für mehr reicht ein bloßes Gespür für Magie nun doch nicht, aber wenn so ein Blutsauger in Eile ist, können ein paar Sekunden schon reichen, um den Menschen zu schützen, weil sich der Blutsauger verzieht. Oder er macht es ohne Betäubung, sozusagen, und muss dann den Menschen leider töten, weil er sich widersetzt hat. Das wäre dann Pech. <br />
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Dann gibt es Menschen, die können Dinge sehen und auch benennen. Sie sehen ein Wesen und können durch die Tarnung hindurch sehen, was es ist. Sie erkennen einen Elfen, einen Wandler oder einen Werwolf als den, der er ist, aber sie haben keine Ahnung, was sie tun können, um sich im Angriffsfall zu schützen, denn Magie wirken können sie nicht. Aber sie reden gerne über das, was sie sehen, und weil sie nichts davon beweisen können, werden sie schnell mal als Spinner hingestellt. Das ist dann auch wieder Pech. <br />
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Und dann… dann gibt es die, die zaubern können. Und genau wie die Fae kommen auch die Zauberer wieder in allen Formen, Farben und Größen. So hat zum Beispiel jede Religion auch eine okkulte Seite, die Zauberer hervorbringt. Bekannt ist es beim Voodoo, denn da ist die Zauberei ein anerkannter, wenn auch längst nicht so weit verbreiteter Teil der Religion, wie es im Westen gerne in Horrorfilmen gezeigt wird. Aber ein fähiger Voodoopriester wie zum Beispiel ein gewisser James Harrington, der mitten in London lebt und da sein Ding macht, der kann eine Menge mehr, als nur beten. Vor allem kommuniziert er mit den Geistern der Toten und mit den Loa, und sie kommunizieren mit ihm. Bei anderen Religionen ist die okkulte Seite oft als schwarze Magie verschrien oder bestenfalls als Aberglauben. <br />
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Die wirklich guten und dadurch auch potenziell gefährlichen Zauberer sind zum Beispiel die, die in der Tradition Isaac Newtons stehen. Sie formen die Realität nach ihrem Willen mit Hilfe von Formeln und Visualisierungen. Jemand, der diese Art der Zauberei Jahre oder Jahrzehnte lang studiert hat, kann mit einer kleinen Handbewegung und ein paar lateinischen Worten im wahren Wortsinne Berge versetzen. Solche mächtigen Zauberer gibt es aber auch außerhalb dieser Tradition. In manchen Ländern sind es Schamanen, in anderen eher Hexen, deren Wissen aus vorchristlicher Zeit stammt, aber es ist egal an wen oder was man glaubt, wenn man nur weiß, wie man seine Kräfte einzusetzen hat. Wenn man es mit so einem Zauberer oder einer Hexe zu tun hat, kann man als normaler Sterblicher nur hoffen, nicht aufzufallen. Ducken und weg ist die Devise.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/index.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Forum</a></div>
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</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
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<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Not all of them hide – Magic Creatures</div>
<div id="Blah"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fae </span><br />
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Es gibt viele verschiedene Arten von Fae. Ob Elfen, Goblins, Wandler, Trolle, was auch immer sie sind, in einem sind sie sich alle gleich: Die Quelle ihrer Magie stammt aus der Natur. Aber selbst innerhalb derselben Gruppe sind die magischen Fähigkeiten häufig sehr unterschiedlich, angefangen mit der Art und Weise, wie sie die Natur anzapfen. Oft ist eine Art einem der vier Elemente zugeordnet, manche mögen sich auch an mehreren davon bedienen. Elfen und Sylphen sind meist luftige Wesen, Salamander holen sich ihre Kraft bekanntermaßen aus dem Feuer, Trolle, Zwerge, Goblins und Gnome sind der Erde verbunden und Flussgötter, aber auch die klassischen Nixen, Undinen, Meermänner etc., beziehen ihre Kraft natürlich aus dem Wasser, dem Element, in dem sie sich ganz oder zumindest sehr häufig aufhalten. Alle Fae nutzen „Glamour“ oder den „Glanz“, um vor allem Menschen zu beeinflussen. Ebenso können sie sich Menschen und auch andere Fae gefügig machen, indem sie einfach „vergessen“, einem Besucher klar zu erklären, dass er keine Verpflichtung eingeht, wenn er Speisen oder Getränke von ihnen annimmt. Im Chestnut Tree, dem bekannten Demi-Monde-Treffpunkt, passiert sowas häufig, da dort immer wieder unbedarfte Menschen hineinstolpern, die einfach nur ein Bier trinken wollen. Oh, diese magisch erzeugte Verpflichtung nennt man in Fachkreisen übrigens Obligation, was aber auch nichts daran ändert, was es ist. Fae sind häufig sehr langlebig, aber es soll auch Arten geben, die kaum älter als Menschen werden. <br />
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Da diese Wesen so verschieden sind und auch ihre Magie auf so unterschiedliche Weise beziehen und nutzen, ist es nicht ganz einfach, diese genauer zu beschreiben. Auch die Stärke dieser Wesen kann durchaus innerhalb einer Gruppe sehr unterschiedlich ausfallen. Betrachtet die folgenden Ausführungen also einfach als den Versuch einer Annäherung, wie es in manchen Kreisen so schön heißt. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genius Loci</span><br />
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Bei den Genius Loci handelt es sich um Verkörperungen natürlicher Orte, wie zum Beispiel den Geist eines Waldes, eines Hains, einer Quelle oder eines Baumes. Wir haben es hier vor allem mit den sogenannten Flussgöttern zu tun. So ein Flussgott ist zunächst mal der Fluss selbst, nämlich das gesamte Bewusstsein des Flusses, all seine Erinnerungen, seine Geschichte, und seine Macht. Er ist also uralt, so alt wie der Fluss, den er verkörpert. Gleichzeitig kann er noch ganz jung sein, was daran liegt, dass so eine Verkörperung durchaus sterben kann. Das ist den Flüssen im Londoner Stadtgebiet im 19. Jahrhundert passiert, als die Wasserverschmutzung dort so gravierend wurde, dass nichts mehr in diesen Flüssen leben konnte. Vater Themse hat sich nach dem Tod seiner Söhne an den Oberlauf des Flusses zurückgezogen und London künftig alleingelassen. Aber die Flüsse waren ja weiterhin da, und als man wirksam gegen die Verschmutzung anging und das Wasser wieder sauberer wurde, suchten sich die Flüsse neue Verkörperungen. Mama Themse war die erste, sie besetzte den Teil des Flusses zwischen Teddington Lock und der Mündung, und überließ Vater Themse die Außenbezirke. Man hat hier also Flussgöttinnen, die ihren Job erst seit einigen Jahren machen, aber über all das Wissen und die Macht all ihrer Vorgänger verfügen. <br />
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Flussgötter betrachten sich selbst nicht als Fae oder Angehörige der Demi Monde. Gerade die Götter großer Flüsse wie zum Beispiel Papa und Mama Themse werden aber von der Demi Monde wie Könige und Königinnen verehrt, was sie auch selber unterstützen, indem sie regelrecht Hof halten und auch rauschende Feste für die Demi Monde geben. Ihre Hauptaufgabe sehen sie aber darin, ihre jeweiligen Flüsse zu schützen. <br />
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Die Magie der Flussgötter ist eng mit dem Wasser verbunden. Wo Wasser ist, da können sie es beeinflussen. Vor allem natürlich das Wasser ihres eigenen Flusses, aber von Beverley Brook ist bekannt, dass sie einmal den Platz vor der Royal Opera geflutet hat, um einen Brand zu löschen. Das Wasser dafür kam aus einem Hydranten, nicht aus einem Fluss. So ein Flussgott kann das Wasser nutzen, um zu reisen, um seine Kräfte zu regenerieren oder auch ganz brutal, um seine Feinde zu vernichten. Wasser kann in den richtigen Händen zu einer wirksamen Waffe werden. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Elfen</span><br />
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Man hat Elfen gesehen, die außer einem leichten Glamour nichts zustande gebracht haben, während andere durchaus machtvolle Magie wirken können. Immerhin sehen sie alle sehr ansprechend aus, das entschädigt dann vielleicht auch für einen gelegentlichen Mangel an Magie. Wenn sie einem Beruf nachgehen, findet man sie oft dort, wo ihr Charme und ihre Schönheit ihnen von Nutzen sind. Models, Tänzer, Schauspieler, Sänger – wer genau hinsieht, kommt dann auch von selber drauf, dass das nicht immer Menschen sind. Auch in der Gastronomie und im Verkauf sind sie gerne gesehen, ihrem Charme können kein Gast und kein Kunde widerstehen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sidhe</span><br />
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Da scheiden sich die Geister. Manche Leute nutzen Sidhe als Oberbegriff für magische Wesen, aber dieser Oberbegriff ist hier eben Fae, während wir als Sidhe das alte, mächtige Feenvolk bezeichnen, das seinen Ursprung in Irland hat. Sidhe neigen dazu, sich für besonders wichtig und wertvoll zu halten, ihre Arroganz ist legendär, allerdings können sie sich diese Arroganz leisten, da auch ihre Magie legendär ist. Sie besitzen davon doch um einiges mehr als die Elfen, die selbst in den mächtigeren Versionen längst nicht an die Sidhe herankommen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zwerge</span><br />
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Zwerge beherrschen die Erde, sie finden Bodenschätze, kennen die tiefen Höhlen in der Erde und den Felsen, sie wissen, wie man an die Erze und Edelsteine kommt, und sie fühlen sich in tiefen Höhlen tatsächlich sogar sehr wohl. In London sollen einige in der Kanalisation leben, auch in stillgelegten U-Bahnschächten, wo sie sich den Raum mit anderen erdgebundenen Wesen wie Goblins und Gnomen teilen. Aber sie können auch in Häusern leben, wenn sie es schaffen, ihren Drang, sich im Dunkeln zu verbergen, ein wenig zu zügeln. Man muss ja mit der Zeit gehen. Es heißt, dass beim Bau der Londoner U-Bahn auch ein, zwei Zwerge beteiligt waren, und der Bergbau hat schon immer von dem Wissen dieser Wesen profitiert. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Goblins</span><br />
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Auch Goblins sind erdgebunden, nutzen das Element aber auf andere Weise. Sie sind häufig Trickser, holen kein Gold aus der Erde, sondern schaffen aus Blech und ihrer Magie die Illusion von Gold, wahlweise auch Silber oder Edelsteinen, um dummen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie mögen nicht hübsch sein, sind auch meist etwas schrill, lärmend und unverschämt, aber wer gerne reich sein mag, ist an der Seite eines dieser Wesen gut aufgehoben. Sehr beliebt sind sie als Autoverkäufer, Marktschreier und Heilpraktiker, außerdem als Filmregisseure. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Trolle</span><br />
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Trolle sind nicht so sehr magiebegabt, ihre Fähigkeiten beschränken sich meist darauf, ihr Äußeres gut genug zu verschleiern, um als Menschen durchzugehen. Als nicht besonders kultivierte Menschen, muss man wohl dazu sagen. Meist hält man sie für Penner, da sie gerne unter Brücken leben und dort in Ruhe Dinge sammeln können, die manchmal sogar einen gewissen Wert haben können. Außerdem besitzen sie die Fähigkeit, Unmengen zu saufen und zu essen. Dass sie einen oft ganz unerträglichen Gestank verbreiten, ist ebenfalls bekannt. Nicht zuletzt sind ihre Körperkräfte legendär. Früher soll es mal einen Kugelstoßer gegeben haben, der ein Troll war und jede Meisterschaft gewonnen hat, aber diese Art von Nutzung ihrer Kräfte wurde den Fae allgemein sehr erschwert, seit Sportler ständigen Blut- und Urinkontrollen unterzogen werden. In Südlondon arbeitet ein Troll für ein Abbruchunternehmen, so heißt es, und auch bei einem Abschleppunternehmen soll man schon einen gesichtet haben. Wer einen Trecker alleine aus dem Graben heben kann, ist anderen gegenüber schon klar im Vorteil. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Brownies</span><br />
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Sie sind Hausgeister und meist unter diesem Namen bekannt, aber es gibt auch viele andere Bezeichnungen. Man kennt sie aus unzähligen Tatsachenberichten, bei denen es meist darum geht, dass ein neugieriger Mensch versucht hat, herauszufinden, wie die hilfreichen Wesen wohl aussehen mögen, die jede Nacht ihre liegengelassene Arbeit erledigen. Dieser Versuch endet regelmäßig damit, dass diese Wesen das Haus verlassen und niemals zurückkehren. Neugier tötet also nicht nur Katzen, sondern vertreibt auch hilfreiche kleine Kerlchen. In den Erzählungen sind sie fast immer männlich, aber vielleicht wohnen die weiblichen Brownies ja in den Wänden oder den Fußböden der Häuser und kümmern sich um die Aufzucht der Browniekinder? Hin und wieder wird auch erzählt, dass sie sich unsichtbar machen oder die Gestalt von Tieren annehmen können. Oft heißt es, sie seien stark behaart, dann wieder heißt es, sie seien nackt und würden aufhören, zu arbeiten, wenn man ihnen Kleidung schenkt… woran erinnert mich nun das bloß wieder? <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Redcaps</span><br />
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Diese gehören zu den wirklich unangenehmen Vertretern unter den Fae. Sie sind blutrünstig, es reicht ihnen aber nicht, Blut zu trinken, sie müssen ihre Opfer töten und ihre Mützen in dem Blut tränken, daher auch der Name dieser putzigen Gesellen. Das Blut in ihren Mützen darf niemals trocknen, darum müssen sie sehr, sehr oft töten. Zum Glück leben sie in verfallenen Schlössern an der schottischen Grenze, dürften also (hoffentlich) in London nicht so oft anzutreffen sein. Sie tragen eisenbeschlagene Schuhe und Eisenspeere, sind so schnell, dass niemand ihnen entkommt und man kann sie nur stoppen, indem man Bibelverse zitiert, so heißt es, und da kommen bei mir nun schon wieder Zweifel auf, denn sicher gibt es sie nicht erst seit Christi Geburt. Da schlägt also wieder der Aberglaube zu. Falls es aber wahr ist, was über die Bibelsprüche gesagt wird, so stimmt es sicher auch, dass dem Redcap, der diese Sprüche hört, ein Zahn ausfällt, den er dann dort lässt, während er selber verschwindet. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Banshees</span><br />
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Diese Damen haben als klassische Todesbotinnen einen schlechten Ruf, aber eigentlich zu Unrecht, denn es sind ja nicht sie, die für die Tode verantwortlich sind. Aber man kennt das ja, der Überbringer schlechter Nachrichten… jedenfalls heißt es, sie würden den Tod von Familienmitgliedern ankündigen. Dabei geht es immer um die jeweiligen Familien, denen eine Banshee zugehörig ist, und das sind immer alteingesessene irische Familien, weshalb man sie in London auch seltener zu sehen bekommt. Das kommt nämlich nur dann vor, wenn sich Mitglieder besagter Familie hier befinden und wichtige Vorkommnisse die Banshee veranlassen, in ihr Schicksal einzugreifen, denn sowas tun sie. Ihre Familien werden von ihnen beschützt, und wer glaubt, dass die alten Beschreibungen wahr sind oder dass sie gar das einzige sind, was man über sie sagen kann, der irrt sich gewaltig. Diese bleichen, rotäugigen Frauen mit langem, weißem oder schwarzem Haar sehen in Wahrheit gar nicht so anders als andere Frauen aus, sofern es sich um schöne, selbstbewusste Frauen handelt. Bleich sind sie wohl, aber diese Blässe dürfte eher vornehm als krankhaft wirken, und das Haar, ob lang oder kurz, kann jede gängige Farbe aufweisen, erst recht im 21. Jahrhundert, da auch Banshees ihre Haare färben können. Die Augen sind auch nicht rot, sondern vorzugsweise grün, manchmal auch blau, grau oder braun. Sie sind intelligent, skrupellos und intrigant, wenn es um den Schutz der Familieninteressen geht, außerdem sagt man ihnen eine enorme Arroganz nach. Wie immer kommt es wohl auch darauf an, wer über sie spricht, denn Familienmitglieder sehen sowas anders als Feinde der Familie. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wandler</span><br />
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Wandler finden sich ebenfalls unter den Fae. Es gibt sie auf alle Fälle als Füchse, Dachse, Riesenotter, Luchse, Bären und Wölfe. Aus anderen Ländern könnten auch mal Löwen, Tiger, Jaguare und andere große Tiere kommen. Von Riesenschlangen ist manchmal die Rede, aber ob sie wirklich existieren, ist nicht bekannt. Die hauptsächliche Fähigkeit dieser Wesen ist, wie schon aus dem Namen hervorgeht, ihre Fähigkeit, zwischen ihrem menschlichen und animalischen Körper zu wechseln. Im Gegensatz zu Werwölfen werden sie nicht durch einen Biss zu etwas anderem, sondern durch Geburt. Falls sich zwei verschiedene Wandlerarten paaren, sind die Kinder eins von beidem, aber keine Mischung verschiedener Tiere, wobei es schon vorkommen kann, dass zwei verschiedene Wölfe dann für reizende Wolfsmischlinge sorgen, aber Wolfskatzen zum Beispiel gibt es nicht. Falls sich ein Mensch mit einem Wandler paart, besteht eine 50:50 Chance, dass die Kinder Wandler werden. Manche behaupten, das Tier stecke in jedem Kind eines Wandlers, aber nicht jedes könne es hervorholen. Wandler sind auch nicht vom Mond abhängig, wie es Werwölfe immer sind, auch wenn Wolfswandler wie alle Wölfe gerne mal den Mond anheulen. Er ist nun mal wunderschön und magisch! Wie andere Fae auch können Wandler ein gewisses Maß an Glamour nutzen, und die Fähigkeit der Obligation können sie ebenfalls gegen Menschen und auch durchaus gegen andere Fae nutzen. In menschlicher Gestalt sind ihre Sinne nicht so stark ausgeprägt wie bei ihren Tieren, aber sie sind viel stärker als bei normalen Menschen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Werwölfe</span><br />
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Werwölfe sind keine Wolfswandler, auch wenn sie leicht mit ihnen verwechselt werden können. Mal Mensch, mal Wolf, wo ist denn da der Unterschied? Zunächst mal in der Herstellung, denn wie schon gesagt, braucht es für einen Wandler nur zwei Wandler-Eltern (oder Mensch plus Wandler), während ein Werwolf nur entsteht, wenn ein Mensch von einem Werwolf gebissen wird, der sich in seiner Wolfsgestalt befindet. Manche sagen, es sei ein Fluch, aber vermutlich steckt wohl eher sowas wie ein Virus dahinter, das von dem Wolf, nicht aber von dem Menschen weitergegeben werden kann. <br />
<br />
Bei Vollmond kann ein Werwolf nicht verhindern, dass er sich in seine Wolfsgestalt wandelt, er kann es aber auch während der anderen Mondphasen tun. In seiner Wolfsgestalt ist er viel stärker als sein Mensch, aber auch stärker als ein gewöhnlicher Wolf, in der Regel auch ein ganzes Stück größer. Als Wölfe sind ihre Sinne so stark ausgeprägt wie bei natürlichen Wölfen auch, aber auch in ihrer Menschengestalt haben sie viel stärkere Sinne als jeder Mensch. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vampire</span><br />
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Auch Vampire werden das, was sie sind, durch einen Biss. Allerdings reicht nicht der Biss allein, um einen Menschen zum Vampir zu machen. Dazu gehört nämlich außerdem, dass der Vampir den Menschen leertrinkt und ihm dann von seinem Blut gibt. Sodann ist es hilfreich, wenn man ein paar Blutspender in der Nähe hat, meist sind es unfreiwillige Spender, die den Blutverlust des neuen Vampirs zunächst wieder ausgleichen. Die unfreiwilligen Spender wurden früher meist leergesaugt und zum Sterben liegengelassen, aber das hat sich geändert. Vampire sind nicht mehr so unvorsichtig wie in früheren Zeiten, man kommt ihnen heute zu schnell auf die Schliche, und die älteren Vampire wissen, was eine Vampirjagd anrichten kann. Zu viele sind diesen Feldzügen gegen Vampire zum Opfer gefallen, nicht immer unverschuldet. Da sie nun aber ihre Opfer meist leben lassen und dafür sorgen, dass sie sich an nichts erinnern (eine der herausragenden Vampirfähigkeiten), ist mit so einem Feldzug derzeit nicht zu rechnen. <br />
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Auf Menschenblut sind Vampire auf jeden Fall angewiesen, Tierblut ist zwar ausnahmsweise mal verträglich, aber auf Dauer würde es diese Wesen nicht mit dem versorgen, was sie brauchen. Dabei handelt es sich vermutlich nicht um chemisch nachweisbare Nährstoffe im Blut, sondern vor allem um die magische Komponente menschlichen Blutes, nämlich die Menschlichkeit darin, mag man es als Energie, als Schwingung oder Kraft bezeichnen, die Tiere nun mal nicht aufweisen. Übrigens gibt es auch bluttrinkende Fae, aber diese haben außer dieser Vorliebe mit Vampiren nichts gemeinsam. <br />
<br />
Neben ihrer Fähigkeit, Menschen zu Vampiren zu machen und ihnen ihren Willen aufzuzwingen, sind sie sehr schnell und sehr stark, wie Jäger es sein sollten. Ihre Sinne sind stark ausgeprägt, außerdem wird ihnen nachgesagt, dass sie auf Menschen besonders attraktiv wirken. Auch das ist sicherlich eine Fähigkeit, die sie besitzen, um ihre Beute anzulocken. So erspart man sich dann oft die kräftezehrende Jagd und bedient sich an denen, die sich freiwillig anbieten. Auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt wissen, was oder wen sie da vor sich haben. <br />
<br />
Vampire gehen nur nach draußen, wenn es Nacht ist oder regnet, auch bei dichtem Nebel, aber eben nicht, wenn die Sonne scheint. Nicht, weil sie glitzern, so einen Unsinn würde kein ehrbarer Vampir machen, sondern weil die Sonne ihnen schadet. Knoblauch allerdings kann ihnen nichts anhaben, manche mögen ihn, andere dann eher nicht. Wer schon als Mensch Knoblauch mochte, wird ihn auch als Vampir im Blut seiner Opfer nicht verschmähen, und umgekehrt. Kurz und gut: Nicht alle Geschichten, die man über Vampire erzählt, sind Unsinn, aber einige schon. Zum Beispiel auch die Erbsenzählerei - nein, die findet auch nicht statt.<br />
<br />
Es ist nicht richtig, dass Vampire nicht essen und trinken können, sie können es durchaus, es nährt sie nur nicht. Darum lassen sie es meistens einfach sein. Sie tun es aber hier und da, um "normal" zu wirken. Einige essen und trinken, weil ihnen der Geschmack der Speisen noch immer Genuss bereitet. Sie können auch Alkohol trinken, auch wenn er so gut wie keine Wirkung auf sie hat. <br />
<br />
Mit einem Pflock ins Herz kann man einen Vampir lähmen, aber nicht töten. Um ihn zu töten, muss man seinen Kopf vom Hals trennen oder ihn verbrennen, entweder im Feuer oder in der Sonne. <br />
<br />
Für Vampire ist es nicht einfach, einer normalen Arbeit nachzugehen. Selbst Nachtschichten, wo auch immer, fangen durchaus mal bei Tageslicht an oder hören bei Tageslicht auf. Man findet aber überdurchschnittlich viele Schriftsteller, Maler oder andere Künstler unter ihnen. Wenn Jungvampire das Pech haben, dass ihr Erschaffer sich nicht um sie kümmert, bleibt ihnen zunächst leider oft nur die Prostitution, wenn sie nicht kriminell werden wollen. Häufig lösen sich solche Skrupel irgendwann ganz von selber auf. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geister</span><br />
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Es gibt sie überall, wo schon Menschen gestorben sind. In einer sehr alten und sehr großen Stadt wie London gibt es also naturgemäß viele, viele Geister. Die meisten von ihnen sind nicht lange da, weil sie dann doch irgendwann die Brücke in das wie auch immer geartete Jenseits überschreiten, über das es ja auch wieder Unmengen an Theorien und Mutmaßungen, aber keinerlei Fakten gibt. <br />
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Warum Geister nicht einfach gehen, sondern dort bleiben, wo sie mal gelebt haben? Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sie noch unerledigte Dinge hinterlassen haben und glauben, darum nicht einfach verschwinden zu dürfen. Bei Übeltätern kann es die Furcht vor der Hölle sein, bei früh gestorbenen Eltern der Wunsch, die Kinder weiter zu behüten, und bei verstorbenen Kindern oder auch Unfallopfern oder Mordopfern die fehlende Einsicht, dass sie tot sind. Sie bleiben also da, werden nur selten auffällig und wissen auch nicht unbedingt, wie sie auf sich aufmerksam machen sollten. Wenn man aber weiß, wo sie sich aufhalten und wie man mit ihnen in Kontakt tritt, kann man sie rufen, kann mit ihnen reden und sie sogar transportieren, wenn man einen Gegenstand hat, der ihnen gehört hat und in dem sie sich freiwillig oder auch gezwungenermaßen niederlassen. Thomas Nightingale hat den Geist eines verstorbenen Zauberers in einem alten Barometer aus seinem früheren Haus ins Folly transportiert, weil dieser Zauberer seinerzeit an den Ermittlungen gegen den Ripper beteiligt war und nun helfen soll, den Mörder endgültig zu fassen. (Alle sind sich darüber einig, dass dieser Geist nervt, aber nun ist er da und wird es wohl auch bleiben, zumindest solange die Ermittlungen noch laufen.) <br />
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Geist oder Gespenst? Als Gespenster bezeichnet man Geister, die spuken. Spuk kann bedeuten, dass so ein Gespenst die Leute absichtlich erschreckt, aber gerade die Geister von früheren Zauberern oder Hexen sind oft auch als Geister noch so machtvoll, dass sie sogar Menschen verletzen können. Wenn sich viele davon zusammentun, kann es gefährlich werden. Oben genannter Geist, der verstorbene Professor Nithercott nämlich, gebärdet sich hin und wieder aus reiner Dreistigkeit als Gespenst, indem er plötzlich laut keifend aus Wänden oder Fußböden geschossen kommt. <br />
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Nicht nur klassische Zauberer, sondern auch zum Beispiel Voodoopriester können Geister beschwören. Katholische Priester sollten nach wie vor zumindest das Gegenteil davon beherrschen, nämlich den Exorzismus, aber diese Versuche enden leider oft ergebnislos. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Magische Menschen</span><br />
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Zunächst mal muss leider festgestellt werden, dass die meisten Menschen von Magie keine Ahnung haben. Sie glauben häufig an Magie, so wie sie an Aliens oder ihre jeweiligen Götter glauben, oder an die Existenz von Echsenmenschen, die uns heimlich regieren, aber sie kennen zumindest bewusst niemanden, der zaubern kann oder der ein magisches Wesen ist. Auch wenn vermutlich jeder Mensch zumindest eine Handvoll solcher Personen kennt. Diese völlig ahnungslosen und unbegabten Menschen taugen höchstens als Deko, wenn sie einigermaßen ansehnlich sind, oder als Futter, wenn man zufällig ein Vampir oder ein Redcap ist. Uns interessieren die wenigen, bei denen es anders ist. <br />
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Zunächst mal gibt es Menschen mit einem Gespür für Magie. Sie können sie vielleicht nicht selber wirken, vielleicht fehlt dafür die Begabung, vielleicht hatten sie nur keine Chance, es zu lernen. Aber sie spüren, wenn etwas „komisch“ ist. Sie haben Vorahnungen, sie merken, wenn ein Mensch anders ist als andere, auch wenn sie nicht sagen könnten, was genau anders ist. Wenn sie einem Fae gegenüberstehen, spüren sie genau, dass da mehr ist als das, was sie sehen, aber definieren können sie es nicht. Wenn ein Zauber gewirkt wird, spüren sie das Kribbeln, und manchmal schaffen sie es sogar für ein paar Sekunden, sich einem Vampir zu widersetzen, der in ihren Kopf eindringen möchte. Nur ein paar Sekunden, denn für mehr reicht ein bloßes Gespür für Magie nun doch nicht, aber wenn so ein Blutsauger in Eile ist, können ein paar Sekunden schon reichen, um den Menschen zu schützen, weil sich der Blutsauger verzieht. Oder er macht es ohne Betäubung, sozusagen, und muss dann den Menschen leider töten, weil er sich widersetzt hat. Das wäre dann Pech. <br />
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Dann gibt es Menschen, die können Dinge sehen und auch benennen. Sie sehen ein Wesen und können durch die Tarnung hindurch sehen, was es ist. Sie erkennen einen Elfen, einen Wandler oder einen Werwolf als den, der er ist, aber sie haben keine Ahnung, was sie tun können, um sich im Angriffsfall zu schützen, denn Magie wirken können sie nicht. Aber sie reden gerne über das, was sie sehen, und weil sie nichts davon beweisen können, werden sie schnell mal als Spinner hingestellt. Das ist dann auch wieder Pech. <br />
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Und dann… dann gibt es die, die zaubern können. Und genau wie die Fae kommen auch die Zauberer wieder in allen Formen, Farben und Größen. So hat zum Beispiel jede Religion auch eine okkulte Seite, die Zauberer hervorbringt. Bekannt ist es beim Voodoo, denn da ist die Zauberei ein anerkannter, wenn auch längst nicht so weit verbreiteter Teil der Religion, wie es im Westen gerne in Horrorfilmen gezeigt wird. Aber ein fähiger Voodoopriester wie zum Beispiel ein gewisser James Harrington, der mitten in London lebt und da sein Ding macht, der kann eine Menge mehr, als nur beten. Vor allem kommuniziert er mit den Geistern der Toten und mit den Loa, und sie kommunizieren mit ihm. Bei anderen Religionen ist die okkulte Seite oft als schwarze Magie verschrien oder bestenfalls als Aberglauben. <br />
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Die wirklich guten und dadurch auch potenziell gefährlichen Zauberer sind zum Beispiel die, die in der Tradition Isaac Newtons stehen. Sie formen die Realität nach ihrem Willen mit Hilfe von Formeln und Visualisierungen. Jemand, der diese Art der Zauberei Jahre oder Jahrzehnte lang studiert hat, kann mit einer kleinen Handbewegung und ein paar lateinischen Worten im wahren Wortsinne Berge versetzen. Solche mächtigen Zauberer gibt es aber auch außerhalb dieser Tradition. In manchen Ländern sind es Schamanen, in anderen eher Hexen, deren Wissen aus vorchristlicher Zeit stammt, aber es ist egal an wen oder was man glaubt, wenn man nur weiß, wie man seine Kräfte einzusetzen hat. Wenn man es mit so einem Zauberer oder einer Hexe zu tun hat, kann man als normaler Sterblicher nur hoffen, nicht aufzufallen. Ducken und weg ist die Devise.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/index.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Forum</a></div>
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[This is what it looks like!]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=39</link>
			<pubDate>Sat, 12 Sep 2020 19:41:46 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/member.php?action=profile&uid=2">Thomas Nightingale</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=39</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Folly</span><br />
<br />
Das Folly, auch bekannt als die Abteilung für besondere Strafsachen 9 (Specialist Crime Directorate 9) oder auch als die Spezial-Aufklärungs-Einheit, SAE (Special Assessment Unit, SAU) ist bereits seit 1775 die offizielle Adresse für britische Magie. <br />
<br />
Anfangs trafen sich die Mitglieder der Gemeinschaft in einem „falschen mittelalterlichen Turm“, in der Architektur gemeinhin als „Folly“ bezeichnet, der sich im Garten des fünften Grafen von Bedford befand, bis das jetzige Gebäude erbaut wurde. Das neue Gebäude erhielt offensichtlich den Spitznamen des alten, wenngleich es sich dabei um alles andere als ein „Folly“ handelte. <br />
<br />
Das jetzige Gebäude wurde von James Burton entworfen und ca. 1796 gebaut. Es ist fünf Etagen hoch und mit schmiedeeisernen Geländern an den Treppen zu den Souterrainwohnungen gesichert. Eine breite Eingangstreppe führt hinauf zu der zweiflügeligen messingbeschlagenen Mahagonitür. Auf dem Türsturz ist das offizielle Motto des Folly eingemeißelt: Scientia Potestas Est (Wissen ist Macht). An der Tür ist ein altmodischer Türklopfer befestigt, eine Klingel oder Glocke gibt es nicht. <br />
<br />
Das Folly wartet mit einer Vielzahl an Ausstattungsmerkmalen auf, darunter – aber nicht darauf beschränkt – findet man folgende: <br />
<br />
•	eine weltliche (oder allgemeine) Bibliothek <br />
•	eine magische Bibliothek<br />
•	eine dritte Bibliothek (die “Schwarze” Bibliothek)<br />
•	einen Leseraum<br />
•	einen Vortragsraum (mit einer separaten Damengalerie, die über einen rückwärtigen Durchgang von der östlichen Treppe her zugänglich ist)<br />
•	einen Schießstand<br />
•	eine Remise<br />
•	Stallungen<br />
•	diverse Laborräume, darunter ein Metallverarbeitungslabor und ein Fotolabor<br />
•	ein Frühstückszimmer<br />
•	einen großen Speisesaal, derzeit nicht in Benutzung<br />
•	einen Gesellschaftsraum, derzeit nicht in Benutzung<br />
•	einen Rauchersalon, derzeit nicht in Benutzung<br />
•	ein privates Esszimmer<br />
•	etliche Schlafzimmer, von denen in den Büchern drei erwähnt werden<br />
•	ein Billardzimmer<br />
•	Nightingales Zimmer<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Keller: </span><br />
<br />
Im Keller befinden sich die Küchen, Spülräume, Waschküche (die Räume also, in denen Molly arbeitet), der Weinkeller, der Schießstand, die Waffenkammer und die Dienstbotenräume. Die Rosenkrüge, die man im Keller von George Bucklands Haus gefunden hat, wurden in einem der leerstehenden Dienstbotenräume gelagert. (Bei diesen Krügen handelt es sich nicht um Dekorationen, sondern um magische Vorrichtungen, in denen man Geister fängt und aufbewahrt.)<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erdgeschoss:</span><br />
<br />
In der Eingangshalle befinden sich ein Mosaikboden im römischen Stil und eine Kabine aus Holz und Glas, ähnlich einem Kartenschalter, in der vermutlich früher mal bei Bedarf ein Pförtner sitzen konnte. Außerdem findet man dort eine Statue, die Sir Isaac Newton, den Gründer, darstellt, flankiert von zwei Säulen. Das Zentrum des Gebäudes wird von einem großen Atrium dominiert, es hat einen Marmorboden, zwei Reihen von Balkonen und ein viktorianisches Kuppeldach aus Gusseisen und Glas. Im Atrium befinden sich außerdem Büsten von Newton und Casterbrook. Ebenfalls im Erdgeschoss befinden sich das Esszimmer, das Gesellschaftszimmer, das Raucherzimmer, die allgemeine Bibliothek und der Vortragsraum. Es gibt zwei Haupttreppen und eine Hintertreppe oder auch Dienstbotentreppe in der Nähe der Vorderseite des Hauses. <br />
<br />
Das Besucherzimmer ist ein langer Raum neben der Eingangshalle. Er wurde als akzeptabler Raum für Ehefrauen, Töchter und andere feine Besucher gebaut, die dort von Mitgliedern des Folly unterhalten werden konnten, ohne dabei einen Zweifel daran zu lassen, dass sie im Folly nicht wirklich willkommen waren. Dieser Raum ist geschmackvoll eingerichtet mit Eichenvertäfelungen, Porträts von Sir Isaac Newton, Königin Charlotte, dem fünften Grafen von Bedford und einigen recht prächtigen Polstermöbeln, nur nicht ganz so prächtig wie im Rest des Hauses. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erster Stock:</span><br />
<br />
Im ersten Stock befinden sich die Unterrichtsräume samt einer voll ausgestatteten Werkstatt, komplett mit Rauchabzug, Eisenschmiede und Bunsenbrennern. <br />
<br />
Zweiter Stock – hier geben die Bücher noch keine Beschreibungen her, aber das kann noch kommen. Gut zu wissen, dass noch Raum für eine Menge Einrichtungsideen ist, die wir bei Bedarf selbst gestalten und anpassen können. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dritter Stock:</span><br />
<br />
Peters Schlafzimmer erreicht man, indem man die östliche Treppe hinaufgeht, dann zum ersten Balkon, von dort zwei weitere Treppen hinauf. Es ist ein schönes Zimmer von anständiger Größe mit einer hohen Decke und zwei Schiebefenstern. Es ist mit einem Doppelbett mit Messinggestell ausgestattet, einem Schreibtisch, einem riesigen „Narnia-Kleiderschrank“ und Bücherregalen, die zwei ganze Wände bedecken. Geheizt wird es über einen Gasofen aus grünen Keramikfliesen, der wohl nachträglich in einen ehemals offenen Kamin eingebaut worden war. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bibliotheken:</span><br />
<br />
Das Folly besitzt drei Bibliotheken: Die weltliche, die magische und die Schwarze Bibliothek. Es gibt keine elektronischen Datenbanken für die weltliche oder magische Bibliothek, sondern nur eine Kartei mit Karten, die in Walnussholzschränken aufbewahrt werden. Diese Kartei listet die Bücher nach Themen auf und besitzt außerdem einen Hauptindex, in dem die Bücher nach ihren Titeln gelistet sind. <br />
<br />
Die weltliche Bibliothek enthält Dinge wie Erlebnisberichte oder Berichte der offiziellen County-Praktizierenden zu Vorkommnissen. Die Regale in dieser Bibliothek sind aus Mahagoni, die oberen Regale werden über Leitern erreicht. Die magische Bibliothek enthält Informationen und wissenschaftliche Aufsätze über Zaubersprüche und Alchemie. Alle Zauberbücher sind natürlich in lateinischer Sprache abgefasst. <br />
<br />
Örtlichkeiten außerhalb des Haupthauses<br />
Stallungen, Wagenschuppen<br />
<br />
Auf der Rückseite des Gebäudes befinden sich ein Lieferanteneingang und ein von einer Mauer umgebener Hof, innerhalb dessen sich ein alter Wagenschuppen befindet. Das Erdgeschoss des Schuppens wurde zu einer Garage umgebaut. Eine schmiedeeiserne Wendeltreppe führt direkt in das Studio im ersten Stock, dessen Dach teilweise verglast ist. Während das Hauptgebäude auf unsichtbare, magische Weise stark geschützt ist, besitzt der alte Wagenschuppen nur minimalen magischen Schutz, was eine Verlegung von Kabeln zum Beispiel für Fernseher oder Computer möglich macht, die anderenfalls die Schutzzauber geschwächt hätten. Aus diesem Grund benutzt Peter Grant das Studio als sein persönliches Büro und als Wohnraum. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Hof:</span><br />
<br />
In den frühen Zwanzigerjahren befand sich im Hof eine Schmiede.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Folly</span><br />
<br />
Das Folly, auch bekannt als die Abteilung für besondere Strafsachen 9 (Specialist Crime Directorate 9) oder auch als die Spezial-Aufklärungs-Einheit, SAE (Special Assessment Unit, SAU) ist bereits seit 1775 die offizielle Adresse für britische Magie. <br />
<br />
Anfangs trafen sich die Mitglieder der Gemeinschaft in einem „falschen mittelalterlichen Turm“, in der Architektur gemeinhin als „Folly“ bezeichnet, der sich im Garten des fünften Grafen von Bedford befand, bis das jetzige Gebäude erbaut wurde. Das neue Gebäude erhielt offensichtlich den Spitznamen des alten, wenngleich es sich dabei um alles andere als ein „Folly“ handelte. <br />
<br />
Das jetzige Gebäude wurde von James Burton entworfen und ca. 1796 gebaut. Es ist fünf Etagen hoch und mit schmiedeeisernen Geländern an den Treppen zu den Souterrainwohnungen gesichert. Eine breite Eingangstreppe führt hinauf zu der zweiflügeligen messingbeschlagenen Mahagonitür. Auf dem Türsturz ist das offizielle Motto des Folly eingemeißelt: Scientia Potestas Est (Wissen ist Macht). An der Tür ist ein altmodischer Türklopfer befestigt, eine Klingel oder Glocke gibt es nicht. <br />
<br />
Das Folly wartet mit einer Vielzahl an Ausstattungsmerkmalen auf, darunter – aber nicht darauf beschränkt – findet man folgende: <br />
<br />
•	eine weltliche (oder allgemeine) Bibliothek <br />
•	eine magische Bibliothek<br />
•	eine dritte Bibliothek (die “Schwarze” Bibliothek)<br />
•	einen Leseraum<br />
•	einen Vortragsraum (mit einer separaten Damengalerie, die über einen rückwärtigen Durchgang von der östlichen Treppe her zugänglich ist)<br />
•	einen Schießstand<br />
•	eine Remise<br />
•	Stallungen<br />
•	diverse Laborräume, darunter ein Metallverarbeitungslabor und ein Fotolabor<br />
•	ein Frühstückszimmer<br />
•	einen großen Speisesaal, derzeit nicht in Benutzung<br />
•	einen Gesellschaftsraum, derzeit nicht in Benutzung<br />
•	einen Rauchersalon, derzeit nicht in Benutzung<br />
•	ein privates Esszimmer<br />
•	etliche Schlafzimmer, von denen in den Büchern drei erwähnt werden<br />
•	ein Billardzimmer<br />
•	Nightingales Zimmer<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Keller: </span><br />
<br />
Im Keller befinden sich die Küchen, Spülräume, Waschküche (die Räume also, in denen Molly arbeitet), der Weinkeller, der Schießstand, die Waffenkammer und die Dienstbotenräume. Die Rosenkrüge, die man im Keller von George Bucklands Haus gefunden hat, wurden in einem der leerstehenden Dienstbotenräume gelagert. (Bei diesen Krügen handelt es sich nicht um Dekorationen, sondern um magische Vorrichtungen, in denen man Geister fängt und aufbewahrt.)<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erdgeschoss:</span><br />
<br />
In der Eingangshalle befinden sich ein Mosaikboden im römischen Stil und eine Kabine aus Holz und Glas, ähnlich einem Kartenschalter, in der vermutlich früher mal bei Bedarf ein Pförtner sitzen konnte. Außerdem findet man dort eine Statue, die Sir Isaac Newton, den Gründer, darstellt, flankiert von zwei Säulen. Das Zentrum des Gebäudes wird von einem großen Atrium dominiert, es hat einen Marmorboden, zwei Reihen von Balkonen und ein viktorianisches Kuppeldach aus Gusseisen und Glas. Im Atrium befinden sich außerdem Büsten von Newton und Casterbrook. Ebenfalls im Erdgeschoss befinden sich das Esszimmer, das Gesellschaftszimmer, das Raucherzimmer, die allgemeine Bibliothek und der Vortragsraum. Es gibt zwei Haupttreppen und eine Hintertreppe oder auch Dienstbotentreppe in der Nähe der Vorderseite des Hauses. <br />
<br />
Das Besucherzimmer ist ein langer Raum neben der Eingangshalle. Er wurde als akzeptabler Raum für Ehefrauen, Töchter und andere feine Besucher gebaut, die dort von Mitgliedern des Folly unterhalten werden konnten, ohne dabei einen Zweifel daran zu lassen, dass sie im Folly nicht wirklich willkommen waren. Dieser Raum ist geschmackvoll eingerichtet mit Eichenvertäfelungen, Porträts von Sir Isaac Newton, Königin Charlotte, dem fünften Grafen von Bedford und einigen recht prächtigen Polstermöbeln, nur nicht ganz so prächtig wie im Rest des Hauses. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erster Stock:</span><br />
<br />
Im ersten Stock befinden sich die Unterrichtsräume samt einer voll ausgestatteten Werkstatt, komplett mit Rauchabzug, Eisenschmiede und Bunsenbrennern. <br />
<br />
Zweiter Stock – hier geben die Bücher noch keine Beschreibungen her, aber das kann noch kommen. Gut zu wissen, dass noch Raum für eine Menge Einrichtungsideen ist, die wir bei Bedarf selbst gestalten und anpassen können. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dritter Stock:</span><br />
<br />
Peters Schlafzimmer erreicht man, indem man die östliche Treppe hinaufgeht, dann zum ersten Balkon, von dort zwei weitere Treppen hinauf. Es ist ein schönes Zimmer von anständiger Größe mit einer hohen Decke und zwei Schiebefenstern. Es ist mit einem Doppelbett mit Messinggestell ausgestattet, einem Schreibtisch, einem riesigen „Narnia-Kleiderschrank“ und Bücherregalen, die zwei ganze Wände bedecken. Geheizt wird es über einen Gasofen aus grünen Keramikfliesen, der wohl nachträglich in einen ehemals offenen Kamin eingebaut worden war. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bibliotheken:</span><br />
<br />
Das Folly besitzt drei Bibliotheken: Die weltliche, die magische und die Schwarze Bibliothek. Es gibt keine elektronischen Datenbanken für die weltliche oder magische Bibliothek, sondern nur eine Kartei mit Karten, die in Walnussholzschränken aufbewahrt werden. Diese Kartei listet die Bücher nach Themen auf und besitzt außerdem einen Hauptindex, in dem die Bücher nach ihren Titeln gelistet sind. <br />
<br />
Die weltliche Bibliothek enthält Dinge wie Erlebnisberichte oder Berichte der offiziellen County-Praktizierenden zu Vorkommnissen. Die Regale in dieser Bibliothek sind aus Mahagoni, die oberen Regale werden über Leitern erreicht. Die magische Bibliothek enthält Informationen und wissenschaftliche Aufsätze über Zaubersprüche und Alchemie. Alle Zauberbücher sind natürlich in lateinischer Sprache abgefasst. <br />
<br />
Örtlichkeiten außerhalb des Haupthauses<br />
Stallungen, Wagenschuppen<br />
<br />
Auf der Rückseite des Gebäudes befinden sich ein Lieferanteneingang und ein von einer Mauer umgebener Hof, innerhalb dessen sich ein alter Wagenschuppen befindet. Das Erdgeschoss des Schuppens wurde zu einer Garage umgebaut. Eine schmiedeeiserne Wendeltreppe führt direkt in das Studio im ersten Stock, dessen Dach teilweise verglast ist. Während das Hauptgebäude auf unsichtbare, magische Weise stark geschützt ist, besitzt der alte Wagenschuppen nur minimalen magischen Schutz, was eine Verlegung von Kabeln zum Beispiel für Fernseher oder Computer möglich macht, die anderenfalls die Schutzzauber geschwächt hätten. Aus diesem Grund benutzt Peter Grant das Studio als sein persönliches Büro und als Wohnraum. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Hof:</span><br />
<br />
In den frühen Zwanzigerjahren befand sich im Hof eine Schmiede.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rules of Magic]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=38</link>
			<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 23:33:17 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/member.php?action=profile&uid=1">WizCount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=38</guid>
			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Rules of Magic</div>
<div id="Blah">Die Magie im Follyverse<br />
<br />
Für diese Zusammenfassung hat uns das <a href="https://follypedia.fandom.com/wiki/The_Follypedia_Wiki" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: firebrick;" class="mycode_color">Follypedia</span></a> als Quelle gedient. Da dem Follypedia wiederum die Bücher als Quelle dienen, ist klar, dass diese Sammlung noch sehr unvollständig ist und sicherlich noch der Erweiterung bedarf. <br />
<br />
Fangen wir mal an: <br />
<br />
Es gibt natürlich eine Menge an magischen Wesen, z. B. Fae, Flussgöttinnen, Sidhe, Einhörner, Werwölfe etc. Diese nutzen jeweils ihre eigene Form der Magie, meist gespeist aus natürlichen Quellen, die sich in der jeweiligen Umgebung befinden und angezapft werden können. Dem gegenüber steht die Magie der sogenannten Praktizierenden, wie sich die Zauberer selber bezeichnen. Sie berufen sich dabei auf eine Tradition, die angeblich von Isaac Newton begründet wurde. Für unsere Praktizierenden gelten natürlich die Regeln aus dem Follyverse. Daneben gibt es aber viele andere Arten von Magie, die natürlich auch von euren Charas genutzt werden können, falls sie nicht ausgerechnet Praktizierende sind. <br />
<br />
<br />
Die Zauber, die die Praktizierenden wirken, bestehen aus zwei Komponenten: Da wäre zum Einen der Zauberspruch, meist in lateinischer Sprache, zum Anderen die sogenannte Forma, eine Art Visualisierung dessen, was der Zauberer mit dem Zauber bewirken will. Während der Zauberspruch – wie das bei Sprüchen ja häufiger der Fall ist – ausgesprochen wird (außer bei Kampfzaubern), werden die Formae von den Praktizierenden visualisiert. Je genauer und deutlicher dies geschieht, umso mehr Kraft gewinnen die Zauber. So wird ein- und derselbe Zauber bei einem Anfänger und einem Meister sehr unterschiedliche Resultate zeigen. <br />
<br />
Die Newtonschen Zaubersprüche werden in großen Teilen Europas und Nordamerikas genutzt, also in den Gegenden, die man gemeinhin als westliche Länder bezeichnet. Daraus kann man dann auch schließen, dass Praktizierende aus anderen Regionen der Erde ihre Zauber auf andere Weise wirken. <br />
<br />
<br />
Grundsätze der Magie<br />
<br />
Während die Benutzung von Magie stark variiert, abhängig von der Natur des Zaubernden, scheinen einige Grundsätze der Magie universell zu gelten. <br />
<br />
<br />
Schwarze Magie<br />
<br />
Laut Nightingales altmodischer Definition bedeutet schwarze Magie, dass man die Magie in einer Weise nutzt, die den Frieden der Königin stört. Was auch immer er damit genau sagen will. Peter Grant, sein Lehrling in den Romanvorlagen, mag die Bezeichnung „Schwarzmagier“ jedenfalls nicht. Er bevorzugt die Bezeichnung „ethisch fragwürdiger magischer Praktizierender“ oder „Schurkenmagier“. <br />
<br />
<br />
Glamour<br />
<br />
Mit Glamour bezeichnet man die Methode magischer Wesen, mit der sie anderen ihren Willen aufzwingen. <br />
<br />
<br />
Lacuna<br />
<br />
Eine Lacuna ist ein Ort, der eine spürbar höhere Menge an Magie aufweist als seine Umgebung. <br />
<br />
<br />
Obligation<br />
<br />
Wer im Haus einer Person mit magischen Kräften isst oder trinkt, kann dadurch in eine Obligation, also eine Verpflichtung dieser Person gegenüber, gezwungen werden. Auf diese Weise könnten unvorsichtige Personen von magischen Wesen versklavt werden. <br />
<br />
<br />
Potentia<br />
<br />
Den Begriff hat angeblich der Schriftsteller John Polidori geprägt, um zu erklären, woher die Magie stammt. Er hatte dazu seine Theorien, in denen er diese Potentia als grundlegende Energie beschrieb, aus der sich die Magie speist. Seiner Ansicht nach können nicht nur Kreaturen Magie bewirken, sondern auch Wälder und Flüsse. Diese Varianten der Magie bezeichnete er als „potentia silvestris“ bzw. „potentia fluvialis“. <br />
<br />
<br />
Ritual<br />
<br />
Ein Ritual enthält im Unterschied zu Zaubersprüchen nicht nur Formae, sondern erfordert auch die Nutzung bestimmter Paraphernalien, also ritueller Werkzeuge, Gegenstände, Materialien, die den Prozess unterstützen sollen. <br />
<br />
<br />
Sequestration<br />
<br />
Als solche bezeichnet man den Akt, jemanden gewaltsam in Besitz zu nehmen. Der freie Wille des Objektes wird dabei ganz entfernt oder zeitweise unterdrückt, während der Zauberer es vollkommen kontrolliert. <br />
<br />
<br />
Signare<br />
<br />
Mit signare wird die individuelle Signatur in den Zaubern eines jeweiligen Praktizierenden bezeichnet. Dabei geschieht dies unwillkürlich. Die Art dieser Signatur ist abhängig vom Zaubernden, dessen Lehrern und der magischen Tradition, in der der Zaubernde steht. Ein erfahrener Zauberer kann anhand dieser Signatur erkennen, wer einen Zauber gewirkt hat, jedenfalls behauptet Nightingale, es zu können. Ein Praktizierender kann seine Signatur nicht verbergen. <br />
<br />
<br />
Zaubersprüche<br />
<br />
Ein Zauberspruch besteht aus einer Reihe von formae, die in der bestimmten Kombination einen bestimmten Effekt hervorrufen sollen. Verschiedene Länder und Regionen besitzen verschiedene Traditionen und Zaubersprüche, und zwar Newtonianische und Nicht-Newtonianische Zauber. <br />
<br />
<br />
Vestigium<br />
<br />
Vestigia werden als Nachbild beschrieben und können sich als Gefühle, Gerüche, Geschmäcker und Geräusche manifestieren. Starke Vestigia können durch Magie erzeugt werden, aber alle Lebewesen scheinen eine bestimmte Menge davon zu erzeugen. <br />
<br />
Peter Grant hat die Maßeinheit „Wuff“ für die Intensität eines Vestigiums geprägt (auch Milliwuff, Kilowuff), abhängig davon, wie oft sein Hund Toby in Gegenwart eines Vestigiums wufft. <br />
<br />
<br />
Die Zauberformeln<br />
<br />
Grundformen – Zauber erster Ordnung<br />
<br />
- Lux: Dieser Zauber erschafft ein Werlicht. Es kann in Größe, Helligkeit und Temperatur variieren. Man kann es auch unter Wasser benutzen und es mit sich herumtragen. Dies ist die erste Forma, die ein klassisch ausgebildeter Zauberlehrling lernt. <br />
- Impello bewegt ein Objekt <br />
- Scindere fixiert ein Objekt an einem bestimmten Punkt<br />
- Palma verpasst dem Zielobjekt des Zaubers einen kräftigen Schlag<br />
- Aer stoppt die Bewegung der Luft<br />
- Congolare wirkt verfestigend, verdickend<br />
- Aqua wird genutzt, um Wasser zu manipulieren<br />
- Terra wird genutzt, um Erde zu manipulieren.<br />
<br />
<br />
Höhere Formen <br />
<br />
Zauber unbekannter Ordnung<br />
<br />
- Feuerball, Angriffszauber, Variation von lux und iactus<br />
- Dissimulo wird zum Verbergen genutzt. Verformt Fleisch und Knochen in eine spezifische Form. Wenn der Zauber allerdings aus dem Ruder läuft, führt er zu katastrophalen Resultaten.<br />
- Seducere zwingt dem Objekt den Willen des Zauberers auf<br />
<br />
<br />
Zauber zweiter Ordnung<br />
<br />
- Lux aestus scindare: dies könnte möglicherweise auch ein Zauber dritter Ordnung sein, je nachdem, wie Adjektive gezählt werden. Könnte auch Lux iactus scindere heißen. <br />
- Impello palma<br />
- Aer congolare<br />
- Lux impello<br />
<br />
<br />
Zauber dritter Ordnung<br />
<br />
- Aqua impello kombiniert mit verschiedenen adjectivae<br />
<br />
Zauber vierter Ordnung<br />
<br />
- Telescopium besteht aus den Komponenten aer, aqua, congolare und einer unbekannten Komponente<br />
<br />
Zauber sechster Ordnung<br />
<br />
- Vox imperante – Sechs formae und ein Dutzend inflectores verleihen dem Zaubernden eine „befehlende Stimme“.<br />
<br />
Adjectivae sind formae, die alleine keinen Effekt zeigen, die aber andere formae verändern können, wenn man sie mit ihnen kombiniert. <br />
Beispiel: <br />
Iactus (werfen)<br />
Aestus (Bewegung), intensiviert lux<br />
<br />
Formae inflectentes werden für Zauber höherer Ordnung benutzt, der Name bedeutet so viel wie „Formen beugen“. Genauere Erklärungen dazu sind noch nicht bekannt. <br />
<br />
Turpis vox, auch „ungesehenes Wort“ genannt, bezeichnet eine Forma, die unbeabsichtigt einer Grundform hinzugefügt wird – ein typischer Anfängerfehler. Der Name bedeutet übersetzt „hässliche Stimme“. <br />
<br />
Formae cotidianae – alltägliche formae – sind Zauber wie lux und impello, die seit Generationen benutzt werden und in vielen Varianten existieren. Im Gegensatz dazu stehen aer oder terra, die aus der Mode kamen, weil sie unpraktisch, schwierig und nicht besonders nützlich waren.<br />
<br />
Empedokleisch – eine alte Bezeichnung, abgeleitet von dem griechischen Philosophen Empedocles, mit der ausgedrückt werden soll, dass etwas auf der Theorie der vier Elemente basiert. Die Bezeichnung wird daher für die formae lux, aer, aqua und terra genutzt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/index.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Forum</a></div>
<br />
<br />
</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Rules of Magic</div>
<div id="Blah">Die Magie im Follyverse<br />
<br />
Für diese Zusammenfassung hat uns das <a href="https://follypedia.fandom.com/wiki/The_Follypedia_Wiki" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: firebrick;" class="mycode_color">Follypedia</span></a> als Quelle gedient. Da dem Follypedia wiederum die Bücher als Quelle dienen, ist klar, dass diese Sammlung noch sehr unvollständig ist und sicherlich noch der Erweiterung bedarf. <br />
<br />
Fangen wir mal an: <br />
<br />
Es gibt natürlich eine Menge an magischen Wesen, z. B. Fae, Flussgöttinnen, Sidhe, Einhörner, Werwölfe etc. Diese nutzen jeweils ihre eigene Form der Magie, meist gespeist aus natürlichen Quellen, die sich in der jeweiligen Umgebung befinden und angezapft werden können. Dem gegenüber steht die Magie der sogenannten Praktizierenden, wie sich die Zauberer selber bezeichnen. Sie berufen sich dabei auf eine Tradition, die angeblich von Isaac Newton begründet wurde. Für unsere Praktizierenden gelten natürlich die Regeln aus dem Follyverse. Daneben gibt es aber viele andere Arten von Magie, die natürlich auch von euren Charas genutzt werden können, falls sie nicht ausgerechnet Praktizierende sind. <br />
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Die Zauber, die die Praktizierenden wirken, bestehen aus zwei Komponenten: Da wäre zum Einen der Zauberspruch, meist in lateinischer Sprache, zum Anderen die sogenannte Forma, eine Art Visualisierung dessen, was der Zauberer mit dem Zauber bewirken will. Während der Zauberspruch – wie das bei Sprüchen ja häufiger der Fall ist – ausgesprochen wird (außer bei Kampfzaubern), werden die Formae von den Praktizierenden visualisiert. Je genauer und deutlicher dies geschieht, umso mehr Kraft gewinnen die Zauber. So wird ein- und derselbe Zauber bei einem Anfänger und einem Meister sehr unterschiedliche Resultate zeigen. <br />
<br />
Die Newtonschen Zaubersprüche werden in großen Teilen Europas und Nordamerikas genutzt, also in den Gegenden, die man gemeinhin als westliche Länder bezeichnet. Daraus kann man dann auch schließen, dass Praktizierende aus anderen Regionen der Erde ihre Zauber auf andere Weise wirken. <br />
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Grundsätze der Magie<br />
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Während die Benutzung von Magie stark variiert, abhängig von der Natur des Zaubernden, scheinen einige Grundsätze der Magie universell zu gelten. <br />
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Schwarze Magie<br />
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Laut Nightingales altmodischer Definition bedeutet schwarze Magie, dass man die Magie in einer Weise nutzt, die den Frieden der Königin stört. Was auch immer er damit genau sagen will. Peter Grant, sein Lehrling in den Romanvorlagen, mag die Bezeichnung „Schwarzmagier“ jedenfalls nicht. Er bevorzugt die Bezeichnung „ethisch fragwürdiger magischer Praktizierender“ oder „Schurkenmagier“. <br />
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Glamour<br />
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Mit Glamour bezeichnet man die Methode magischer Wesen, mit der sie anderen ihren Willen aufzwingen. <br />
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Lacuna<br />
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Eine Lacuna ist ein Ort, der eine spürbar höhere Menge an Magie aufweist als seine Umgebung. <br />
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Obligation<br />
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Wer im Haus einer Person mit magischen Kräften isst oder trinkt, kann dadurch in eine Obligation, also eine Verpflichtung dieser Person gegenüber, gezwungen werden. Auf diese Weise könnten unvorsichtige Personen von magischen Wesen versklavt werden. <br />
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Potentia<br />
<br />
Den Begriff hat angeblich der Schriftsteller John Polidori geprägt, um zu erklären, woher die Magie stammt. Er hatte dazu seine Theorien, in denen er diese Potentia als grundlegende Energie beschrieb, aus der sich die Magie speist. Seiner Ansicht nach können nicht nur Kreaturen Magie bewirken, sondern auch Wälder und Flüsse. Diese Varianten der Magie bezeichnete er als „potentia silvestris“ bzw. „potentia fluvialis“. <br />
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Ritual<br />
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Ein Ritual enthält im Unterschied zu Zaubersprüchen nicht nur Formae, sondern erfordert auch die Nutzung bestimmter Paraphernalien, also ritueller Werkzeuge, Gegenstände, Materialien, die den Prozess unterstützen sollen. <br />
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Sequestration<br />
<br />
Als solche bezeichnet man den Akt, jemanden gewaltsam in Besitz zu nehmen. Der freie Wille des Objektes wird dabei ganz entfernt oder zeitweise unterdrückt, während der Zauberer es vollkommen kontrolliert. <br />
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Signare<br />
<br />
Mit signare wird die individuelle Signatur in den Zaubern eines jeweiligen Praktizierenden bezeichnet. Dabei geschieht dies unwillkürlich. Die Art dieser Signatur ist abhängig vom Zaubernden, dessen Lehrern und der magischen Tradition, in der der Zaubernde steht. Ein erfahrener Zauberer kann anhand dieser Signatur erkennen, wer einen Zauber gewirkt hat, jedenfalls behauptet Nightingale, es zu können. Ein Praktizierender kann seine Signatur nicht verbergen. <br />
<br />
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Zaubersprüche<br />
<br />
Ein Zauberspruch besteht aus einer Reihe von formae, die in der bestimmten Kombination einen bestimmten Effekt hervorrufen sollen. Verschiedene Länder und Regionen besitzen verschiedene Traditionen und Zaubersprüche, und zwar Newtonianische und Nicht-Newtonianische Zauber. <br />
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Vestigium<br />
<br />
Vestigia werden als Nachbild beschrieben und können sich als Gefühle, Gerüche, Geschmäcker und Geräusche manifestieren. Starke Vestigia können durch Magie erzeugt werden, aber alle Lebewesen scheinen eine bestimmte Menge davon zu erzeugen. <br />
<br />
Peter Grant hat die Maßeinheit „Wuff“ für die Intensität eines Vestigiums geprägt (auch Milliwuff, Kilowuff), abhängig davon, wie oft sein Hund Toby in Gegenwart eines Vestigiums wufft. <br />
<br />
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Die Zauberformeln<br />
<br />
Grundformen – Zauber erster Ordnung<br />
<br />
- Lux: Dieser Zauber erschafft ein Werlicht. Es kann in Größe, Helligkeit und Temperatur variieren. Man kann es auch unter Wasser benutzen und es mit sich herumtragen. Dies ist die erste Forma, die ein klassisch ausgebildeter Zauberlehrling lernt. <br />
- Impello bewegt ein Objekt <br />
- Scindere fixiert ein Objekt an einem bestimmten Punkt<br />
- Palma verpasst dem Zielobjekt des Zaubers einen kräftigen Schlag<br />
- Aer stoppt die Bewegung der Luft<br />
- Congolare wirkt verfestigend, verdickend<br />
- Aqua wird genutzt, um Wasser zu manipulieren<br />
- Terra wird genutzt, um Erde zu manipulieren.<br />
<br />
<br />
Höhere Formen <br />
<br />
Zauber unbekannter Ordnung<br />
<br />
- Feuerball, Angriffszauber, Variation von lux und iactus<br />
- Dissimulo wird zum Verbergen genutzt. Verformt Fleisch und Knochen in eine spezifische Form. Wenn der Zauber allerdings aus dem Ruder läuft, führt er zu katastrophalen Resultaten.<br />
- Seducere zwingt dem Objekt den Willen des Zauberers auf<br />
<br />
<br />
Zauber zweiter Ordnung<br />
<br />
- Lux aestus scindare: dies könnte möglicherweise auch ein Zauber dritter Ordnung sein, je nachdem, wie Adjektive gezählt werden. Könnte auch Lux iactus scindere heißen. <br />
- Impello palma<br />
- Aer congolare<br />
- Lux impello<br />
<br />
<br />
Zauber dritter Ordnung<br />
<br />
- Aqua impello kombiniert mit verschiedenen adjectivae<br />
<br />
Zauber vierter Ordnung<br />
<br />
- Telescopium besteht aus den Komponenten aer, aqua, congolare und einer unbekannten Komponente<br />
<br />
Zauber sechster Ordnung<br />
<br />
- Vox imperante – Sechs formae und ein Dutzend inflectores verleihen dem Zaubernden eine „befehlende Stimme“.<br />
<br />
Adjectivae sind formae, die alleine keinen Effekt zeigen, die aber andere formae verändern können, wenn man sie mit ihnen kombiniert. <br />
Beispiel: <br />
Iactus (werfen)<br />
Aestus (Bewegung), intensiviert lux<br />
<br />
Formae inflectentes werden für Zauber höherer Ordnung benutzt, der Name bedeutet so viel wie „Formen beugen“. Genauere Erklärungen dazu sind noch nicht bekannt. <br />
<br />
Turpis vox, auch „ungesehenes Wort“ genannt, bezeichnet eine Forma, die unbeabsichtigt einer Grundform hinzugefügt wird – ein typischer Anfängerfehler. Der Name bedeutet übersetzt „hässliche Stimme“. <br />
<br />
Formae cotidianae – alltägliche formae – sind Zauber wie lux und impello, die seit Generationen benutzt werden und in vielen Varianten existieren. Im Gegensatz dazu stehen aer oder terra, die aus der Mode kamen, weil sie unpraktisch, schwierig und nicht besonders nützlich waren.<br />
<br />
Empedokleisch – eine alte Bezeichnung, abgeleitet von dem griechischen Philosophen Empedocles, mit der ausgedrückt werden soll, dass etwas auf der Theorie der vier Elemente basiert. Die Bezeichnung wird daher für die formae lux, aer, aqua und terra genutzt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/index.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Forum</a></div>
<br />
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</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wizards, mere Mortals and lots of Fae]]></title>
			<link>https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=37</link>
			<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 18:32:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/member.php?action=profile&uid=1">WizCount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/showthread.php?tid=37</guid>
			<description><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
<br />
<div id="Bild">
<div id="Box2">
<div id="Uberschrift">Wizards, mere Mortals and lots of Fae</div>
<div id="Blah">Dies ist der Anfang des Jahres 2019. Wir leben in London, einer bekanntermaßen modernen Großstadt, einer multikulturellen Metropole, voll von Menschen aus allen Ländern der Welt. Und, was weniger bekannt ist, voll von Leuten, die oft beinahe so aussehen wie diese Menschen, aber keine sind. Der Penner unter der Brücke? Kaum jemand weiß, dass er ein Troll ist, einer dieser grobschlächtigen Kerle, die schon immer gerne unter Brücken gelebt haben. Seinen Gestank nimmt man wohl wahr, aber wie riesig er wirklich ist, sieht kaum jemand. Die kleinen, quirligen Kerle, die da im Pub am Tresen sitzen und Mühe haben, ihre Barhocker zu erklimmen? Kobolde, Goblins, aber keine Menschen. Ihre übergroßen Nasen und Ohren nimmt niemand wahr, höchstens mal aus dem Augenwinkel, aber wenn man dann erschrocken genauer hinsieht, ist da nichts, abgesehen davon, dass diese Jungs nicht gerade Adonisse sind. Der langhaarige junge Mann mit Flecktarnhose, schwarzer Lederjacke und einem knallpinken Hoodie darunter? Den dicken, gelben Wollschal um den schlanken Hals geschlungen, weil der Februar in London kalt und nass ist? Tänzelnd, tanzend, in großen Zickzacksprüngen hüpfend? Nein, kein Mensch, sondern ein Elf, aber die spitzen Ohren, die er tatsächlich hat, erkennen nur wenige. Das junge Mädchen, sicher nicht älter als 20, das viel zu schön ist, um wahr zu sein, und das immer erst nach Einbruch der Dunkelheit vor die Tür geht? Nein, keine Schichtarbeiterin, sondern eine Vampirin, schon über 300 Jahre alt. Ihre Zähne zeigt sie nur, wenn sie sich nährt, und hinterher kann man sich nicht einmal daran erinnern. Der Mann Anfang 40, immer absolut korrekt gekleidet im teuren Maßanzug samt Weste, frisch gebügeltem Hemd und Krawatte, Maßschuhe an den Füßen, oft einen eleganten Hut auf dem Kopf und immer einen schwarzen Spazierstock mit silbernem Griff in der Hand, der in einem riesigen alten Haus in der Nähe des British Museums wohnt und mit einem über 50 Jahre alten Jaguar durch die Straßen fährt – ein reicher, spleeniger Lord? Nein, sondern ein alter Zauberer, so ungefähr 120 Jahre alt und dafür noch erstaunlich frisch. Diese moderne Stadt mit ihren alten Gebäuden, ihrer langen Geschichte und den immer noch gelebten Traditionen steckt voller Magie, aber nur, wer Magie kennt, kann sie auch sehen. Die meisten können es nicht.<br />
<br />
Die Buchreihe „Die Flüsse von London“ dient uns als grobe Grundlage für unser RPG, wurde aber von einigen aus unserer Sicht unnötigen Einschränkungen befreit und erweitert, um für jeden spielbar zu sein. Wir haben Figuren aus den Büchern übernommen, die uns gefielen, aber vor allem wollen wir einer bunt gemischten Welt aus Menschen und Nichtmenschen eine Plattform bieten, um hier zusammen eine Geschichte zu schreiben.<br />
<br />
Ein paar Dinge sind schon passiert. Vor allem wird London gerade ein wenig in Unruhe versetzt, weil Jack the Ripper wieder da ist. Bis auf wenige Leute weiß niemand, dass es der echte Ripper ist, die normalen Londoner halten ihn für einen normalen Serienmörder (soweit Serienmörder normal sein können), der sich von den Morden des Rippers inspirieren lässt. Die Ermittlungen leitet DCI Thomas Nightingale, Polizist und Zauberer, der gerade den Eindruck hat, diesem Killer immer um mindestens zwei Schritte hinterher zu stolpern. Er braucht gerade wirklich jegliche Hilfe, die er bekommen kann.<br />
<br />
Außerdem wurde durch einen dummen Zufall eine Mumie im British Museum wiederbelebt. Imhotep heißt der Mann, er war seinerzeit eigentlich zum Schutze seines Pharaos abgestellt worden, aber nun ruht der Pharao nach wie vor in Frieden, während sein Leibwächter in recht ansehnlicher, durch seine Magie wiederhergestellter menschlicher Gestalt durch London irrt und versucht, gewisse Dinge zu begreifen. U-Bahnen zum Beispiel, Handys, Fast Food, Autos, das wären jetzt nur die ersten Dinge, mit denen er konfrontiert wurde. Außerdem ist es viel zu kalt, findet er, und extrem nass. Und wo ist sein Nil geblieben?<br />
<br />
Ein junger sogenannter Flussgott hat vor kurzem seinen Provinzfluss verlassen und lebt nun in einer WG in London, arbeitet als Praktikant bei einer dubiosen Zeitung – warum? Und – ganz nebenbei - wie viel von den ganzen Vorgängen ahnt die junge Reporterin, der dieser Fluss als Praktikant zugeteilt wurde? Auf alle Fälle hat wohl sein Vater ihn geschickt, der kein anderer ist als Vater Themse. Warum er ihn geschickt hat? Vielleicht wegen dieser Vorfälle, von denen überall erzählt wird, nämlich wegen der vielen Fae, die hier verschwinden. Hallo? Wer lässt denn wohl Fae verschwinden? Wer sowas macht, vergreift sich vielleicht auch an Flüssen, und damit wird es für Vater Themse zur Chefsache. Auf seine Familie achtet er nämlich sehr. Ja, und zusätzlich zu Vater Themse gibt es ja auch noch Mama Themse. Während Vater Themse mit seinen Söhnen den Oberlauf des Flusses kontrolliert, ist Mama Themse mit ihren Töchtern für den Londoner Bereich und den Unterlauf bis zur Mündung zuständig. Um die Sache zu verkomplizieren, sind beide Parteien verfeindet, dabei bräuchte man gerade jetzt eine gemeinsame Front gegen die Bedrohungen, die schon da sind und die, die mit Sicherheit noch kommen werden.<br />
<br />
Diese Flussgötter – sind sie wirklich Götter? Vermutlich ist der Begriff irreführend, aber da er sich eingebürgert hat, wird er weiterhin genutzt. Genius loci, dieser Begriff trifft es wohl eher. Letztlich aber macht es keinen Unterschied, wie man sie nennt. Wichtig ist, was sie wollen, was sie tun, welche Fähigkeiten sie haben. Und da wird es interessant, denn auch wenn sie in sehr normal wirkenden menschlichen Körpern leben, so sind ihre magischen Fähigkeiten alles andere als normal. Vielleicht ist es besser, man legt sich nicht mit ihnen an.<br />
<br />
Flussgötter also, Zauberer, Hexen, Voodoopriester, Elfen, Trolle, Goblins, Vampire, Werwölfe, Fuchswandler, Nymphen, Sidhe, Banshees, diese Wesen und viele mehr bevölkern London. Sie arbeiten teilweise in normalen Berufen, leben in normalen Wohnungen, andere leben im Verborgenen und lassen sich nach Möglichkeit nicht blicken. All diese Wesen und magisch begabten Menschen bilden gemeinsam das, was man hier als die Demi-Monde bezeichnet. So gerne man sich dort auch streitet, so fest hält man zusammen, wenn es darum geht, sich gegen die Menschen zu behaupten. Aber das heißt jetzt nicht, dass man Krieg gegen die Menschen führt, eigentlich lässt man sie sogar weitestgehend in Ruhe, solange sie nicht zu sehr nerven. Außerdem gibt es wissende Menschen, die manchmal ganz nett sind, manchmal sogar nützlich, und unwissende Menschen können noch viel nützlicher sein, weil man sie als Fae hervorragend steuern kann (Glamour heißt die Fähigkeit, die man da nutzt), und weil manche Arten, Vampire zum Beispiel, gar nicht ohne Menschen leben könnten. Tierblut ist nämlich auf Dauer eher unbekömmlich.<br />
<br />
So also sieht es hier aus. Wir spielen schon seit drei Jahren, klein, aber unbeirrt und auch wachsend, weil wir schreibwütig und geduldig sind. Manche nennen es auch stur. Wir machen weiter, weil wir Spaß daran haben. Falls noch jemand Spaß an unserer Idee hat, hey, wir haben Platz und viele, viele Muffins. Kommt einfach her. Bringt eure Ideen mit und integriert sie in unsere, damit eine große, sehr bunte und magische Geschichte daraus wird. Wir freuen uns auf euch!<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://jaykay.bplaced.net/Fluesse/index.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Forum</a></div>
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</div></div></div><span style="font-size:7px;">© <a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=1940">creature</a></span></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><style type="text/css">#Bild {box-sizing: border-box;padding: 17px; width: 500px; background-image: url('http://orig00.deviantart.net/28ad/f/2010/314/f/0/cloud_stock_18_by_nikkayla-d32jkh8.jpg');}#Box2 {box-sizing: border-box; width: 420px; padding: 15px; border-left: 5px solid #fff; border-right: 5px solid #fff; background:#ddd; margin: auto; text-align: center }#Uberschrift {font-size: 30px; color: #fff; font-family:Georgia;font-weight: bold;letter-spacing: 2px; padding: 10px; padding-bottom: 2px;}#Blah {box-sizing: border-box; width: auto; font-size: 11px; color: #000000; font-family: Serif; text-align: justify; padding: 12px; } </style><br />
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<div id="Bild">
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<div id="Uberschrift">Wizards, mere Mortals and lots of Fae</div>
<div id="Blah">Dies ist der Anfang des Jahres 2019. Wir leben in London, einer bekanntermaßen modernen Großstadt, einer multikulturellen Metropole, voll von Menschen aus allen Ländern der Welt. Und, was weniger bekannt ist, voll von Leuten, die oft beinahe so aussehen wie diese Menschen, aber keine sind. Der Penner unter der Brücke? Kaum jemand weiß, dass er ein Troll ist, einer dieser grobschlächtigen Kerle, die schon immer gerne unter Brücken gelebt haben. Seinen Gestank nimmt man wohl wahr, aber wie riesig er wirklich ist, sieht kaum jemand. Die kleinen, quirligen Kerle, die da im Pub am Tresen sitzen und Mühe haben, ihre Barhocker zu erklimmen? Kobolde, Goblins, aber keine Menschen. Ihre übergroßen Nasen und Ohren nimmt niemand wahr, höchstens mal aus dem Augenwinkel, aber wenn man dann erschrocken genauer hinsieht, ist da nichts, abgesehen davon, dass diese Jungs nicht gerade Adonisse sind. Der langhaarige junge Mann mit Flecktarnhose, schwarzer Lederjacke und einem knallpinken Hoodie darunter? Den dicken, gelben Wollschal um den schlanken Hals geschlungen, weil der Februar in London kalt und nass ist? Tänzelnd, tanzend, in großen Zickzacksprüngen hüpfend? Nein, kein Mensch, sondern ein Elf, aber die spitzen Ohren, die er tatsächlich hat, erkennen nur wenige. Das junge Mädchen, sicher nicht älter als 20, das viel zu schön ist, um wahr zu sein, und das immer erst nach Einbruch der Dunkelheit vor die Tür geht? Nein, keine Schichtarbeiterin, sondern eine Vampirin, schon über 300 Jahre alt. Ihre Zähne zeigt sie nur, wenn sie sich nährt, und hinterher kann man sich nicht einmal daran erinnern. Der Mann Anfang 40, immer absolut korrekt gekleidet im teuren Maßanzug samt Weste, frisch gebügeltem Hemd und Krawatte, Maßschuhe an den Füßen, oft einen eleganten Hut auf dem Kopf und immer einen schwarzen Spazierstock mit silbernem Griff in der Hand, der in einem riesigen alten Haus in der Nähe des British Museums wohnt und mit einem über 50 Jahre alten Jaguar durch die Straßen fährt – ein reicher, spleeniger Lord? Nein, sondern ein alter Zauberer, so ungefähr 120 Jahre alt und dafür noch erstaunlich frisch. Diese moderne Stadt mit ihren alten Gebäuden, ihrer langen Geschichte und den immer noch gelebten Traditionen steckt voller Magie, aber nur, wer Magie kennt, kann sie auch sehen. Die meisten können es nicht.<br />
<br />
Die Buchreihe „Die Flüsse von London“ dient uns als grobe Grundlage für unser RPG, wurde aber von einigen aus unserer Sicht unnötigen Einschränkungen befreit und erweitert, um für jeden spielbar zu sein. Wir haben Figuren aus den Büchern übernommen, die uns gefielen, aber vor allem wollen wir einer bunt gemischten Welt aus Menschen und Nichtmenschen eine Plattform bieten, um hier zusammen eine Geschichte zu schreiben.<br />
<br />
Ein paar Dinge sind schon passiert. Vor allem wird London gerade ein wenig in Unruhe versetzt, weil Jack the Ripper wieder da ist. Bis auf wenige Leute weiß niemand, dass es der echte Ripper ist, die normalen Londoner halten ihn für einen normalen Serienmörder (soweit Serienmörder normal sein können), der sich von den Morden des Rippers inspirieren lässt. Die Ermittlungen leitet DCI Thomas Nightingale, Polizist und Zauberer, der gerade den Eindruck hat, diesem Killer immer um mindestens zwei Schritte hinterher zu stolpern. Er braucht gerade wirklich jegliche Hilfe, die er bekommen kann.<br />
<br />
Außerdem wurde durch einen dummen Zufall eine Mumie im British Museum wiederbelebt. Imhotep heißt der Mann, er war seinerzeit eigentlich zum Schutze seines Pharaos abgestellt worden, aber nun ruht der Pharao nach wie vor in Frieden, während sein Leibwächter in recht ansehnlicher, durch seine Magie wiederhergestellter menschlicher Gestalt durch London irrt und versucht, gewisse Dinge zu begreifen. U-Bahnen zum Beispiel, Handys, Fast Food, Autos, das wären jetzt nur die ersten Dinge, mit denen er konfrontiert wurde. Außerdem ist es viel zu kalt, findet er, und extrem nass. Und wo ist sein Nil geblieben?<br />
<br />
Ein junger sogenannter Flussgott hat vor kurzem seinen Provinzfluss verlassen und lebt nun in einer WG in London, arbeitet als Praktikant bei einer dubiosen Zeitung – warum? Und – ganz nebenbei - wie viel von den ganzen Vorgängen ahnt die junge Reporterin, der dieser Fluss als Praktikant zugeteilt wurde? Auf alle Fälle hat wohl sein Vater ihn geschickt, der kein anderer ist als Vater Themse. Warum er ihn geschickt hat? Vielleicht wegen dieser Vorfälle, von denen überall erzählt wird, nämlich wegen der vielen Fae, die hier verschwinden. Hallo? Wer lässt denn wohl Fae verschwinden? Wer sowas macht, vergreift sich vielleicht auch an Flüssen, und damit wird es für Vater Themse zur Chefsache. Auf seine Familie achtet er nämlich sehr. Ja, und zusätzlich zu Vater Themse gibt es ja auch noch Mama Themse. Während Vater Themse mit seinen Söhnen den Oberlauf des Flusses kontrolliert, ist Mama Themse mit ihren Töchtern für den Londoner Bereich und den Unterlauf bis zur Mündung zuständig. Um die Sache zu verkomplizieren, sind beide Parteien verfeindet, dabei bräuchte man gerade jetzt eine gemeinsame Front gegen die Bedrohungen, die schon da sind und die, die mit Sicherheit noch kommen werden.<br />
<br />
Diese Flussgötter – sind sie wirklich Götter? Vermutlich ist der Begriff irreführend, aber da er sich eingebürgert hat, wird er weiterhin genutzt. Genius loci, dieser Begriff trifft es wohl eher. Letztlich aber macht es keinen Unterschied, wie man sie nennt. Wichtig ist, was sie wollen, was sie tun, welche Fähigkeiten sie haben. Und da wird es interessant, denn auch wenn sie in sehr normal wirkenden menschlichen Körpern leben, so sind ihre magischen Fähigkeiten alles andere als normal. Vielleicht ist es besser, man legt sich nicht mit ihnen an.<br />
<br />
Flussgötter also, Zauberer, Hexen, Voodoopriester, Elfen, Trolle, Goblins, Vampire, Werwölfe, Fuchswandler, Nymphen, Sidhe, Banshees, diese Wesen und viele mehr bevölkern London. Sie arbeiten teilweise in normalen Berufen, leben in normalen Wohnungen, andere leben im Verborgenen und lassen sich nach Möglichkeit nicht blicken. All diese Wesen und magisch begabten Menschen bilden gemeinsam das, was man hier als die Demi-Monde bezeichnet. So gerne man sich dort auch streitet, so fest hält man zusammen, wenn es darum geht, sich gegen die Menschen zu behaupten. Aber das heißt jetzt nicht, dass man Krieg gegen die Menschen führt, eigentlich lässt man sie sogar weitestgehend in Ruhe, solange sie nicht zu sehr nerven. Außerdem gibt es wissende Menschen, die manchmal ganz nett sind, manchmal sogar nützlich, und unwissende Menschen können noch viel nützlicher sein, weil man sie als Fae hervorragend steuern kann (Glamour heißt die Fähigkeit, die man da nutzt), und weil manche Arten, Vampire zum Beispiel, gar nicht ohne Menschen leben könnten. Tierblut ist nämlich auf Dauer eher unbekömmlich.<br />
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So also sieht es hier aus. Wir spielen schon seit drei Jahren, klein, aber unbeirrt und auch wachsend, weil wir schreibwütig und geduldig sind. Manche nennen es auch stur. Wir machen weiter, weil wir Spaß daran haben. Falls noch jemand Spaß an unserer Idee hat, hey, wir haben Platz und viele, viele Muffins. Kommt einfach her. Bringt eure Ideen mit und integriert sie in unsere, damit eine große, sehr bunte und magische Geschichte daraus wird. Wir freuen uns auf euch!<br />
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