17.06.2026, 14:50 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.06.2026, 14:50 von Roisín Ó Domhnaill.)
Das "Griots Table" war nicht zu laut, um sich zu unterhalten, aber auch nicht wirklich leise.
Nicht auf die unangenehme Art, wie eine überfüllte Underground-Bahn zur Rushhour laut sein konnte, sondern voller Leben. Gespräche überlagerten sich, irgendwo wurde gelacht, Gläser klirrten und aus einem Lautsprecher in einer Ecke erklangen Rhythmen, die Roisín nicht kannte. Trommeln und mit einem Mal wurde eine Jazz-Trompete im Hintergrund gestimmt. Die Luft war erfüllt von Gewürzen, die sie nicht benennen konnte, und einem Duft, der sie entfernt an die Märkte erinnerte, die sie vor Jahrhunderten einmal in Andalusien besucht hatte.
Trotzdem fühlte sie sich fehl am Platz.
Das Restaurant schien von Leben zu pulsieren. Sie selbst fühlte sich hin und wieder immer noch wie ein Vakuum, das verzweifelt nach etwas lechzte, von dem sie die vage Vorstellung hatte, dass es sich wie "Leben" anfühlte.
Warme Farben dominierten den Raum. Goldene Lichtkegel spiegelten sich auf dunklem Holz, Stimmen erhoben und senkten sich wie die Wellen eines Meeres, irgendwo lachte jemand so herzlich, dass mehrere Tische einstimmten. Die Musik war fremd und doch einladend, voller Rhythmus und Energie, als würde sie jeden dazu auffordern, Teil davon zu werden. Gewürze lagen schwer in der Luft und vermischten sich mit dem Duft von Tee, gebratenem Fleisch und etwas Süßlichem, das Roisín nicht benennen konnte.
Und mittendrin saß sie. Wie ein falsch gesetzter Tintenfleck auf einem farbenfrohen Gemälde. Roisín hatte nie wirklich gelernt, sich modern zu kleiden. Nach fast acht Jahrhunderten erschienen ihr Modetrends flüchtig und austauschbar. Sie kamen und gingen schneller, als sie sich ihre Namen merken konnte. Ihr eigener Geschmack war irgendwo zwischen den Jahrhunderten zurückgeblieben und hatte sich dort eingerichtet, war nahezu festgewachsen mit einem undurchdringlichen und unverrückbaren Wurzelwerk.
Fast ausschließlich trug sie Schwarz. Nicht aus Rebellion oder modischer Absicht, sondern weil es sich richtig anfühlte. Vertraut. Beständig. An diesem Abend bestand ihre Kleidung aus einem knielangen, schwarzen Kleid, dessen Schnitt ebenso gut aus einem anderen Jahrhundert hätte stammen können. Der Spitzenkragen schmiegte sich an ihr Dekolletee, feine Stickereien zeichneten sich an den Ärmelabschlüssen ab und der dunkle Stoff fiel in weichen Falten bis über ihre Knie. Über der Rückenlehne ihres Stuhls hing ein schwerer Mantel aus dunklem Wollstoff, dessen altmodische Eleganz eher an die Straßen des viktorianischen Londons erinnerte als an das Jahr 2019. Ein schmales Silbermedaillon ruhte auf ihrer Brust und fing gelegentlich das warme Licht der Lampen ein.
Zwischen den farbenfrohen Gewändern einiger Gäste, den modernen Jacken und den lebhaften Bewegungen der Menschen wirkte sie beinahe wie eine Erscheinung aus einer anderen Zeit. Als hätte jemand eine junge Trauernde aus einer alten Fotografie herausgeschnitten und versehentlich in das geschäftige London der Gegenwart gesetzt.
Vielleicht war es ihre Kleidung. Vielleicht ihre ungewöhnlich hellen Augen. Oder die stille Art, mit der sie jede Bewegung ausführte. Menschen konnten selten genau benennen, was sie an Roisín irritierte. Doch irgendetwas an ihr wirkte stets ein wenig entrückt, als wäre sie nur halb in der Gegenwart angekommen.
Während die Gäste um sie herum lachten, aßen und Geschichten austauschten, saß sie beinahe reglos an ihrem Tisch und umschloss ihre Teetasse mit beiden Händen. Für einen flüchtigen Augenblick fühlte sie sich wieder wie die junge Banshee, die vor Jahrhunderten zum ersten Mal die Anderswelt verlassen hatte: eine Fremde unter Menschen, die wusste, wie man ihren Tod beweinte, aber nie ganz verstanden hatte, wie man mit ihnen lebte.
Mit beiden Händen umfasste sie die warme Teetasse, die ihr die Bedienung vor wenigen Minuten gebracht hatte. Man hatte ihr einen Gewürztee empfohlen – Rooibos mit Ingwer und Kardamom. Der Duft war angenehm, beruhigend sogar, doch ihre Aufmerksamkeit kehrte immer wieder zur Tür zurück.
Sie wartete. Das tat sie in ihrem langen Leben häufiger, als ihr lieb war.
Vor drei Tagen hatte sie den Tod ihres Verwandten gesehen.
Nicht den Augenblick danach. Nicht die Ursache. Nicht einmal sein Gesicht besonders deutlich. Nur den verzweifelten Kampf gegen etwas Unsichtbares. Das Gefühl von Panik. Das Brennen in seinem Körper. Und das Wissen, das jede Banshee besaß, lange bevor Worte dafür existierten. Er würde sterben.
Er war gestorben. Die Ärzte wussten nicht warum.
Die Familie stritt bereits darüber, wer verantwortlich sein könnte, während andere darüber diskutierten, wer welchen Teil des ohnehin kaum noch vorhandenen Vermögens erhalten sollte. Kearney hatte wie üblich mehr Meinungen als Antworten, zumindest präsentierte er sich in ihrer Gegenwart so. Ob dies wirklich sein Innerstes war oder lediglich eine gut antrainierte Fassade, vermochte die Banshee mittlerweile nicht mehr zu sagen. Zu oft waren ihr Ungereimtheiten in Kearneys Aussagen in der Vergangenheit aufgefallen, ohne sie jemals anzusprechen, geschweige denn offen zu hinterfragen.
Roisín hatte Generationen der Ó Domnhaills kommen und gehen sehen. Sie hatte Kinder aufwachsen sehen, die später selbst Großeltern wurden. Hatte Hochzeiten erlebt, Beerdigungen und Streitigkeiten, deren Ursprung längst vergessen war. Fast acht Jahrhunderte lang war sie an diese Familie gebunden gewesen.
Manchmal fragte sie sich, ob sie die Ó Domnhaills nicht längst hätte hassen müssen. Stattdessen empfand sie meist eine müde Form von Zuneigung. Die Familie war nur noch ein Schatten dessen, was sie einst gewesen war. Wo früher Könige und Clanführer gestanden hatten, stritt man heute über Hotelanteile, Erbschaften und verletzten Stolz. Die Namen hatten sich geändert, die Konflikte kaum.
Und dennoch waren sie ihre Familie. Vielleicht lag genau darin das Problem.
Nach all den Jahrhunderten kannte Roisín die Abgründe der Ó Domnhaills besser als jeder andere. Der Gedanke, dass der Tod ihres Verwandten möglicherweise kein natürlicher gewesen war, ließ deshalb eine Frage in ihr aufkeimen, die sie nicht auszusprechen wagte.
Was, wenn die Antwort erneut innerhalb der Familie zu finden war?
Roisín hingegen interessierte nur eine einzige Frage: Was war wirklich geschehen?
Seit dem Tod hatte sie mehrfach versucht, Kontakt aufzunehmen. Geister fanden sie oft genug von allein. Manche suchten Trost. Manche wollten gehört werden. Manche wollten einfach nicht akzeptieren, dass ihre Zeit vorbei war.
Doch dieser Geist blieb still. Als würde etwas ihn zurückhalten. Oder als hätte er noch nicht gelernt, wie man die Schwelle übertrat. Durch einen ihrer Kontakte in der verborgenen Bibliothek unter dem British Museum hatte sie schließlich einen Namen erhalten.
James Harrington. Vodoo-Priester. Jemand, der mit den Toten sprechen konnte, wenn die Toten sprechen wollten.
Normalerweise hätte Roisín einen Brief geschrieben. Oder zumindest angerufen, bevor sie sich zu einem persönlichen Treffen überwunden hätte. Doch diese Verbindung war durch den Kontakt in der Bibliothek entstanden. Ob Mr. Harrington scheu war, seine Kontaktdaten herauszugeben oder eher der Vermittler, wusste sie nicht. Doch ihr ungutes Gefühl war mit jedem Tag stärker geworden. Vermutlich war dies bereits die kühnste Entscheidung, die sie in diesem Monat getroffen hatte.
Also war sie hier.
Als die Tür des Restaurants aufging, hob sie beinahe automatisch den Blick. Frische Luft mischte sich mit der etwas süßlichen Schwere, die hier im Raum lag. Ihre hellblauen Augen suchten den Neuankömmling für einen Moment, ehe sie die Tasse langsam wieder auf den Tisch stellte. Ob es tatsächlich James Harrington war, wusste sie nicht. Aber der Zylinder verriet ihn wohl, so ihr Vermittler.
Aber plötzlich war sie sich bewusst, wie seltsam ihre Bitte eigentlich klang. Guten Abend. Würden Sie mir helfen, mit einem Toten zu sprechen? In ihrem Kopf hatte das deutlich vernünftiger gewirkt. Sie strich eine dunkle Haarsträhne hinter ihr Ohr und wartete, während die Geräusche des Restaurants um sie herum weiterflossen wie ein lebendiger Strom, zu dem sie selbst nie ganz gehört hatte.
Nicht auf die unangenehme Art, wie eine überfüllte Underground-Bahn zur Rushhour laut sein konnte, sondern voller Leben. Gespräche überlagerten sich, irgendwo wurde gelacht, Gläser klirrten und aus einem Lautsprecher in einer Ecke erklangen Rhythmen, die Roisín nicht kannte. Trommeln und mit einem Mal wurde eine Jazz-Trompete im Hintergrund gestimmt. Die Luft war erfüllt von Gewürzen, die sie nicht benennen konnte, und einem Duft, der sie entfernt an die Märkte erinnerte, die sie vor Jahrhunderten einmal in Andalusien besucht hatte.
Trotzdem fühlte sie sich fehl am Platz.
Das Restaurant schien von Leben zu pulsieren. Sie selbst fühlte sich hin und wieder immer noch wie ein Vakuum, das verzweifelt nach etwas lechzte, von dem sie die vage Vorstellung hatte, dass es sich wie "Leben" anfühlte.
Warme Farben dominierten den Raum. Goldene Lichtkegel spiegelten sich auf dunklem Holz, Stimmen erhoben und senkten sich wie die Wellen eines Meeres, irgendwo lachte jemand so herzlich, dass mehrere Tische einstimmten. Die Musik war fremd und doch einladend, voller Rhythmus und Energie, als würde sie jeden dazu auffordern, Teil davon zu werden. Gewürze lagen schwer in der Luft und vermischten sich mit dem Duft von Tee, gebratenem Fleisch und etwas Süßlichem, das Roisín nicht benennen konnte.
Und mittendrin saß sie. Wie ein falsch gesetzter Tintenfleck auf einem farbenfrohen Gemälde. Roisín hatte nie wirklich gelernt, sich modern zu kleiden. Nach fast acht Jahrhunderten erschienen ihr Modetrends flüchtig und austauschbar. Sie kamen und gingen schneller, als sie sich ihre Namen merken konnte. Ihr eigener Geschmack war irgendwo zwischen den Jahrhunderten zurückgeblieben und hatte sich dort eingerichtet, war nahezu festgewachsen mit einem undurchdringlichen und unverrückbaren Wurzelwerk.
Fast ausschließlich trug sie Schwarz. Nicht aus Rebellion oder modischer Absicht, sondern weil es sich richtig anfühlte. Vertraut. Beständig. An diesem Abend bestand ihre Kleidung aus einem knielangen, schwarzen Kleid, dessen Schnitt ebenso gut aus einem anderen Jahrhundert hätte stammen können. Der Spitzenkragen schmiegte sich an ihr Dekolletee, feine Stickereien zeichneten sich an den Ärmelabschlüssen ab und der dunkle Stoff fiel in weichen Falten bis über ihre Knie. Über der Rückenlehne ihres Stuhls hing ein schwerer Mantel aus dunklem Wollstoff, dessen altmodische Eleganz eher an die Straßen des viktorianischen Londons erinnerte als an das Jahr 2019. Ein schmales Silbermedaillon ruhte auf ihrer Brust und fing gelegentlich das warme Licht der Lampen ein.
Zwischen den farbenfrohen Gewändern einiger Gäste, den modernen Jacken und den lebhaften Bewegungen der Menschen wirkte sie beinahe wie eine Erscheinung aus einer anderen Zeit. Als hätte jemand eine junge Trauernde aus einer alten Fotografie herausgeschnitten und versehentlich in das geschäftige London der Gegenwart gesetzt.
Vielleicht war es ihre Kleidung. Vielleicht ihre ungewöhnlich hellen Augen. Oder die stille Art, mit der sie jede Bewegung ausführte. Menschen konnten selten genau benennen, was sie an Roisín irritierte. Doch irgendetwas an ihr wirkte stets ein wenig entrückt, als wäre sie nur halb in der Gegenwart angekommen.
Während die Gäste um sie herum lachten, aßen und Geschichten austauschten, saß sie beinahe reglos an ihrem Tisch und umschloss ihre Teetasse mit beiden Händen. Für einen flüchtigen Augenblick fühlte sie sich wieder wie die junge Banshee, die vor Jahrhunderten zum ersten Mal die Anderswelt verlassen hatte: eine Fremde unter Menschen, die wusste, wie man ihren Tod beweinte, aber nie ganz verstanden hatte, wie man mit ihnen lebte.
Mit beiden Händen umfasste sie die warme Teetasse, die ihr die Bedienung vor wenigen Minuten gebracht hatte. Man hatte ihr einen Gewürztee empfohlen – Rooibos mit Ingwer und Kardamom. Der Duft war angenehm, beruhigend sogar, doch ihre Aufmerksamkeit kehrte immer wieder zur Tür zurück.
Sie wartete. Das tat sie in ihrem langen Leben häufiger, als ihr lieb war.
Vor drei Tagen hatte sie den Tod ihres Verwandten gesehen.
Nicht den Augenblick danach. Nicht die Ursache. Nicht einmal sein Gesicht besonders deutlich. Nur den verzweifelten Kampf gegen etwas Unsichtbares. Das Gefühl von Panik. Das Brennen in seinem Körper. Und das Wissen, das jede Banshee besaß, lange bevor Worte dafür existierten. Er würde sterben.
Er war gestorben. Die Ärzte wussten nicht warum.
Die Familie stritt bereits darüber, wer verantwortlich sein könnte, während andere darüber diskutierten, wer welchen Teil des ohnehin kaum noch vorhandenen Vermögens erhalten sollte. Kearney hatte wie üblich mehr Meinungen als Antworten, zumindest präsentierte er sich in ihrer Gegenwart so. Ob dies wirklich sein Innerstes war oder lediglich eine gut antrainierte Fassade, vermochte die Banshee mittlerweile nicht mehr zu sagen. Zu oft waren ihr Ungereimtheiten in Kearneys Aussagen in der Vergangenheit aufgefallen, ohne sie jemals anzusprechen, geschweige denn offen zu hinterfragen.
Roisín hatte Generationen der Ó Domnhaills kommen und gehen sehen. Sie hatte Kinder aufwachsen sehen, die später selbst Großeltern wurden. Hatte Hochzeiten erlebt, Beerdigungen und Streitigkeiten, deren Ursprung längst vergessen war. Fast acht Jahrhunderte lang war sie an diese Familie gebunden gewesen.
Manchmal fragte sie sich, ob sie die Ó Domnhaills nicht längst hätte hassen müssen. Stattdessen empfand sie meist eine müde Form von Zuneigung. Die Familie war nur noch ein Schatten dessen, was sie einst gewesen war. Wo früher Könige und Clanführer gestanden hatten, stritt man heute über Hotelanteile, Erbschaften und verletzten Stolz. Die Namen hatten sich geändert, die Konflikte kaum.
Und dennoch waren sie ihre Familie. Vielleicht lag genau darin das Problem.
Nach all den Jahrhunderten kannte Roisín die Abgründe der Ó Domnhaills besser als jeder andere. Der Gedanke, dass der Tod ihres Verwandten möglicherweise kein natürlicher gewesen war, ließ deshalb eine Frage in ihr aufkeimen, die sie nicht auszusprechen wagte.
Was, wenn die Antwort erneut innerhalb der Familie zu finden war?
Roisín hingegen interessierte nur eine einzige Frage: Was war wirklich geschehen?
Seit dem Tod hatte sie mehrfach versucht, Kontakt aufzunehmen. Geister fanden sie oft genug von allein. Manche suchten Trost. Manche wollten gehört werden. Manche wollten einfach nicht akzeptieren, dass ihre Zeit vorbei war.
Doch dieser Geist blieb still. Als würde etwas ihn zurückhalten. Oder als hätte er noch nicht gelernt, wie man die Schwelle übertrat. Durch einen ihrer Kontakte in der verborgenen Bibliothek unter dem British Museum hatte sie schließlich einen Namen erhalten.
James Harrington. Vodoo-Priester. Jemand, der mit den Toten sprechen konnte, wenn die Toten sprechen wollten.
Normalerweise hätte Roisín einen Brief geschrieben. Oder zumindest angerufen, bevor sie sich zu einem persönlichen Treffen überwunden hätte. Doch diese Verbindung war durch den Kontakt in der Bibliothek entstanden. Ob Mr. Harrington scheu war, seine Kontaktdaten herauszugeben oder eher der Vermittler, wusste sie nicht. Doch ihr ungutes Gefühl war mit jedem Tag stärker geworden. Vermutlich war dies bereits die kühnste Entscheidung, die sie in diesem Monat getroffen hatte.
Also war sie hier.
Als die Tür des Restaurants aufging, hob sie beinahe automatisch den Blick. Frische Luft mischte sich mit der etwas süßlichen Schwere, die hier im Raum lag. Ihre hellblauen Augen suchten den Neuankömmling für einen Moment, ehe sie die Tasse langsam wieder auf den Tisch stellte. Ob es tatsächlich James Harrington war, wusste sie nicht. Aber der Zylinder verriet ihn wohl, so ihr Vermittler.
Aber plötzlich war sie sich bewusst, wie seltsam ihre Bitte eigentlich klang. Guten Abend. Würden Sie mir helfen, mit einem Toten zu sprechen? In ihrem Kopf hatte das deutlich vernünftiger gewirkt. Sie strich eine dunkle Haarsträhne hinter ihr Ohr und wartete, während die Geräusche des Restaurants um sie herum weiterflossen wie ein lebendiger Strom, zu dem sie selbst nie ganz gehört hatte.