24.06.2026, 17:16 - Wörter:
Naja, das tat man eben, wenn man sich verabredet hatte oder? Also für ein Business Date, kein echtes Date. Man wartete, bis die Person anwesend war, riskierte einige Blicke und war eben freundlich. James hatte sie nicht anders behandelt als jeden anderen Kunden. Es gab lediglich den Unterschied, daß die meisten Kunden ihn direkt kontaktieren oder bei ihm vorbei kamen. Er stand schließlich auch ganz normal im Telefonbuch und hatte...wie sagte man...einen sehr kleinen Laden. Er war nicht wirklich der Geheimtipp der Stadt aber vielleicht lag es auch daran, daß sich die wenigsten um Voodoo kümmerten oder davon ausgingen, das es wirklich funktionierte. Das war eher Sache der Menschen vom afrikanischen Kontinent - es gab so viele Länder, so viele unterschiedliche Kulturen - nicht jeder wandte sich an James aber doch einige. Sein Klientel war eben doch sehr unterschiedlich aber das machte es auch spannend.
Sie war eben schüchtern oder? Gerade als James überlegte, ob er seine Hand zurückziehen sollte, weil sie eventuell doch zu viel des Guten war, ergriff sie mehr oder minder seine Hand nachdem wie aufgestanden war. Eine ganz normale Höflichkeitsform wie man sie von Geschäftstreffen kannte und er nickte ihr nach der Vorstellungsrunde zu. "Freut mich, Sie kennen zu lernen." Mit einer leichten Handbewegung deutete er an, daß sie sich gerne wieder setzen konnten, er tat es jedenfalls in alle Ruhe. Sie waren schließlich beide nicht auf der Flucht. So war es normal, daß er sie erstmal ankommen ließ. Vielleicht war sie neugierig, schüchtern, überrumpelt - sie sollte die Zeit bekommen, sich sozusagen zu akklimatisieren. Sie hatten ja beide im Vorfeld nicht miteinander gesprochen oder sich auf andere Art und Weise ausgetauscht. Da war es vermutlich ganz normal, daß es einen kleinen oder auch längeren Moment zum Beschnuppern dauerte. Wirklich viel wußte er über ihr Anliegen nicht. Außer daß sie jemand suchte, der mit Toten sprechen konnte. Was in den meisten Fällen nun wirklich nicht so kompliziert, war wie manche immer dachten.
James mußte schmunzeln als sie das Lokal ansprach. "Ach es war Ihre Idee, sich hier zu treffen? Und ich dachte, ihr Kontakt hätte noch eine Rechnung offen." James vermied Namen sehr gerne - man mußte keine preisgeben wenn es nicht unbedingt notwendig war. "Aber ein kleiner Tipp von mir, wenn Sie niemanden kränken wollen. Es gibt keine afrikanische Kultur. Es gibt sehr viele verschiedene Völker und Stämme, alle haben ihre eigene Kultur und Bräuche auch wenn vieles ähnlich scheint. Ein einzelnes Land auf dem Kontinent kann viel verschiedene Kulturen sein eigen nenne. Man kann es nicht so einfach abgrenzen wie in Europa." Er lächelte aufmunternd. Auch wenn es natürlich etwas belehrend wirkte, wollte er sie vor weiteren Fettnäpfchen und auch Problemen bewahren. Nicht jeder war in diesem Punkt so tolerant wie James. Viele Mitglieder seiner Gemeinde waren sehr stolz auf ihre Herkunft und die war niemals 'Afrika'. Selbst hier im Stimmengewirr konnte man locker viele verschiedene Sprachen ausmachen, wenn man sich konzentrierte. James verstand bei weitem nicht alles, wie auch? Wobei es auch ganz normale Briten gab, die hier zu Gast waren und genauso herzlich empfangen wurden wie jeder andere. Gastfreundschaft wurde bei Goeffrey schon immer großgeschrieben, es war ein sehr netter und offener Ort hier.
Er bestellte sich, nachdem er die Bedienung, ebenfalls freundlich begrüßt hatte, ein Star Bier. Bekam man nicht überall und manchmal hatte man eben bei Goeffrey Glück, wenn der Import geklappt hatte. Dann aber 'back to business' oder so. So ließ er sie erstmal aussprechen während sie langsam ihre Geschichte ausrollte. Es war vollkommen okay, daß sie vorne anfing und James lauschte aufmerksam ohne sie zu unterbrechen. Er nickte und ließ sie weitersprechen. Es schien eine sehr sehr lange Geschichte zu sein von der James sicher nur die Hälfte gebraucht hätte. Ob sie nervös war oder ob sie davon überzeugt war, daß er wirklich alles wissen müssen, konnte der Voodoomann nicht sagen. Es waren sehr viel Informationen, die er auch erstmal entsprechend aufnehmen und 'sortieren' mußte. Manche betrafen ihn, manche so gar nicht. Während Rosie sprach, deutete er mit kleinen Geste immer wieder an, daß er verstanden hatte. Auch wenn er Fragen hatte, wollte er ihren Gesprächsfluß nicht unterbrechen, immerhin war sie von Anfang an eher der zurückhaltende Teil des Gesprächs gewesen.
Erst als sie geendet hatte, ergriff James das Wort. "Ich hätte ein paar Fragen zu den Ereignissen. Ein paar Dinge sind mir noch nicht ganz klar." Dinge, die nun nicht die Familiengeschichte betrafen. "Wenn Sie von dieser...Todesvision sprechen, wie äußert sich das? Passiert es öfters, daß diese...sagen wir mal, unvollständig sind? Für mich klingt es weniger nach einem Problem mit dem Toten an sich. Habe Sie schonmal darüber nachgedacht, daß jemand etwas mit Ihnen angestellt hat? Ein Fluch? Ein Zauber oder sowas in der Art?" James schaute sie fragend an, nahm dann aber auch erstmal einen Schluck von seinem Bier. "Das ist der eine Punkt an Ihrer Geschichte, der mich stutzig macht aber ich bin auch kein Fachmann für Fae. Ich kenne viele aber ich weiß nicht immer, wie sich deren Magie äußert. Sie können da sicher ein wenig Klarheit ins Dunkel bringen, richtig?" Manche mußten ja Tanzen und Hüpfen aber das glaubte er bei der Frau gegenüber eher weniger. "Der nächste Punkt ist die Obduktion der Leiche. Hat die Polizei ermittelt und wenn ja, wurde etwas gefunden, was auf einen gewaltsamen Tod hindeutet? Oder auch auf etwas magisches?" Dafür gab es ja schließlich das Folly, abstruser Scheiß wurde jederzeit an die Nachtigall übergeben. Ob die sich darum kümmern konnte, war etwas anderes. "Und was ist die offizielle Todesursache, die festgestellt wurde?" Er machte eine kleine Pause, um das gehörte noch einmal durchzugehen ob er nichts vergessen hatte. "Allerdings möchte ich Sie fairerweise darauf hinweisen, daß mich die Streitigkeiten innerhalb ihrer Familie nichts angehen und daß ich mich da auch nicht einmischen werden. Ein anderer Punkt ist, daß ich Ihnen nicht versprechen kann, daß Ihnen der Geist Antworten liefern wird. Bei Morden ohne offensichtliche Spuren hat das Opfer den Tod auch nicht kommen sehen, in welcher Form auch immer. Wenn also Ihr Verwandter nichts gesehen hat, wird er nichts sagen können als etwaige Vermutungen." James spielte jederzeit mit offenen Karten, bevor er einen Auftrag annahm. Beratung und Aufklärung waren genauso wichtig wie die Durchführung sobald der Deal zustande gekommen war. Aber erst mußte man sich über den Gegenstand des Vertrags unterhalten, alle Einzelheiten und auch die Bezahlung unterhalten, bevor es losging. Immerhin ging es um eine Dienstleistung und die sollte zu beider Zufriedenheit ausgeführt werden. James hatte einen sehr guten Ruf in London und Umgebung, der er nicht auf Spiel setzen wollte. Nun war sie wieder dran und James wartete ruhig auf weitere Informationen. Vielleicht würde sich ja der bisherige Auftrag sogar ändern. Er hatte es jedenfalls nicht in der Hand.
Sie war eben schüchtern oder? Gerade als James überlegte, ob er seine Hand zurückziehen sollte, weil sie eventuell doch zu viel des Guten war, ergriff sie mehr oder minder seine Hand nachdem wie aufgestanden war. Eine ganz normale Höflichkeitsform wie man sie von Geschäftstreffen kannte und er nickte ihr nach der Vorstellungsrunde zu. "Freut mich, Sie kennen zu lernen." Mit einer leichten Handbewegung deutete er an, daß sie sich gerne wieder setzen konnten, er tat es jedenfalls in alle Ruhe. Sie waren schließlich beide nicht auf der Flucht. So war es normal, daß er sie erstmal ankommen ließ. Vielleicht war sie neugierig, schüchtern, überrumpelt - sie sollte die Zeit bekommen, sich sozusagen zu akklimatisieren. Sie hatten ja beide im Vorfeld nicht miteinander gesprochen oder sich auf andere Art und Weise ausgetauscht. Da war es vermutlich ganz normal, daß es einen kleinen oder auch längeren Moment zum Beschnuppern dauerte. Wirklich viel wußte er über ihr Anliegen nicht. Außer daß sie jemand suchte, der mit Toten sprechen konnte. Was in den meisten Fällen nun wirklich nicht so kompliziert, war wie manche immer dachten.
James mußte schmunzeln als sie das Lokal ansprach. "Ach es war Ihre Idee, sich hier zu treffen? Und ich dachte, ihr Kontakt hätte noch eine Rechnung offen." James vermied Namen sehr gerne - man mußte keine preisgeben wenn es nicht unbedingt notwendig war. "Aber ein kleiner Tipp von mir, wenn Sie niemanden kränken wollen. Es gibt keine afrikanische Kultur. Es gibt sehr viele verschiedene Völker und Stämme, alle haben ihre eigene Kultur und Bräuche auch wenn vieles ähnlich scheint. Ein einzelnes Land auf dem Kontinent kann viel verschiedene Kulturen sein eigen nenne. Man kann es nicht so einfach abgrenzen wie in Europa." Er lächelte aufmunternd. Auch wenn es natürlich etwas belehrend wirkte, wollte er sie vor weiteren Fettnäpfchen und auch Problemen bewahren. Nicht jeder war in diesem Punkt so tolerant wie James. Viele Mitglieder seiner Gemeinde waren sehr stolz auf ihre Herkunft und die war niemals 'Afrika'. Selbst hier im Stimmengewirr konnte man locker viele verschiedene Sprachen ausmachen, wenn man sich konzentrierte. James verstand bei weitem nicht alles, wie auch? Wobei es auch ganz normale Briten gab, die hier zu Gast waren und genauso herzlich empfangen wurden wie jeder andere. Gastfreundschaft wurde bei Goeffrey schon immer großgeschrieben, es war ein sehr netter und offener Ort hier.
Er bestellte sich, nachdem er die Bedienung, ebenfalls freundlich begrüßt hatte, ein Star Bier. Bekam man nicht überall und manchmal hatte man eben bei Goeffrey Glück, wenn der Import geklappt hatte. Dann aber 'back to business' oder so. So ließ er sie erstmal aussprechen während sie langsam ihre Geschichte ausrollte. Es war vollkommen okay, daß sie vorne anfing und James lauschte aufmerksam ohne sie zu unterbrechen. Er nickte und ließ sie weitersprechen. Es schien eine sehr sehr lange Geschichte zu sein von der James sicher nur die Hälfte gebraucht hätte. Ob sie nervös war oder ob sie davon überzeugt war, daß er wirklich alles wissen müssen, konnte der Voodoomann nicht sagen. Es waren sehr viel Informationen, die er auch erstmal entsprechend aufnehmen und 'sortieren' mußte. Manche betrafen ihn, manche so gar nicht. Während Rosie sprach, deutete er mit kleinen Geste immer wieder an, daß er verstanden hatte. Auch wenn er Fragen hatte, wollte er ihren Gesprächsfluß nicht unterbrechen, immerhin war sie von Anfang an eher der zurückhaltende Teil des Gesprächs gewesen.
Erst als sie geendet hatte, ergriff James das Wort. "Ich hätte ein paar Fragen zu den Ereignissen. Ein paar Dinge sind mir noch nicht ganz klar." Dinge, die nun nicht die Familiengeschichte betrafen. "Wenn Sie von dieser...Todesvision sprechen, wie äußert sich das? Passiert es öfters, daß diese...sagen wir mal, unvollständig sind? Für mich klingt es weniger nach einem Problem mit dem Toten an sich. Habe Sie schonmal darüber nachgedacht, daß jemand etwas mit Ihnen angestellt hat? Ein Fluch? Ein Zauber oder sowas in der Art?" James schaute sie fragend an, nahm dann aber auch erstmal einen Schluck von seinem Bier. "Das ist der eine Punkt an Ihrer Geschichte, der mich stutzig macht aber ich bin auch kein Fachmann für Fae. Ich kenne viele aber ich weiß nicht immer, wie sich deren Magie äußert. Sie können da sicher ein wenig Klarheit ins Dunkel bringen, richtig?" Manche mußten ja Tanzen und Hüpfen aber das glaubte er bei der Frau gegenüber eher weniger. "Der nächste Punkt ist die Obduktion der Leiche. Hat die Polizei ermittelt und wenn ja, wurde etwas gefunden, was auf einen gewaltsamen Tod hindeutet? Oder auch auf etwas magisches?" Dafür gab es ja schließlich das Folly, abstruser Scheiß wurde jederzeit an die Nachtigall übergeben. Ob die sich darum kümmern konnte, war etwas anderes. "Und was ist die offizielle Todesursache, die festgestellt wurde?" Er machte eine kleine Pause, um das gehörte noch einmal durchzugehen ob er nichts vergessen hatte. "Allerdings möchte ich Sie fairerweise darauf hinweisen, daß mich die Streitigkeiten innerhalb ihrer Familie nichts angehen und daß ich mich da auch nicht einmischen werden. Ein anderer Punkt ist, daß ich Ihnen nicht versprechen kann, daß Ihnen der Geist Antworten liefern wird. Bei Morden ohne offensichtliche Spuren hat das Opfer den Tod auch nicht kommen sehen, in welcher Form auch immer. Wenn also Ihr Verwandter nichts gesehen hat, wird er nichts sagen können als etwaige Vermutungen." James spielte jederzeit mit offenen Karten, bevor er einen Auftrag annahm. Beratung und Aufklärung waren genauso wichtig wie die Durchführung sobald der Deal zustande gekommen war. Aber erst mußte man sich über den Gegenstand des Vertrags unterhalten, alle Einzelheiten und auch die Bezahlung unterhalten, bevor es losging. Immerhin ging es um eine Dienstleistung und die sollte zu beider Zufriedenheit ausgeführt werden. James hatte einen sehr guten Ruf in London und Umgebung, der er nicht auf Spiel setzen wollte. Nun war sie wieder dran und James wartete ruhig auf weitere Informationen. Vielleicht würde sich ja der bisherige Auftrag sogar ändern. Er hatte es jedenfalls nicht in der Hand.